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Eintracht Frankfurt: Stürmer aus Frankreich vor Wechsel zur SGE

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Von: Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Großgewachsen und trotzdem wendig: Stürmer Randal Kolo Muani.
Großgewachsen und trotzdem wendig: Stürmer Randal Kolo Muani. © Sebastien Salom-Gomis/AFP

Eintracht Frankfurt sichert sich die Dienste von Wunschstürmer Randal Kolo Muani für fünf Spielzeiten – jedoch erst ab dem kommenden Sommer.

Eintracht Frankfurt denkt voraus, mindestens mal eine Halbserie und hat die erste Personalie mit Blick auf die nächste Saison nahezu dingfest gemacht. Stürmer Randal Kolo Muani, ein 23 Jahre alter Franzose vom FC Nantes, wird sich im Sommer ablösefrei dem hessischen Fußball-Bundesligisten anschließen. Heißt auch: In diesem Winter wechselt der bereits seit rund einem Jahr umworbene Angreifer nicht an den Main.

Wie die FR bereits vor einer knappen Woche berichtete, sind sich die Frankfurter und der Spieler einig geworden. Die Eckdaten der gemeinsamen Zusammenarbeit: Muani unterschreibt einen Vertrag über fünf Spielzeiten bis zum Sommer 2027 und erhält eine Art signing fee in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Nicht unbedingt wenig, aber doch üblich bei einem ablösefreien Wechsel eines Spielers. Die „Bild“ berichtet nun zudem, dass Muani kommende Woche zum Medizincheck bei der Eintracht vorstellig wird. Eine finale Mini-Hürde bis zum Abschluss des Deals.

Eintracht Frankfurt: Randal Kolo Muani hat Stärken im Dribbling

Von Muani, der im vergangenen Jahr mit Frankreich an der U-21-Europameisterschaft und den Olympischen Sommerspielen in Tokio teilgenommen hat, sind die Frankfurter Verantwortlichen längst überzeugt gewesen. Im Sommer 2021 scheiterte eine mögliche Verpflichtung noch an der aus Eintracht-Sicht zu hohen Ablöseforderung des FC Nantes (rund zehn Millionen Euro). Tatsächlich sehr viel, gerade in finanziell einengenden Corona-Zeiten.

Die sportliche Bilanz von Randal Kolo Muani ist eine durchaus vielversprechende. Der großgewachsene, aber sehr wendige und schnelle Angreifer verbuchte in dieser Saison in 20 Einsätzen immerhin schon sieben Tore und drei Vorlagen. Eine seiner Stärken: das Dribbling. Gerne nimmt er es auch mal mit zwei, drei Gegenspielern nacheinander auf, weicht auf die Flügel aus und reißt damit Lücken für seine Mitspieler.

Trotz des anstehenden Wechsels zählt Randal Kolo Muani, geboren im Pariser Vorort Bondy, aus dem auch der französische Superstar Kylian Mbappé stammt, quasi dauerhaft zur Startelf des Tabellenneunten der Ligue 1. Lediglich in diesem Kalenderjahr ist ihm noch kein Treffer gelungen – jenes ist jedoch auch erst zwei Pflichtspiele alt.

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