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Bester Frankfurter: Fleißarbeiter Djibril Sow (links).
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Bester Frankfurter: Fleißarbeiter Djibril Sow (links).

SGE-Klassenbuch

Eintracht Frankfurt mit Nullnummer gegen Augsburg: Die SGE-Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt kommt im ersten Heimspiel nicht über ein 0:0 hinaus: Antreiber Sow überzeugt, Stürmer Borré enttäuscht. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Djibril Sow: Präsent als Abfangjäger, gekonnt als Ballverteiler. Übernahm gerade im ersten Abschnitt, als es anfangs gar nicht lief, mehr Verantwortung, versteckte sich nicht. Hielt das Niveau im zweiten Durchgang nicht ganz. Dennoch vielversprechend. Mit Gelb bedacht, weil er den Ball ob eines Schiri-Pfiffs wutentbrannt ins Publikum feuerte.

Evan Ndicka: Begann nach nicht mal zehn Sekunden gleich mit einem saftigen Querschläger. Fing sich aber, aufmerksam als rechter Part der Innenverteidigung – und das als Linksfuß. Mit 33 km/h an diesem warmen Samstag der schnellsten Frankfurter.

Martin Hinteregger: Das Kopf-Duell gegen Niederlechner ging an ihn, Hinti konnte nach heftigem Zusammenprall mit Brummschädel weitermachen, der Augsburger musste mit einer Platzwunde raus. Auch sonst formverbessert und wacher. Aber noch nicht der Alte, und Torgefahr geht vom Ersatzkapitän keine aus.

Ajdin Hrustic: Oft am Ball, zeigte sich, leitete die Angriffe ein. Es klappte nicht alles, zuweilen hat er zu viele Ideen auf einmal im Kopf. Läuft zu viel mit dem Ball am Fuß, sollte ihn schneller weiterspielen.

So lala

Filip Kostic: Brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden. Muss sich auf der neuen Position, nicht so weit da links draußen, erst zurecht finden. Das fällt ihm nicht leicht. Die Abstimmung mit Hintermann Lenz bedarf des Feintunings. Im besseren zweiten Abschnitt mit mehr Power und Zielstrebigkeit.

Jesper Lindström: Begann fahrig, selten am Ball, kam aber besser rein. Wuselig und umtriebig, mit manch gutem Einfall, bedient die Mitspieler. Im Abschluss ist der junge Springinsfeld zu überhastet. Aber immerhin mit Ansätzen.

Kevin Trapp: Weitgehend beschäftigungslos, dann wieder mal mit einem Aufreger, als ihm der Ball versprang und er ihn notdürftig dem Augsburger Gruezo vor die Füße schaufelte – dessen Heber ging knapp drüber. Massel gehabt. Auch seine Chip-Bälle kamen schon präziser. An der Anwesenheit seiner Verlobten wird’s nicht gelegen haben.

Christopher Lenz: Gewann 18 Zweikämpfe, die meisten aller Spieler. Der Willen und die Bereitschaft sind dem Linksverteidiger nicht abzusprechen, marschierte unentwegt. Jedoch mit vielen Unzulänglichkeiten und Ungenauigkeiten. Spielerisch keine Offenbarung. Aber mit Herz.

Schwächelnd

Erik Durm: Lief am meisten aller Eintracht-Profis, 11,4 Kilometer. Haute sich rein, hatte auch häufig den Ball, wusste aber nicht so viel damit anzufangen. Ohne große Aktion. Manchmal frei am Flügel, aber von den Kollegen übersehen oder nicht angespielt. Einen falschen Einwurf produzierte er auch – gibt’s sogar bei den Profis.

Jens Petter Hauge: Wucht und Dynamik hat der junge Norweger, muss aber am Ball ruhiger werden, sehr viel ruhiger. Verhaspelte die meisten Aktionen, zu ungestüm. Vergab eine gute Chance, das passiert.

Rafael Borré: Träumt wahrscheinlich von irgendwelchen Riesen, die ihn ärgern. Hatte einen schweren Stand gegen die großen Spieler. Mit den meisten Torschüssen (4), doch in Szene setzen konnte er sich nie, wirkte verlassen da vorne. Da muss mehr kommen, deutlich mehr.

Zu spät gekommen

Daichi Kamada, Makoto Hasebe, Ragnar Ache. dur/dani

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