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Rodrigo Zalazar ist von Eintracht Frankfurt an den FC St. Pauli ausgeliehen.
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Rodrigo Zalazar ist von Eintracht Frankfurt an den FC St. Pauli ausgeliehen.

SGE

Eintracht Frankfurt: So läuft es für die SGE-Abgänge bei ihren neuen Vereinen

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
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Eintracht Frankfurt gab vor und während der Saison einige Profis ab. Wie läuft die Spielzeit für die Abgänge? Wir geben einen Überblick.

  • Einige Profis verließen Eintracht Frankfurt vor und während der aktuellen Saison.
  • Abgänge auf Leihbsis sollen bei neuen Klubs Spielpraxis sammeln.
  • Wie läuft die Spielzeit für die SGE-Abgänge?

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hatte letzten Sommer und diesen Winter zahlreiche Abgänge zu verzeichnen. Einige Profis gingen nicht dauerhaft, sondern lediglich bis zum Ende der Saison auf Leihbasis, um Spielpraxis bei einem anderen Klub zu erhalten. Wir geben einen Überblick, wie die Spielzeit für die Abgänge der SGE bei ihren neuen Vereinen läuft.

Simon Falette (Hannover 96): Der Innenverteidiger gehörte nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt in die 2. Liga zum Stammpersonal der Niedersachsen, doch nach durchwachsenen Leistungen fand er sich auf der Bank wieder. Zuletzt gab es Spekulationen über einen Wechsel in die Türkei, wohin er vor seinem Engagement in Hannover bereits ausgeliehen wurde.

Eintracht Frankfurt: Wiedwald erneut nur auf der Bank

Felix Wiedwald (FC Emmen): Bei Eintracht Frankfurt war er nur noch Torwart Nummer drei, mit wenig Aussicht auf Einsätze. Ihn zog es zum FC Emmen in die Niederlande, wo er sich mehr Spielpraxis erhoffte. Anfangs konnte er einen Stammplatz erkämpfen, doch nach 15 Gegentreffern in sechs Spielen musste er den Platz zwischen den Pfosten wieder räumen. Seitdem sitzt er nur noch auf der Bank.

Lucas Torro (CA Osasuna): Der Wechsel von Eintracht Frankfurt in die spanische Heimat hat sich bislang noch nicht ausgezahlt für den Mittelfeldspieler. Zwischen Mitte November und Mitte Januar stand er kein einziges Mal im Kader, erst seit drei Spielen kommt er wieder zum Einsatz. Die letzten beiden Partie wurde Torro sogar für die Startelf nominiert und absolvierte die vollen 90 Minuten. Es geht zumindest aufwärts beim 26-Jährigen.

Eintracht Frankfurt: Gacinovic noch ohne Stammplatz

Mijat Gacinovic (TSG Hoffenheim): 16 Einsätze in 18 Spielen klingt erst einmal sehr gut, doch der Serbe kommt im Kraichgau vor allem von der Bank. Fünf Startelfnominierungen stehen elf Einwechslungen gegenüber. Einen Stammplatz hatte Gacinovic bei Eintracht Frankfurt nicht und auch in Hoffenheim ist er davon ein Stück weit entfernt.

Frederik Rönnow (FC Schalke 04): In Gelsenkirchen wollte er endlich die Nummer eins im Tor werden, was unter Manuel Baum auch gelang. Nach dessen Entlassung und der Verpflichtung von Christian Gross als neuen Cheftrainer ist aber wieder Ralf Fährmann vorne. Für Ronnöw bleibt mal wieder nur die Bank.

Goncalo Paciencia (FC Schalke 04): Sein Wechsel von Eintracht Frankfurt zu den „Knappen“ kam durchaus überraschend und für Schalke schien es ein guter Deal zu sein. Doch Paciencia war zunächst meilenweit entfernt von seiner Top-Form und verletzte sich dann schwer. Derzeit arbeitet er an seinem Comeback.

Dominik Kohr (FSV Mainz 05): Das Mittelfeld von Eintracht Frankfurt war überbesetzt und Kohr flüchtete nach Rheinhessen, um dort gegen den Abstieg zu kämpfen. Nach einer Einwechslung stand er gegen Leipzig in der Startelf und zeigte eine ordentliche Leistung beim 3:2-Sieg.

Eintracht Frankfurt: Da Costa mit Traumeinstand in Mainz

Danny da Costa (FSV Mainz 05): Der Außenverteidiger ging den gleichen Weg wie Kohr, da auch er keine Perspektive mehr hatte bei Eintracht Frankfurt. Da Costa wurde direkt für die Anfangsformation nominiert und legte den Siegtreffer gegen Leipzig, nach einem unnachahmlichen Sprint, mustergültig vor. Ein Traumeinstand.

Rodrio Zalazar (FC St. Pauli): In einer nicht überzeugenden Mannschaft ist der 21-jährige Leihspieler von Eintracht Frankfurt einer der wenigen Lichtblicke. In 17 Partien erzielte er vier Treffer und bereitete zwei weitere Tore vor. Er könnte in der kommenden Saison eine Chance bekommen, sich in den Kader der SGE zu kämpfen.

Nils Stendera (Lok Leipzig): Der jüngere Bruder von Marc Stendera verließ Eintracht Frankfurt für eine Saison auf Leihbasis und heuerte in der Regionalliga Nordost an. Er stand in allen sieben Ligaspielen auf dem Platz, ein Tor erzielte er noch nicht. Derzeit pausiert die Liga aber und es ist unklar, wann die nächsten Einsätze für Stendera hinzukommen könnten.  

Eintracht Frankfurt: Dost trifft in Belgien

Bas Dost (FC Brügge): Der Winterabgang von Eintracht Frankfurt ist in Belgien voll eingeschlagen. Seine Bilanz ist beeindruckend: Vier Tore in vier Spielen - in jeder Partie ein Treffer. Der FC Brügge konnte alle diese Matches siegreich gestalten. Ein Transfer, der sich bereits jetzt ausgezahlt hat.

Dejan Joveljic (Wolfsberger AC): Der Wechsel nach Österreich tut dem jungen Serben gut. Joveljic erzielte sechs Treffer in 13 Ligaspielen und bereitete zudem ein Tor vor. Zwischenzeitlich wurde sogar über eine Rückkehr im Winter spekuliert. Ab Sommer sollte es der 21-Jährige schaffen, sich in den Kader von Eintracht Frankfurt zu kämpfen und auf Einsätze in der Bundesliga zu kommen.

Unterdessen legte Filip Kostic von Eintracht Frankfurt lauf der Alm einen Galaauftritt hin. Auch Kumpel Luka Jovic hat seinen Anteil daran. Mittlerweile kann Eintracht Frankfurt - anders als früher - tief stehende Teams ausspielen. Das hat auch mit mitreißenden Neuzugängen zutun. (Sascha Mehr)

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