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Starke Mannschaftsleistung der Eintracht

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Eröffnete das Spiel mit seinem Tor zum 1:0: Daichi Kamada.
Eröffnete das Spiel mit seinem Tor zum 1:0: Daichi Kamada. © dpa

Kamada ist Dreh- und Angelpunkt, Götze mit Finesse und klugen Ideen. Die Einzelkritik zum Spiel gegen Olympique Marseille.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt gewinnt in der Champions League mit 2:1 gegen Olympique Marseille. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Daichi Kamada: Dreh- und Angelpunkt, bestimmte den Takt und das Tempo. Torgefährlich ist er auch, weiß man ja. Machte das wichtige 1:0 (3.), sein neunter Pflichtspieltreffer in dieser Saison. Euro-Daichi ist zurück. Die Zahlen sprechen für sich: 150 Partien im Eintracht-Dress, 34 Tore, 30 Vorlagen. Hut ab.

Mario Götze: Mit viel Finesse und klugen Ideen. Er kann es halt, ein Instinktfußballer, wie er im Buche steht. Bereitete das 2:1 durch Kolo Muani vor, Pech mit einem Kopfball, der Zentimeter am Pfosten vorbeistrich (15.). Runde Sache in seinem 50. Champions-League-Spiel.

Jesper Lindström: Selten zu stoppen, zu schnell für die Franzosen. Vor dem 1:0 ließ er die Kugel clever durch, das 2:1 leitete er mit einem Sprint über rechts vor. Kurz vor der Pause böse gefoult, da hat so manch Schiri schon Rot gezeigt.

Kevin Trapp: Rettete kurz vor dem Halbzeitpfiff die Führung, drehte einen Schuss von Harit um den Pfosten. Später noch einmal klasse gegen den Freistoß von Sanchez (59.). Marseille zählt definitiv zu den Lieblingsgegnern des Ex-PSG-Keepers: acht Spiele gegen Olympique, acht Siege. Geht doch.

Evan Ndicka: Traute sich was, schaltete sich früh mit nach vorne ein, sein Querpass fand Kamada, der vollstreckte. Auch hinten souverän und abgeklärt.

Hrvoje Smolcic: In der Startelf, und dann gleich in verantwortungsvoller Position als Kopf der Dreierkette. Rettete einmal in allerletzter Sekunde vor dem einschussbereiten Sanchez (30.), was ihm etliche Schulterklopfer brachte. Machte seine Sache ordentlich, ohne Nervenflattern. Fast wie Vorgänger und Eintracht-Kultkicker Martin Hinteregger, dessen Doppelgänger er sein könnte – zumindest aus der Entfernung.

Ganz okay

Kristijan Jakic: Dieses Mal rechts in der Innenverteidigung – schon seine vierte Position in dieser Saison. Multitalent, ganz offenbar. Sehr solider, reifer Auftritt.

Christopher Lenz: Mutig, der Junge. Marschierte oft mit nach vorne, leitete die Führung von hinten mit ein, mit einer Riesenchance, da scheiterte er freistehend an Schlussmann Lopez (19.). Hinten etwas nachlässig, die Flanke vor dem Ausgleich wusste er nicht zu verhindern. Noch vor der Pause verletzt raus.

Djibril Sow: Alles wie immer: Stopfte Löcher, lief Räume zu, stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Unauffällig, aber wertvoll.

Randal Kolo Muani: Mit viel Mühe, es hakte ganz schön: Mal hier ein Wackler bei der Annahme, mal dort ein Fehlpass. Alles etwas unrund und unkonventionell, technisch mit einer Menge Luft nach oben. Oft am Boden, sollte er abstellen. Musste sich in die Partie richtig reinwühlen. Machte dann das, was Stürmer am liebsten machen: Toreschießen. Schütze zum 2:1, flach mit rechts hinein ins Glück (27.). Das war gut. Sollte aber wieder zulegen und mehr Klarheit in sein Spiel bringen.

Eric Dina Ebimbe: In der ersten Hälfte oft um Orientierung bemüht, verlor vor dem Ausgleich prompt den Schützen Matteo aus den Augen. Steigerte sich, mit großem Einsatz.

Luca Pellegrini: Kaltstart für den Italiener auf links, ersetzte den verletzten Lenz. Fügte sich manierlich ein, spielte ohne Schickschnack und Firlefanz. Das ist schon mal besser als das, was er oft gezeigt hat.

So lala

Kein Eintrag.

Schwächelnd

Kein Eintrag.

Zu spät gekommen

Sebastian Rode, Rafael Borré, Faride Alidou. (dur/kil)

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