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Niederlage gegen Tottenham: Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Viele Spieler auf wenig Raum.
Viele Spieler auf wenig Raum. © dpa

Daichi Kamada trifft früh, Faride Alidou spät – dennoch reicht es nicht zum Punktgewinn. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kevin Trapp: Gute Parade mit dem Fuß gegen Son (42.). Da hatte der ihm aber schon zwei reingeschossen, beide Male war der Keeper machtlos. Hielt sein Team im Rennen, gut auch gegen Sessegnon (52.) und Son (58.). Mehr konnte er nicht tun.

Ganz okay

Sebastian Rode: Zu Beginn der Chef auf dem Feld, mit großer Übersicht, alles, was er machte, hatte Hand und Fuß. Uneigennützige, umsichtige Vorbereitung des Führungstreffers von Kamada (14.). Ging dann aber, als nur noch wenig lief und Tottenham immer stärker wurde, mit unter.

Jesper Lindström: Stellte die Engländer anfangs mit seinem Tempo vor Probleme, erkämpfte den Ball vor dem 1:0. Mit zunehmender Spieldauer zögerlicher, aber mit einem guten Schlenzer, den Lloris über die Latte lenkte (74.).

So lala

Daichi Kamada: Versuchte viel, schoss wieder sein Tor, doch so richtig konnte er das Spiel nicht beherrschen.

Makoto Hasebe: Nicht der Souverän wie sonst, oft genug abgekocht von den Tottenham-Stürmern – zumindest in Abschnitt eins. Steigerte sich nach dem Wechsel. Angeschlagen runter.

Djibril Sow: Einmal mit einem „blind“ gespielten Flachpass hinaus auf links, doch da ist eben kein Kostic mehr, Lenz war nicht da, der Ball rollte ins Aus. Lief oft hinterher, traute sich wenig.

Schwächelnd

Christopher Lenz: Mühte sich redlich auf links, ging auch ab und an mit nach vorne, aber es kommt dann halt nichts heraus. Mit großen Problemen gegen Richarlison. Das ist keine Schande. Ist halt eine andere Kragenweite.

Evan Ndicka: Auch er sah sich oft Richarlison gegenüber, auch er wankte. Da kann man schon mal die Orientierung verlieren.

Randal Kolo Muani: Alles wie gehabt und wie im Hinspiel: Zerschellte an den Verteidigern, völlig chancenlos. Nur einmal mit einem gewinnbringenden Einsatz, vor der frühen Führung.

Kristijan Jakic: Gebrauchter Tag: Verschuldete den Elfer gegen Kane, auch sonst nur Stückwerk. Mit einem völlig sinnlosen Hackentrick, der zum – verschossenen – Elfer führte (90.).

Tuta: Neben den Schuhen, reihte einen Fehlpass an den anderen. Überfordert – wie die letzten Wochen schon. Schreit nach einer Pause, in der Königsklasse erhält er sie: Flog auch noch mit Gelb-Rot vom Platz (60.). Nicht so clever, war erst drei Minuten zuvor verwarnt worden.

Sonderlob

Faride Alidou: Machte das Spiel noch mal spannend, zumindest für fünf Minuten: Machte den Anschlusstreffer zum 2:3 per Kopf. Sollte aber nicht reichen.

Zu spät gekommen

Rafael Borré, Hrvoje Smolcic, Dina Ebimbe, Mario Götze. (dur/kil)

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