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Axel Hellmann, Vorstandsmitglied bei Eintracht Frankfurt.

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Partner bleiben treu: Rückhalt gibt der Eintracht Rückenwind

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Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation durch die Corona-Krise hat Eintracht Frankfurt die niedrigste Kündigungsquote der Vereinsgeschichte im Hospitality-Bereich verzeichnet.

Frankfurt - Axel Hellmann, Vorstandsmitglied bei Eintracht Frankfurt, dürfte trotz der derzeit eher bescheidenen Lage in Corona-Zeiten, trotz der in diesem Kontext nicht gerade wenigen offenen Fragen bezüglich des hessischen Bundesligisten und des Fußballs ganz im Allgemeinen, einen gewissen Grad an guter Laune verspüren.

Eintracht Frankfurt: Deal mit Deutscher Bank fix

Am Mittwoch erst hatte er ja verkündet, den sich seit Monaten anbahnenden Deal mit der Deutschen Bank endgültig unter Dach und Fach gebracht zu haben. Bekanntlich tritt die Bank ab der kommenden Saison als Namensgeber für das Areal im Stadtwald auf und wird der Eintracht mindestens bis Sommer 2027 rund fünf bis sechs Millionen Euro jährlich auf ihr Konto überweisen. „Ein starkes Signal“, nannte Hellmann dies stolz. Und das gewiss nicht zu unrecht. Die Partnerschaft bedeutet für den Klub aus dem Hessenland einen millionenschweren Meilenstein.

Gestern ließen die Frankfurter die aus ihrer Sicht nächste gute Nachricht folgen. Nach Ablauf der Kündigungsfrist Ende März sei nun klar, dass auch in der bevorstehenden Saison 2020/21 – wann auch immer diese letztlich gestartet wird – die Auslastung des Hospitality-Bereichs im Stadion auf dem Maximum sein wird. Die Kündigungsquote für die anstehende Runde liege gerade mal bei unter vier Prozent, teilte der Verein mit.

Eintracht Frankfurt: Lange Wartelisten

Heißt: Alle vergleichsweise teuren Sitzmöglichkeiten im Stadionrund werden wohl weiterhin belegt sein. „In diesen Zeiten sind Verlässlichkeit und Verbindlichkeit wertvolle Merkmale einer intakten Partnerschaft. Der Rückhalt und das Vertrauen unserer Hospitality-Kunden gibt uns allen Rückenwind in bewegten Zeiten“, erklärte Hellmann zufrieden. Bei den Kunden der insgesamt 3266 Business-Seats auf der Haupttribüne seien lediglich vier Prozent abgesprungen, ging die Eintracht noch ins Details, bei jenen der Logenplätze gar nur drei Prozent. Das seien jeweils die niedrigsten Kündigungsquoten in der Geschichte des Klubs.

Die Eintracht, bei der seit Anfang April (wie von der FR gestern berichtet) Teile der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit beschäftigt sind, ist sich sicher, diese kleine Anzahl an Kündigungen locker wieder durch bereits bestehende Wartelisten auffüllen zu können. Man gehe davon aus, auch in der kommenden Spielzeit eine komplette Auslastung des Hospitality-Bereichs erreichen zu können, heißt es im Statement. Für Boss Hellmann zeigt diese Gemengelage der vergangenen Tage „den starken Zusammenhalt der Eintracht-Familie“.

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