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Götze erhöht Konkurrenzkampf bei Eintracht Frankfurt: Welche Rolle bleibt Kamada?

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Von: Niklas Kirk

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Daichi Kamada von Eintracht Frankfurt
Daichi Kamada im Eintracht-Testspiel gegen Aschaffenburg. © Jan Huebner / Imago Images

Mario Götzes Transfer soll mehr Rotation erlauben und die Qualität erhöhen. Zugleich werden Spekulationen über Daichi Kamada befeuert, der aus England umworben wird.

Frankfurt – Auch wenn manche Personalie noch in der Schwebe hängt: Dem Ziel, durch Offensivtransfers mehr Rotationsmöglichkeiten zu schaffen und zugleich die Qualität für eine anspruchsvolle Saison mit drei Wettbewerben zu erhöhen, wurde Markus Krösche mit der Verpflichtung von Mario Götze gerecht.

Vor allem im zentralen Bereich hinter der Spitze, der in der vergangenen Saison zumeist von Kamada und Lindström besetzt wurde, sorgt dieser Transfer für die gewünschte qualitative Aufwertung. Zudem sorgen Hauge, Alidou, Muani oder Borré je nach Spielsystem für Alternativen in der Kreativabteilung der Eintracht Frankfurt. Sie alle könnten im Bereich hinter der Sturmspitze agieren.

Daichi Kamada bei Eintracht Frankfurt: Vertrag läuft in einem Jahr aus

Diese spielerische Vielfalt, die dazu beitragen soll, eine durchwachsene Bundesligasaison vergessen zu machen, stellt die Zukunft von Daichi Kamada in den Fokus. Bereits letzte Saison wurde dieser von namhaften Adressen wie AC Milan, Tottenham Hotspur oder dem FC Sevilla umworben. Und auch schon damals musste die Möglichkeit eines lukrativen Transferplus in Betracht gezogen werden.

Klar ist, dass Kamada, der zur Saison 2017/18 an den Frankfurter Stadtwald wechselte, grundsätzliche Wertschätzung von Oliver Glasner genießt. Neben den Spielmacherqualitäten besticht Kamada durch seine Laufbereitschaft und Robustheit. In der vergangenen Bundesligasaison blieb er dem Kader in lediglich zwei Partien verletzungsbedingt fern.

Daichi Kamada von Eintracht Frankfurt: Interessent kommt aus der Premier League

Die aufkommenden Spekulationen hängen auch mit der vertraglichen Situation zusammen. Bei einer Vertragsdauer von nur noch einem Jahr ergibt sich logischerweise die Überlegung, mit dem begehrten Mittelfeldspiel eine lukrative Ablöse zu generieren. Vor allem, weil eine kurzfristige Vertragsverlängerung zurzeit nicht in Aussicht ist.

Nach Informationen von des TV-Senders Sport1 ist Leeds United an einer eine Verpflichtung interessiert. So kämen die beidseitigen Interessen – eine angemessene Ablöse für die Eintracht und dem Wunschziel Kamadas Premier League zu spielen – auf einen Nenner. Auch wenn der Abgang des Europapokalhelden schmerzen würde, sollte Glasner in der kommenden Saison in der Zentrale über die nötigen Alternativen verfügen. (Niklas Kirk)

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