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Müssen nun auch in der Liga liefern: die Eintracht-Fußballer.
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Müssen nun auch in der Liga liefern: die Eintracht-Fußballer.

Kommentar

Eintracht Frankfurt muss jetzt auch in der Liga liefern

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt kommt in der Europa League weiter, nun wartet das wichtige Ligaspiel in Fürth. Die Frankfurter müssen liefern – egal wie. Ein Kommentar.

Frankfurt – Die Spielvereinigung Greuther Fürth ist gewiss nicht das, was man den Schrecken der Liga nennen würde. Die tapferen Franken sind neu im elitären Kreis der Balltreterei und auch nach zehn Runden noch nicht so richtig angekommen, ihre Bilanz ist desaströs: zehn Spiele, neun Niederlagen, ein Punkt, ergattert am zweiten Spieltag gegen die ähnlich zwergenhafte Arminia aus Bielefeld, 20 Tore kassiert, Tabellenplatz 18. Sehr viel schlechter geht es nicht.

Doch die Kleeblätter freuen sich auf Sonntag, dann nämlich sehen sie die Gelegenheit, ihre missliche Gesamtsituation ein wenig aufzuhübschen, dann nämlich kommt Eintracht Frankfurt nach Fürth. Der nette Aufbaugegner aus Hessen.

Eintracht Frankfurt: Nach überzeugenden Siegen folgten krachende Pleiten

Für die Beladenen und Kriselnden hatten die Frankfurter schon seit jeher ein großes Herz, das war schon ganz früher so, und so ist es auch in dieser Saison wieder. Selbst nach überzeugenden Siegen folgten krachende Pleiten. Dem Sensationscoup in München schloss sich der Tiefpunkt gegen Hertha an, der besten Saisonleistung gegen Piräus ein schlappes 0:2 in Bochum. Und nun? Nun hat Eintracht Frankfurt auf europäischem Boden zwar kein Glanzlicht gesetzt, sich aber nach vier Spieltagen durch das 2:1 in Griechenland schon für die K.o.-Runde qualifiziert. Respekt. Riecht aber nach einer Bruchlandung im Alltag.

Klar ist, dass die Hessen jetzt gefordert sind, einen abermaligen Rückfall zu vermeiden – ganz egal, wie. Das Spiel beim Schlusslicht wird zum Lackmustest, ja zum Charaktertest. Am Sonntag muss die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner Farbe bekennen und zeigen, dass sie etwas verstanden hat, dass sie Lehren ziehen kann aus dem Erlebten und dass sie sich nicht erneut so billig den Schneid abkaufen lassen wird. Ob es tatsächlich gelingen wird?

Eintracht Frankfurt: Erst ein rundweg überzeugendes Spiel in dieser Saison

Das gesamte Konstrukt wirkt nach wie vor zerbrechlich, anfällig, man weiß nie, was einen erwartet. Im Kern hat Eintracht Frankfurt von 15 Spielen, das ist fast eine halbe Bundesligasaison, nur ein rundweg überzeugendes abgeliefert, im Hinspiel gegen Piräus. Der Rest war mal so, mal so, eher schlecht als recht, mit viel Wundertütenpotenzial.

Genau aus diesem Grund sollten die Verantwortlichen ihren Kader noch mal genau durchforsten und ihn einer kritischen Analyse unterziehen. Und dann zu dem Schluss kommen, im Winter nachzulegen, um offensichtliche Mängel zu beheben und mehr Stabilität zu erlangen. Baustellen gibt es einige. Das Gute: Jeder Sieg auf internationalem Parkett erweitert den Spielraum der finanziell angeschlagenen Eintracht: Schon jetzt hat sie, nur an Startgeld und Punktprämien, fast sechs Millionen Euro eingespielt, für den Gruppensieg und die Qualifikation fürs Achtelfinale winken noch mal 2,3 Millionen. Zur Erinnerung: 2019, als die Eintracht ins Halbfinale stürmte, erlöste sie nur auf internationalem Parkett 44 Millionen. Ein Haufen Schotter, den sie aktuell dringender denn je gebrauchen könnte. (Ingo Durstewitz)

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