Simon Falette
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Simon Falette hat erstmal keine großen Aussichten auf Einsätze in der Eintracht Frankfurt

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Diese Spieler kehren zurück zur Eintracht Frankfurt - aber nicht alle bekommen eine Chance

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Einige Spieler kehren nach Leihen aus anderen Vereinen zurück zu Eintracht Frankfurt. Doch nicht alle Rückkehrer werden eine neue Chance bei der SGE erhalten.

  • Einige verliehene Profis kehren zu Eintracht Frankfurt zurück
  • Nicht alle bekommen neue Chance bei der SGE
  • Joveljic in schlechtem körperlichen Zustand

Frankfurt - Eintracht Frankfurt ist in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison gestartet und will bis zum ersten Pflichtspiel die nötige Fitness aufgebaut haben, um die Spielzeit so erfolgreich wie möglich zu bestreiten. Ziel der SGE ist es, wieder um die internationalen Plätze mitzuspielen, nachdem die Qualifikation für die Europa League in der letzten Bundesliga-Saison deutlich verpasst wurde. Helfen bei dieser Aufgabe sollen auch die beiden Neuzugänge Ragnar Ache und Steven Zuber. Ache, deutscher U21-Nationalspieler und gebürtiger Frankfurter, kam von Sparta Rotterdam und erhöht die Flexibilität im Angriff. Steven Zuber verpflichtete Eintracht Frankfurt vom Liga-Konkurrenten TSG Hoffenheim und gab dafür Mijat Gacinovic in den Kraichgau ab. Zuber ist ein schneller Außenbahnspieler, der auch im Zentrum agieren kann.

Bei Eintracht Frankfurt sind außerdem einige Spieler zurückgekehrt, die in der vergangenen Saison zu anderen Vereinen ausgeliehen waren. Nicht alle Rückkehrer werden eine neue Chance bei der SGE bekommen. Wir geben eine Übersicht, über die einzelnen Akteure:

Eintracht Frankfurt: Barkok erhält neue Chance

Aymen Barkok: Der gebürtige Frankfurter wechselte zur Saison 2018/19 für zwei Jahre auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf. Der damalige Trainer Friedhelm Funkel hielt große Stücke auf den Mittelfeldspieler und sah in ihm eine Verstärkung für den eigenen Kader. Barkok zog sich aber bereits in der Vorbereitung einen Muskelfaserriss zu und verpasste den Saisonstart. Nach zwei Kurzeinsätzen am 8. und 9. Spieltag, fiel er die restliche Hinrunde wegen muskulärer Probleme aus. Nach mehreren Einsätzen in der Rückrunde wollte Barkok in der folgenden Saison angreifen, doch eine Schultereckgelenkssprengung kostete ihn erneut den Start der Runde. Als er wieder fit war und sich langsam an die Mannschaft heranarbeitete, wurde Trainer Funkel durch Rösler ersetzt und Barkok war beim neuen Coach nicht mehr gefragt. Bei Eintracht Frankfurt soll er eine Chance erhalten, sich in der Vorbereitung zu zeigen. Anschließend wird entschieden, ob er bleiben soll oder gehen muss.

Tuta: Der Brasilianer spielte in der vergangenen Saison bei KV Kortrijk und konnte sich nach Startschwierigkeiten einen Stammplatz erkämpfen. Im November stand er das erste Mal auf dem Platz - und dann gleich in dir Startelf, nachdem er in den ersten 13 Spielen überhaupt nicht eingesetzt wurde. Der 21-Jährige spielte so überzeugend, dass er nach wenigen Spielen nicht mehr wegzudenken war aus der Stammelf der Belgier. Bei Eintracht Frankfurt ist er fest eingeplant in der Innenverteidigung und soll von den erfahrenen Akteuren im Kader der SGE lernen.

Eintracht Frankfurt: Falette ohne Zukunft am Main

Simon Falette: Nach einer für ihn persönlich enttäuschenden Hinrunde, in der er nur auf einen einzigen Einsatz in der Bundesliga kam, wechselte er im Januar zu Fenerbahce Istanbul in die Türkei. Dort konnte er überzeugen und der türkische Spitzen-Klub kann sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen. Die vor der Leihe vereinbarte Kaufoption ließ Fenerbahce allerdings verstreichen. Bei Eintracht Frankfurt hat Falette weiterhin keine großen Aussichten auf Einsätze. „Simon Falette ist ein guter Spieler und ein richtig guter Typ. Ich mag ihn sehr. Aber der Konkurrenzkampf ist groß, und er will spielen. Daher suchen wir bei ihm eine gemeinsame Lösung, die für alle Seiten gut passt“, sagte Trainer Hütter zu dem Thema. (smr)

Dejan Joveljic: In Belgien sollte das Talent Spielpraxis sammeln, doch nach nur wenigen Einsätzen wurde die Saison wegen der Corona-Krise unterbrochen und anschließen nicht wieder fortgesetzt. Der Serbe absolvierte sein letztes Pflichtspiel im März und hat scheinbar große körperliche Defizite. Aus diesem Grund wurde er aus dem Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt herausgenommen, um an der mangelnden Fitness zu arbeiten. Trainer Adi Hütter bezieht klar Stellung zum Stürmer: „Dejan Joveljic ist ein Knipser, er hat einen tollen Torriecher. Bei ihm liegt es nicht an der Qualität. Wichtig ist für ihn, dass er sich entwickelt. Und das kann er nur tun, wenn er regelmäßig spielt. Daher könnte ihm eine Leihe noch mal guttun.“

Eintracht Frankfurt: Was passiert mit Willems?

Jetro Willems: In Newcastle überzeugte der Niederländer und die Engländer konnte sich das Ziehen der Kaufoption vorstellen, doch im Januar diesen Jahres zog sich Willems einen Kreuzbandriss zu und fiel monatelang aus. Der Premier League-Klub sah von einer festen Verpflichtung ab und so musste Willems zurück zur SGE. Bei Eintracht Frankfurt sind seine Chancen auf Einsätze nicht sehr hoch und ein Transfer scheint die beste Lösung für beide Seiten zu sein.

Unterdessen will Trainer Adi Hütter sein Team unbedingt zur alten, brachialen Pressing-Stilistik zurückführen. Die Spieler sind lernwillig. Doch sind sie auch lernfähig? Eintracht Frankfurt richtet eine separate Trainingsgruppe ein, weil sich zu viele Spieler auf dem Feld tummeln.

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