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André Silva stürmt seit dieser Saison für Eintracht Frankfurts Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig.
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André Silva stürmt seit dieser Saison für Eintracht Frankfurts Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig.

SGE

Silva, Younes und Co.: Alle Sommerabgänge der Eintracht im Überblick

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Eintracht Frankfurt hat in dieser Saison neben Top-Stürmer André Silva eine ganze Reihe an Spielern ziehen lassen. Wer spielt jetzt wo? Wir geben einen Überblick. 

Frankfurt - Der Sommer bedeutet im Fußball auch immer einen Umbruch. Denn in der Sommertransferphase suchen sich zahlreiche Spieler neue Herausforderungen oder beenden ihre Karriere, diese wiederum müssen dann ersetzt werden und das Transferkarussell beginnt sich zu drehen. Eintracht Frankfurt musste in diesem Sommer neben Top-Stürmer André Silva auch ein paar Talente abgeben, darüber hinaus wird auch Amin Younes nach nur einem Jahr mit dem Adler auf der Brust die SGE in Richtung Saudi-Arabien verlassen.

Da das Transferfenster noch 13 Tage lang geöffnet ist, kann sich natürlich noch einiges tun. Wir geben trotzdem schon mal einen ersten Überblick, wer nun wo unter Vertrag steht.

Eintracht Frankfurts Top-Stürmer André Silva will Champions League spielen

André Silva: Der 25 Jahre alte Stürmer war in der vergangenen Saison der große Macher des Erfolgs. Mit 2 Toren und acht Vorlagen trug er einen erheblichen Teil dazu bei, dass Eintracht Frankfurt in dieser Saison wieder auf der europäischen Bühne vertreten ist. Noch während die SGE um die Champions League kämpfte, mehrten sich die Gerüchte, dass Silva die Eintracht im Sommer verlassen könnte. Als es am Ende nicht für die Champions League reichte, fiel die Entscheidung bei Silva offenbar schnell.

Bereits Anfang Juli wurde der Deal mit Ligakonkurrent RB Leipzig eingetütet, die SGE bekam 23 Millionen Euro für den Stürmer – bei einem Marktwert von rund 45 Millionen Euro laut Transfermarkt.de. Möglich machte dies eine Option in seinem Vertrag. Der Grund für seinen Wechsel: „Ich will unbedingt auf allerhöchstem Niveau spielen und das bedeutet Champions League. In Leipzig habe ich die Chance, dauerhaft in der Königsklasse dabei zu sein“, wird er bei Hessenschau.de zitiert. Dieser Abgang ist für die Eintracht besonders schmerzlich, die Lücke sollen mehrere Spieler gemeinsam füllen.

Eintracht Frankfurt und Amin Younes uneinig – Wechsel nach Saudi-Arabien

Amin Younes: Hinter dem 28 Jahre alten Mittelfeldspieler liegt eine ereignisreiche Saison bei Eintracht Frankfurt. Nach erfolglosen Jahren beim SSC Neapel wechselte er im Sommer 2020 auf Leihbasis an den Main, musste sich zunächst zurückkämpfen. Vom Joker mutierte er dann zum Stammspieler, konnte im März 2021 sogar den ehemaligen Bundestrainer Jogi Löw von seinen Qualitäten überzeugen und schaffte erneut den Sprung in das DFB-Team. Das Engagement der SGE schien ein echtes Fußball-Märchen zu sein.

Doch im Sommer wurde der Beziehungsstatus auf „es ist kompliziert“ gesetzt. Denn der 28 Jahre alte Younes fühlte sich offenbar in finanzieller Hinsicht nicht wertgeschätzt, die zwei Millionen Euro Jahresgehalt reichten ihm nicht. Hinzu kommt: Eintracht Frankfurt besaß eine Kaufoption für den 28-Jährigen, ein Anschlussvertrag war bereits ausgehandelt. Mit den dort hinterlegten Konditionen war der Offensivakteur aber offenbar nicht einverstanden. Nun zieht es Younes nach Saudi-Arabien, die Eintracht erhält vier Millionen Euro Ablöse – wovon knapp zwei Millionen an den SSC Neapel gezahlt werden müssen.

Dejan Joveljic und Frederik Rönnow haben keine Chance bei Eintracht Frankfurt

Dejan Joveljic: Er sollte Luka Jovic ersetzen, konnte sich am Ende aber nicht durchsetzen. Der 22 Jahre alte Stürmer Joveljic kam im Sommer 2019 zu Eintracht Frankfurt, nachdem Jovic zu Real Madrid gewechselt war. Nach mehreren Leihen, in denen er Erfahrung sammeln sollte, entschlossen sich die Parteien in diesem Sommer, getrennte Wege zu gehen. Joveljic zieht es in die USA zu LA Galaxy, die Eintracht kassiert 3,5 Millionen Ablöse für den 22-Jährigen.

Frederik Rönnow: Der 29 Jahre alte Keeper wechselte 2018 nach dem DFB-Pokalsieg als Ersatz für Lukas Hradecky zur SGE und sollte die neue Nummer Eins bei Eintracht Frankfurt werden. Doch dann kam alles anders. In der Vorbereitung verletzte er sich, die Eintracht reagierte und holte den ehemaligen SGE-Keeper Kevin Trapp auf Leihbasis zurück. Trapp war sofort gesetzt. Nach der Saison wurde der 31 Jahre alte Trapp dann fest verpflichtet, für Rönnow blieb nur der Platz auf der Bank. Im Sommer 2020 wechselte er dann auf Leihbasis zu Schalke 04, hoffte auf mehr Spielzeit. Doch die Königsblauen gerieten in den Abstiegskampf, die Trainer vertrauten deshalb Keeper Ralf Fährmann das Tor der Schalker an. Im Sommer 2021 – nach dem Abstieg der Gelsenkirchener – kam Rönnow zurück zur Eintracht. Mit seiner Verpflichtung bei Union Berlin schlägt er nun ein neues Kapitel auf.

Rodrigo Zalazar verlässt Eintracht Frankfurt und sucht Glück in Liga Zwei

Rodrigo Zalazar: Der 22 Jahre alte Offensivspieler hat sich entschieden, zum FC Schalke 04 in die zweite Bundesliga zu wechseln. 2019 kam Zalazar zu Eintracht Frankfurt, er galt als großes Talent – sollte jedoch Zeit bekommen, sich zu entwickeln. Deshalb wurde er erst einmal verliehen, zuletzt an den FC St. Pauli in der vergangenen Saison, wo er richtig aufdrehte. In 35 Partien schoss er sechs Tore und bereitete sechs vor. Da die Chancen bei der SGE schlecht standen, entschied er sich für den Wechsel zu den Königsblauen.

Ali Akman: Er gilt als großes Talent im Sturm. Der 19 Jahre alte Akman kam im Sommer 2021 zu Eintracht Frankfurt, hat aber noch keine Chance, in der Bundesliga zum Einsatz zu kommen. Deshalb hat ihn die SGE in die Niederlande zu NEC Nijmegen ausgeliehen, wo er Spielpraxis sammeln soll. Entwickelt er sich weiter, hat er eine große Zukunft vor sich.

Mehrere Talente verlassen Eintracht Frankfurt

Darüber hinaus hat eine Reihe von Talenten den Verein im Sommer verlassen. Yannick Brugger schließt sich Admira Wacker in Österreich an, Fynn Otto zieht es leihweise zum Halleschen FC in die 3. Liga, Nils Stendera versucht sein Glück beim Regionalligsten
Hessen Kassel und Elias Bördner wechselt ebenfalls leihweise in die 3. Liga zu Viktoria Köln. Die Verträge mit Jetro Willems, Lukas Fahrnberger und Jabez Makanda wurden aufgelöst, alle drei Spieler sind aktuell vereinslos. (msb)

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