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Trifft doppelt: Daichi Kamada.

Europa League

Eintracht Frankfurt souverän - 4:1 Sieg gegen Salzburg

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Eintracht Frankfurt lebt und liebt Europa: Mit 4:1 besiegen die Hessen den FC Salzburg in der Europa League.

Eintracht Frankfurt - FC Salzburg 4:1 (2:0)

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Trapp - Toure, Abraham, Ilsanker, N'Dicka - Rode, Sow, Hasebe, Kamada, Kostic - Silva

Aufstellung FC Salzburg

Stankovic - Farkas, Onguené, Wöber, Ulmer - - Junuzovic, Okugawa, Mwepu, Szoboszlai - Daka, H.-C. Hwang

Tore

1:0 Kamada, 2:0 Kamada, 3:0 Kamada, 4:0 Kostic, 4:1 Chan

Schiedsrichter

Ali Palabiyik, Türkei

Feierabend! Mit einer besonders in der zweiten Halbzeit überzeugenden Vorstellung gewinnt Eintracht Frankfurt gegen FC Salzburg auch in dieser Höhe verdient mit 4:1. Mann des Abends bei den Hessen war der Japaner Daichi Kamada, dem drei Treffer gelangen. Das 4:0 für die Eintracht steuerte Filip Kostic bei. Kurz vor dem Ende der Partie musste die Mannschaft von Adi Hütter noch einen Gegentreffer durch einen Elfmeter hinnehmen. Ärgerlich, aber wohl nicht tragisch. 

Nach der Pleite vom Spiel gegen Dortmund hat die Eintracht einmal mehr unter Beweis gestellt, dass in der Europa League und im eigenen Stadion einiges geht. Dem Rückspiel in Salzburg kann Adi Hütter eigentlich gelassen entgegen sehen. Ein- und Aufstellung haben heute jedenfalls gestimmt.

Der Liveticker zum Nachlesen

91. Minute: Die Zuschauer intonieren die Vereinshymne: „Im Herzen von Europa“

90. Minute: Drei Minuten Zugabe in Frankfurt.

87. Minute: Ilsanker geht, für ihn kommt Erik Durm.

85. Minute: Sow geht im Strafraum mit gestrecktem Bein rein, trifft zwar den Ball, aber der Schiedsrichter gibt Elfmeter. Chan verwandelt gegen Trapp. Unnötiger Gegentreffer.

82. Minute: Freistoß für Salzburg, aber der Ball geht über das Tor. Es bleibt beim 4:0

80. Minute: Jetzt darf Kamada runter. Danny da Costa kommt für den dreifachen Torschützen.

78. Minute: Riesenchance für Paciencia, der aber am Torhüter scheitert. Das muss das 5:0 sein. 

75. Minute: Wechsel bei der Eintracht. Goncalo Paciencia kommt für Andre Silva.

74. Minute: Jetzt probiert es Silva. Gleich zweimal setzt der Portugiese zum Fallrückzieher an, aber ohne Erfolg.

69. Minute: Ganz starkes Spiel auch von Hasebe. Der Japaner hat das defensive Mittelfeld im Griff, ordnet und dirigiert.

66. Minute: Kostic tanzt halb Salzburg aus - knapp vorbei.

65. Minute: Die Eintracht spielt das jetzt souverän runter - ohne Tempo rauszunehmen. Salzburg wirkt, als hätten sie aufgegeben.

62. Minute: Und fast das 5:0 durch Rode nach schönem Zuspiel von Toure. Aber der semmelblonde Kämpfer verzieht knapp.

57. Minute: Das Ding ist durch. Eintracht Frankfurt führt, und dürfte das eigentlich nicht mehr aus der Hand geben.

Eintracht Frankfurt: 4:0 durch Kostic

56. Minute: Tor durch Kostic! 4:0 nach Konter über Kamada und Silva trifft Filip Kostic. Auch wenn es sehr nach Abseits von Silva aussah. Eintracht macht den Deckel drauf.

53. Minute: Tor für die Eintracht. Und wer war‘s? Wieder Kamada, der kleine (1,80 m) Japaner. Diesmal mit dem Kopf auf Vorlage von Ndicka!

48. Minute: Weiter eine hart umkämpfte Partie mit Vorteilen für die Eintracht.

46. Minute: Anpfiff zweite Halbzeit in Frankfurt. Kein Wechsel bei der Eintracht.

Eintracht Frankfurt: Zweite Halbzeit in Frankfurt

Halbzeit in Frankfurt: Führung für die Hessen zum Pausentee. Alles in allem nicht unverdient, auch wenn die Abwehr der Eintracht nicht immer sattelfest steht. Die größeren Chancen hatte das Team von Adi Hütter. Kamada und auch Kostic hätten die Führung ausbauen können. Ausruhen darf man sich aber auf diesem Spielstand nicht. Kein gutes Spiel, aber die Einstellung stimmt. Ganz wichtig das zweite Tor von Kamada kurz vor der Halbzeit. Adi Hütter hat mit der Hereinnahme des Japaners ein gutes Näschen bewiesen.

44. Minute: Tor! Kamada schließt einen Konter zum 2:0 ab. Sah aber ein wenig nach Abseits aus. Egal. Schöner Spielzug über Hasebe und Sow auf den Japaner, der vor dem Tor eiskalt bleibt.

42. Minute: Ilsanker klärt im Strafraum - und trifft seinen Gegenspieler. Glück für die SGE.

38. Minute: Toure setzt sich rechts durch, findet aber in der Mitte keinen Abnehmer.

36. Minute: Kein besonders hohes Niveau im Waldstadion, aber es ist spannend. 

34. Minute: Glück für die Eintracht bei einem Konter der Salzburger. Abraham kann im Fallen klären. Durchatmen.

33. Minute: Das hätte das 2:0 sein müssen. Langer Ball auf Sow, der im Sechszehner zu Kostic auflegt. Aber der Serbe verzeiht aus fünf Metern.

30. Minute: Immer wieder schlampige Pässe bei den Gastgebern, die sich so um gute Chancen bringen.

29. Minute: Konterchance für die Eintracht, die sich jetzt ein wenig hinten rein drängen lässt. Der Konter wird aber verspielt. 

28. Minute: Zwei Ecken in Folge für Salzburg. Die Gäste machen Druck.

25. Minute: Hoher Ball auf Silva, aber der Portugiese kommt nicht dran. Abpraller, Toure aus der Drehung - abgewehrt.

24. Minute: Obacht, jetzt nicht nachlässig werden (dieser Satz wurde Ihnen von Kollegin K.T. präsentiert).

23. Minute: Salzburg jetzt mit hohen Bällen in den Eintracht-Strafraum - aber noch ohne Gefahr.

21. Minute: Wieder eine Riesenchance für die Eintracht. Aber Kamada verzieht aus spitzem Winkel. 

18. Minute: Großartige Stimmung im Waldstadion - wie immer bei internationalen Partien.

16. Minute: Ein flottes Spiel jetzt. Beide Teams verstecken sich nicht.

12. Minute: Der Ball kommt von Toure zum Japaner, der völlig frei am Fünfer steht und souverän einschiebt. Das sollte Sicherheit geben.

11. Minute: Ecke durch Kostic, Ilsanker mit dem Kopf - abgewehrt.  Tor für die Eintracht! 1:0! Kamada. 

9. Minute: Noch ist keine Struktur im Spiel der Eintracht. Kostic probiert es immer mal wieder über links.

7. Minute: Konter über Kostic, der wird aber gestoppt.

6. Minute: Ecke für die Gäste

4. Minute: Eintracht agiert wie erwartet mit einer Viererkette in der Abwehr.

1. Minute: Sow langt im Mittelfeld gleich mal richtig hin.

18.56 Uhr: Das Spiel läuft.

18.50 Uhr: Das Spiel wird mit einer Schweigeminute beginnen.

18.48 Uhr: Hütter: „Es ist wichtig, eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu schaffen. Hinten die Null wäre ideal“

18.45 Uhr: Hütter betont, dass Salzburg die Abgänge in der Winterpause gut weggesteckt hat: „Dort kennt man die Situation“.

18.35 Uhr: Adi Hütter setzt darauf, dass seine Eintracht schon besser im Rhythmus ist als der Gegner. Die Hessen haben nach der Winterpause bereits sechs Pflichtspiele absolviert, Salzburg erst zwei.

17.50 Uhr: Das sieht nach Viererkette aus, mit Hasebe davor auf der Sechs, Sow und Rode auf der Acht und Kamada rechts hinter Silva.

17.47 Uhr: Die Aufstellung der Eintracht ist da.

17.35 Uhr: Bei der Eintracht wird wohl Stefan Ilsanker den gesperrten Martin Hinteregger ersetzen. Die Frage ist, ob Trainer Hütter die zuletzt bevorzugte Viererkette spielen lässt, oder ob er zu einem 3-5-2 zurückkehrt. Dann wäre Makoto Hasebe eine Option.

15:50 Uhr: Auch die Bundesliga trägt Trauer. 1. und 2. Liga werden am Wochenende mit einer Schweigeminute der Opfer von Hanau gedenken. Die Mannschaften werden am 23. Spieltag mit Trauerflor auflaufen.

15.05 Uhr: Ein Polizeieinsatz blockiert zurzeit die Straßenbahnen im Bereich Hauptbahnhof, Baseler Platz und Münchener Straße. Grund dafür dürften Salzburger Fans sein, die von den Ordnungskräften eskortiert werden.

14.00 Uhr:Die rassistische Terrortat von Hanau haben auch Auswirkungen auf das Europa-League-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Salzburg. Nach den tödlichen Schüssen gedenken die Teams der Opfer. Vor dem Anpfiff des Hinspiels der Zwischenrunde wird eine Schweigeminute ausverkauften Stadion gehalten, beide Mannschaften tragen Trauerflor.

„Die schrecklichen Vorkommnisse in Hanau in der letzten Nacht sorgen für Trauer und Entsetzen im gesamten Bundesgebiet und speziell in der Rhein-Main-Region“, teilte die Eintracht mit.

Laut Hessens Innenminister Peter Beuth habe die Bundesanwaltschaft den „Verdacht einer terroristischen Gewalttat". Erste Ermittlungen deuten demnach auf ein fremdenfeindliches Motiv hin. Die Eintracht sieht das Gedenken „als klares Zeichen gegen jegliche Form von Rassismus und Extremismus“.

13.39 Uhr: Eine Choreographie wird es bei der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Salzburg im Frankfurter Waldstadion nicht geben. Der Grund: Die Uefa hat den Eintracht-Fans verboten, während ihrer Choreo Wunderkerzen zu nutzen

+++ Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker. Eintracht Frankfurt trifft am Donnerstag, 20.02.2020, ab 18.55 Uhr in der Europa-League-Zwischenrunde auf den FC Salzburg. Wir sind live für Sie dabei. 

Vorbericht: Eintracht Frankfurt empfängt den FC Salzburg

Wieder ein Festtag für Eintracht Frankfurt. In der Zwischenrunde der Europa League trifft das Team von Adi Hütter auf den FC Salzburg - den Verein, für den der Österreicher selbst jahrelang tätig war.

Durchaus möglich, dass Adi Hütter durch die Sperre von Martin Hinteregger in der Defensive wieder auf eine Dreierkette umstellen wird. „Das bietet sich an“, meinte zumindest Sportdirektor Bruno Hübner, der darauf spekuliert, dass das Routinier Makoto Hasebe dann wieder in die Startelf zurückkehren könnte. Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hält sich dagegen noch bedeckt. Möglich ist natürlich auch, dass Neuzugang Stefan Ilsanker auf dem Mittelfeld in die zentrale Position in einer Viererkette wechselt.  

Optimistisch vor dem Spiel gegen Salzburg: Eintracht-Trainer Adi Hütter und Torhüter Kevin Trapp.

 

Adi Hütter hält die taktische Ordnung von Eintracht Frankfurt also geheim. Der 50-Jährige wollte vor dem Hinspiel der Runde der letzten 32 Mannschaften nicht verraten, wer den angeschlagenen Offensivspieler Mijat Gacinovic ersetzen wird. „Daichi Kamada ist für mich immer ein Thema“, sagte Hütter, der zudemauf Angreifer Bas Dost verzichten muss, mit Blick auf die möglichen Optionen im Mittelfeld.

Eintracht Frankfurt setzt auf die Heimstärke 

Eintracht Frankfurt setzt ansonsten wieder auf die Magie der Europa League, die Heimstärke und die eigenen Fans. „Donnerstag ist Eintracht-Tag“, hatte Bruno Hübner vor dem ersten K.o.-Rundenspiel gesagt. Ungeachtet der 0:4-Niederlage im Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund am Freitag ist die Zuversicht beim Halbfinalisten des Vorjahres groß, wieder ein Fußballfest feiern zu können.

„Ich bin sicher, dass wir ein anderes Bild abgeben werden“, sagte Trainer Adi Hütter mit Bezug auf das BVB-Spiel. Maßgebend sind für ihn die drei Siege und das eine Remis zum Start ins neue Jahr. "Ich glaube, dass sich durch unseren starken Rückrundenstart das Blatt wieder gewendet hat", sagte Hütter und sprach von einer 50:50-Chance. Mehr noch hofft er, schon im ersten Spiel die Basis für den Einzug ins Achtelfinale legen zu können: "Wenn wir zu null spielen oder mit ein oder zwei Toren gewinnen, ist das eine gute Ausgangsposition."

Eintracht-Torwart Kevin Trapp glaubt, dass dies gelingen und man an den Erfolg der vergangenen Saison anknüpfen kann. "Wir haben erlebt, was dieser Wettbewerb bei Spielern und Zuschauern auslöst", sagte der Nationalkeeper. "Die Europa League wirkt elektrisierend auf Verein und Umfeld. Wir möchten wieder über Deutschland hinaus auf uns aufmerksam machen." (skr/dpa)

Von Stefan Krieger

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