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Fällt in Hellas aus: Filip Kostic. Foto: dpa
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Fällt in Hellas aus: Filip Kostic.

SGE

Schock für Eintracht Frankfurt: Filip Kostic fällt vorläufig aus

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht-Linksaußen klagt über Schmerzen an der Achillessehne - damit ist nicht zu spaßen. Fehlt er auch im wegweisenden Bundesligaspiel gegen Greuther Fürth?

Frankfurt - Das ist ein herber Rückschlag für Eintracht Frankfurt vor dem Auswärtsspiel in der Europa League bei Olympiakos Piräus: Der hessische Bundesligist muss auf seinen mit Abstand besten Spieler verzichten, Linksaußen Filip Kostic hat die Reise nach Athen erst gar nicht angetreten und wird der Eintracht ausgerechnet im Hexenkessel von Piräus fehlen. Denkbar unglücklich.

Eintracht Frankfurt: Kostic schon länger mit Schmerzen

Der serbische Nationalspieler, seit Montag 29 Jahre alt, hatte bereits das Abschlusstraining am Mittwochvormittag in Frankfurt verpasst, kurz darauf meldete er sich für die Begegnung am Donnerstagabend (18.45 Uhr/TV Now) ab. Er leidet, wie Trainer Oliver Glasner aufklärte, schon seit längerer Zeit an Problemen an der Achillessehne. Damit ist nicht zu spaßen, das kann eine langwierige Geschichte werden. „Mit 29 gibt es kaum ein Gelenk eines Profifußballers, das noch ganz gesund ist“, wiegelte Glasner ab. „Wir müssen schauen, wie es sich in den kommenden Tagen und Wochen entwickelt.“

Eintracht Frankfurt: Kostic einfach nicht zu ersetzen - von niemandem

Schwer vorstellbar, dass Kostic am Sonntag (19.30 Uhr) in der Bundesliga bei Schlusslicht Greuther Fürth dabei sein wird. Glasner ließ das am Mittwoch offen. Klar ist, dass neben dem Flügelspieler auch Mittelfeldakteur Ajdin Hrustic in Piräus nicht dabei sein wird. Der 25-Jährige hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen, weshalb das Gelenk stark angeschwollen ist. Beide Spieler werden mit Hochdruck behandelt.

Den Ausfall Hrustics kann die Eintracht verschmerzen, zumal sich Kristijan Jakic nach leichter Hüftblessur wieder fit gemeldet hat und auch Kapitän Sebastian Rode an Bord ist.

Eintracht Frankfurt: Glasner ist nicht blauäugig

Sehr viel schwerer wiegt da die Absenz Kostics, er ist genau der Akteur, der eigentlich nicht fehlen darf. Das Eintracht-Spiel steht und fällt mit dem Serben, der die Offensive im Alleingang auf ein anderes Level hieven kann. In dieser Spielzeit war er in zwölf Einsätzen bereits wieder an sieben Toren beteiligt. Seinen Ausfall kann die Eintracht nicht kompensieren. Der Trainer sieht das naturgemäß anders und erinnert an das Hinspiel gegen Olympiakos, das die Eintracht dank ihrer besten Saisonleistung mit 3:1 gewann – ohne eine Torbeteiligung des Kraftpakets. „Wir können es auch ohne Kostic“, folgert Glasner.

Von erhöhtem Druck will der 47-Jährige jedenfalls nichts wissen, ein Worst-Case-Szenario, falls beide Spiele verloren gingen, male er sich nicht aus. Blauäugig ist Glasner aber nicht, sagte an die Journalisten gewandt: „Wenn wir die nächsten 15 Spiele verlieren, werdet Ihr mit jemandem anderen sprechen.“ (Ingo Durstewitz)

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