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Silva, Rönnow und Co.: So schlugen sich Eintracht Frankfurts Abgänge der letzten Saison

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Von: Jan Oeftger

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Letztes Jahr haben Eintracht Frankfurt Leistungsträger und Spieler, die sich nicht durchsetzen konnten, verlassen. So haben sie sich letzte Saison geschlagen.

Frankfurt – Dieses Jahr hat Eintracht Frankfurt schon einige Abgänge zu verzeichnen, weitere könnten folgen. Doch ähnlich war das auch im vergangenen Sommer. André Silva wollte unbedingt Champions League spielen und verließ Eintracht Frankfurt deshalb in Richtung Leipzig. Auch Frederik Rönnow und Jetro Willems suchten andere Herausforderungen innerhalb der Bundesliga. Erfüllten sich die Hoffnungen oder war der Wechsel ein Rückschritt? So schlugen die Abgänge bei ihren neuen Teams ein. Eine Auswahl:

Silva konnte nicht an Top-Saison bei Eintracht Frankfurt anknüpfen

André Silva (RB Leipzig): Der Portugiese war damals der prominenteste und auch schmerzhafteste Abgang. Nach seinen 28 Saisontoren ging es zu RB Leipzig. An seine überragende Saison bei der Eintracht konnte er dort jedoch nicht anknüpfen. Genau wie sein Verein blieb er zu Beginn der Saison hinter den Erwartungen zurück. Daraufhin musste der 23-Millionen-Euro-Mann immer wieder mit einem Bankplatz vorliebnehmen. Am Saisonende steht eine mittelmäßig bis gute Bilanz von 11 Toren und fünf Vorlagen in der Bundesliga. In der Champions League kam er in allen sechs Gruppenspielen zum Einsatz und traf dreimal. Nach der Gruppenphase war jedoch Schluss. Dafür gewann er mit RB den DFB-Pokal. (49 Pflichtspiele/ 17 Tore/ 9 Vorlagen)

Frederik Rönnow (1. FC Union Berlin): Der Torwart kam an Kevin Trapp nicht vorbei. Nach einer Leihe zum FC Schalke, wechselte er vor der Saison fest nach Berlin. Auch bei Union war er zunächst nur der Back-up von Stammkeeper Andreas Luthe, durfte aber immerhin in den Pokalwettbewerben immer mal wieder ran. Nach einer Verletzung von Luthe nutzte Rönnow seine Chance und sicherte sich den Stammplatz. Mit starken Leistungen brachte er Union in die Europa League. Für die kommende Saison ist der Däne als Nummer eins eingeplant. Konkurrent Luthe wurde an Kaiserslautern verkauft. (13 Pflichtspiele/ 10 Gegentore/ 4 Spiele ohne Gegentor)

André Silva (links) und Frederik Rönnow verließen Eintracht Frankfurt beide im vergangenen Sommer.
André Silva (links) und Frederik Rönnow verließen Eintracht Frankfurt beide im vergangenen Sommer. © Matthias Koch/imago

Willems: Von Eintracht Frankfurt nach Fürth und in die zweite Liga

Jetro Willems (SpVgg Greuther Fürth): Bei der Eintracht lief der Vertrag des Niederländers aus. Beim Aufsteiger bekam der Linksverteidiger die Chance, sich in der Bundesliga nochmal zu beweisen. Nach langer Verletzungspause fand er in Fürth wieder zu sich, war in der Hinrunde meistens in der Stammformation. Konnte die Niederlagenserien und letztlich den Abstieg jedoch auch nicht stoppen. (24 Pflichtspiele/ 1 Tor)

Steven Zuber (AEK Athen): Bei der Eintracht kam Zuber überhaupt nicht zurecht und wurde vor der vergangenen Saison nach Griechenland an AEK Athen verliehen. Dort konnte er an seine starken Leistungen der Europameisterschaft im Sommer anknüpfen. Bei Athen war er Stammspieler und trat auch immer wieder als Torschütze in Erscheinung. In Griechenland war man mit dem Schweizer so zufrieden, dass man die Kaufoption in Höhe von 1,6 Millionen Euro zog. (38 Pflichtspiele/ 8 Tore/ 4 Vorlagen)

Auch im zweiten Anlauf schafft es Ex-Eintracht-Profi Jovic nicht bei Real

Luka Jovic (Real Madrid): Seine Leihe zurück zur Eintracht war für den Serben ein zwischenzeitliches Hoch. Bei Real konnte er auch nach seiner Leihrückkehr nicht überzeugen. Insgesamt kam er auf nur 549 Spielminuten. In der Liga stand er nur ein einziges Mal in der Startelf. Das Kapitel Real hat er jetzt endgültig beendet. Real lässt Jovic ablösefrei nach Florenz ziehen. (19 Pflichtspiele/ 1 Tor/ 3 Vorlagen)

Dejan Joveljic (Los Angeles): Nach voriger Leihe nach Österreich, verkaufte die Eintracht Joveljic vor der Saison nach Los Angeles. Dort kommt der junge Stürmer immer besser zurecht. In der noch laufenden Saison trifft er seit Ende Mai regelmäßig. (22 Pflichtspiele/ 11 Tore/ 2 Vorlagen) (jo)

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