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Das erste Tor gemacht, das zweite eingeleitet: Amin Younes, Spieler des Spiels.
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Das erste Tor gemacht, das zweite eingeleitet: Amin Younes, Spieler des Spiels.

EINTRACHT-KLASSENBUCH

Younes wuselt, Hase führt an, Kostic matt

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt bezwingt das Spitzenteam aus Leverkusen mit 2:1: Die FR-Bewertung der einzelnen Spieler.

Gut dabei

Martin Hinteregger: Überragend. Kochte Schick geschickt ab, aufmerksam, präsent, zweikampfstark. Mit dem Glück des Tüchtigen: Seine verunglückte Rettungstat landete nicht im eigenen Tor, sondern an der Latte (82.).

Djibril Sow: Nicht mehr wiederzuerkennen im Vergleich zu seinen zögerlichen Auftritten aus der Vorsaison. Mit Power, Pferdelunge und Selbstvertrauen. Hinten resolut, nach vorne durchaus mutig. Bereitete das 1:1 mit einem klugen Pass vor. Kein Zufall.

Amin Younes: Seine Ballsicherheit ist wichtig fürs Team, seine fiesen Haken sind unangenehm für den Gegner. Machte den Ausgleich, leitete das 2:1 mit einem guten Zuspiel ein. Hätte eine weitere Bude machen müssen, aber da feuerte er meterweit drüber. Der muss rein.

Makoto Hasebe: Ja, altert er denn überhaupt nicht, der alte Hase? Dieses mal im defensiven Mittelfeld aufgeboten, machte der fast 37-Jährige ein hervorragendes Spiel. Stets Chef im Ring, der Anführer, intelligent, mit Auge und Spielverständnis, und auch noch zweikampfstark. Am besten den Vertrag verlängern bis 2027. Oder so.

David Abraham: Meldete den flinken Diaby in seinem vorletzten Heimspiel ab. Vor dem 0:1 bekam er den Kopf nicht mehr an den Ball – kann passieren.

Ganz okay

André Silva: Steter Unruheherd, hielt die Bälle, zog die Gegenspieler auf sich, viel unterwegs. Schaffte so Räume für die Mitspieler. Das ist nicht spektakulär, aber ungemein wichtig.

Kevin Trapp: Selten geprüft, das, was kam, hielt er sicher. Beim 0:1 wirkte er im ersten Moment etwas zögerlich, hatte aber schlichtweg Pech, dass ihn Amiri mit einem Geistesblitz frech mit der Hacke tunnelte.

Erik Durm: Beim 0:1 unglücklich, da flipperte der Ball irgendwie zu Amiri. Zuweilen unpräzise. Aber mit beachtlichem Pensum, in der Offensive immer mit dabei. Alles klappte freilich nicht.

So lala

Daichi Kamada: Bereitete das 2:1 vor, ansonsten mit einigem Leerlauf. Hatte die Entscheidung auf dem Schlappen, doch verzog mutterseelenalleine aus zehn Metern. Das war sträflich.

Evan Ndicka: Bedenkliche Anfangsphase, ganz matte erste Hälfte. Nervös und fahrig, konnte Bailey nie halten. Steigerte sich deutlich, im zweiten Durchgang beinahe fehlerlos und mit Zug nach vorne. Geht doch.

Filip Kostic: Merkwürdig schlapper Auftritt. Ohne Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft, viele falsche Entscheidungen. Lange nicht so powervoll wie sonst. Hatte seine stärksten Szenen in der Defensive. Das sagt alles.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Dominik Kohr, Aymen Barkok, Almamy Touré dur/kil

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