Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Adi Hütter, Noch-Trainer von Eintracht Frankfurt, hat sich bei den Fans mit Aussagen in einem Interview unbeliebt gemacht.
+
Adi Hütter, Noch-Trainer von Eintracht Frankfurt, hat sich bei den Fans mit Aussagen in einem Interview unbeliebt gemacht.

SGE

Eintracht Frankfurt: Adi Hütters Kommentare nach dem Mainz-Spiel sorgen für Ärger

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
    schließen

Adi Hütter fällt nach dem Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 in Ungnade. Schuld daran sind Aussagen des Noch-Trainers der SGE. 

Frankfurt - Eintracht Frankfurt und Trainer Adi Hütter – das war knapp drei Jahre lang eine echte Liebesgeschichte. In seiner ersten Saison bei der SGE führte er die Adler ins Halbfinale der Europa League, in seiner zweiten Saison schaffte es die Mannschaft bis ins Halbfinale des DFB-Pokals. In der noch laufenden Spielzeit hat die Eintracht noch immer die Chance auf die Champions League. Doch seit dem Bekanntwerden des Wechsels von Adi Hütter zu Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach hat dieser Erfolg eine kleine Delle erhalten.

Nach dem eher unglücklichen 1:1 gegen Mainz 05 im heimischen Stadion am Sonntag (10.05.2021) ist Adi Hütter nun erneut stark in die Kritik geraten. Grund dafür ist eine Aussage, die er nach dem Spiel von Eintracht Frankfurt tätigte. „Ich will nicht von einer Enttäuschung sprechen. Es liegt nicht am Trainer, es liegt nicht am Team. Vielleicht haben wir auch über unsere Verhältnisse gespielt. Was die Leute reden, ist mir egal. In den Katakomben ist wichtiger“, sagte der Coach.

Eintracht Frankfurt hat Erreichen der Champions League nicht mehr in der eigenen Hand

Eintracht Frankfurt präsentierte sich schwach gegen erwartet stark aufspielende Mainzer. Von der Leichtigkeit und der Freude, die der Mannschaft noch vor einem Monat regelrecht anzusehen war, war am Sonntag nicht nur noch wenig übrig. Die Eintracht hat deshalb das Erreichen der Champions League in den letzten zwei Spielen nicht mehr selbst in der Hand. Auch die Konkurrenz muss mitspielen. Was die Fans der SGE besonders daran ärgert: Noch vor wenigen Wochen hatte die Mannschaft sieben Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz fünf, auf dem zu dieser Zeit Borussia Dortmund stand. Die Ankündigung von Hütter, den Verein im Sommer verlassen zu wollen, veränderte dann alles.

Nur wenige Tage später ging das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:4 deutlich verloren – ausgerechnet gegen Hütters neuen Verein. Schon damals wirkte er in einem Interview nach dem Spiel eigentlich zu fröhlich trotz der hohen Niederlage von Eintracht Frankfurt. So zumindest empfanden es viele Nutzer in den sozialen Medien. Erste Rufe nach einer Freistellung wurden laut. Die Woche darauf konnte die Eintracht gegen den FC Augsburg gewinnen, die Kritik ebbte deshalb erst einmal ab.

NameAdi Hütter
VereinEintracht Frankfurt
Alter51 Jahre
PositionTrainer

Eintracht Frankfurt: Aussagen von Adi Hütter auch vereinsintern ein Thema

Doch bei genauer Beobachtung konnte festgestellt werden, dass irgendetwas anders ist. Mit seiner Aussage nach dem Spiel gegen Mainz 05 hat sich Adi Hütter nun sämtlichen Vertrauensvorschuss verspielt. In den sozialen Medien wird gegen den scheidenden Trainer von Eintracht Frankfurt gewettert, laut des hr-Reporters Carsten Schellhorn sollen die Aussagen auch bei der Eintracht intern ein Thema sein.

Die Emotionen kochen hoch, vor allem, weil sich die Fans von Eintracht Frankfurt erst in der vergangenen Woche eine besondere Aktion überlegt hatte. Die Initiative „51.500 Postkarten“ forderte die Anhänger auf, ganz coronakonform auf postalischem Wege Grüße an die Mannschaft zu senden, um ihnen im Schlussspurt noch einmal einen Schub nach vorne zu geben. Da schmerzt es die Fans umso mehr, wenn nach einer mäßigen Leistung seiner Mannschaft solche Aussagen getätigt werden. Entsprechend wenig Verständnis zeigten sie dann auch am Abend in den sozialen Medien.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare