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Aus einer Emotion heraus drischt Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner einen Ball weg, der bereits im Aus war.
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Aus einer Emotion heraus drischt Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner einen Ball weg, der bereits im Aus war.

Europa League

Eintracht Frankfurt: Glasner leistet sich Entgleisung – und bestraft sich selbst

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner leistet sich im Europa-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus eine kleine Entgleisung – und sieht Gelb.

Frankfurt – Fußball bedeutet auch immer pure Emotionen. Das gilt sowohl für die Fans auf den Rängen, die ihre Mannschaften auf dem Platz einheizen, als auch für die Spieler selbst, die ihren Emotionen immer wieder freien Lauf lassen. Doch auch an der Seitenlinie fiebern Trainer und Verantwortliche mit, sind voll bei der Sache. Einige Trainer sind für ihre Ausbrüche bekannt, andere eher weniger. Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner versucht sich meist in Gelassenheit, doch im Europa-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus konnte er seine Emotionen nicht im Zaum halten.

In der 68. Minute des Auswärtsspiels von Eintracht Frankfurt bei Olympiakos Piräus in der Europa League drosch der Trainer plötzlich wutentbrannt einen Ball weg, der an der Seitenlinie ins Aus gekullert war. Der belarussische Schiedsrichter Alexey Kulbakov zögerte nicht und zeigte Oliver Glasner unverzüglich die gelbe Karte.

Eintracht Frankfurt: Oliver Glasner leistet sich emotionale Entgleisung

Nach dem Spiel ließ er seine kleine emotionale Entgleisung nicht unkommentiert – und legt sich selbst eine Strafe auf. Er zahle freiwillig in die Mannschaftskasse eine Geldstrafe ein, sagte er. „Ich habe mitgefiebert, aber das war natürlich nicht in Ordnung“, wird Oliver Glasner im Kicker zitiert. Einen kleinen Witz zu seinem Schuss, der zwar stramm, aber nicht ganz perfekt war, konnte er sich dann auch nicht verkneifen: „Ich denke, ich hätte ihn noch besser treffen können. Er ist mir schon etwas abgerutscht“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach der Partie.

Für Eintracht Frankfurt selbst schien der kleine Ausraster ihres Trainers an der Seitenlinie ein Weckruf gewesen zu sein, denn anschließend bewies die Mannschaft auf dem Platz, dass sie bis zur letzten Sekunde um den Einzug in die K.o.-Phase kämpfen wollte. In der Nachspielzeit belohnte sich das Team von Oliver Glasner dann mit dem 2:1-Siegtreffer durch Jens Petter Hauge.

Eintracht Frankfurt macht K.o.-Phase in der Europa League vorzeitig klar

„Es war eine super Leistung von uns in einem schwierigen Spiel vor ausverkauftem Haus. Wir gehen mit der ersten Aktion in Rückstand, die Reaktion hat mir gefallen. Das 1:1 war super herausgespielt, danach wurden wir für meinen Geschmack etwas zu passiv“, fasste Trainer Oliver Glasner das Spiel der ersten Hälfte zusammen. Die zweite Halbzeit sei von großem Kampf geprägt gewesen, Eintracht Frankfurt habe dem großen Druck aber standgehalten. Einen großen Anteil daran hatte auch Torhüter Kevin Trapp, der nach Aussage des Trainers immer wieder da war.

Nun ist das erste Zwischenziel – die K.o.-Phase der Europa League – erreicht und Eintracht Frankfurt muss nun in der Bundesliga abliefern. Die nächste Chance dazu bekommt die Mannschaft am Sonntag (07.11.2021, Anstoß 19.30 Uhr, live auf DAZN). (msb)

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