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Eintracht Frankfurt: Krösche kann Hintereggers Aussagen „nicht nachvollziehen“

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Mit den Aussagen, dass Eintracht Frankfurt ihn loswerden wollte, sorgte Martin Hinteregger für ordentlich Wirbel. Nun äußert sich Markus Krösche dazu.

Frankfurt ‒ In einem Interview mit der Kronen Zeitung plauderte Eintracht Frankfurts Innenverteidiger Martin Hinteregger aus, dass der Verein ihn eigentlich verkaufen wollte. Auf diese Äußerungen reagierte Sportvorstand Markus Krösche nun in einem Interview mit der Sport Bild. Er könne die Aussagen „nicht nachvollziehen“, erklärte Krösche.

Hinteregger hatte zuvor gesagt, dass ihm die Eintracht zweimal mitgeteilt habe, dass er gehen solle. Dadurch sei für den Österreicher „sehr viel in die Brüche gegangen“. Trotzdem möchte er bei der Eintracht bleiben, da er sich die Champions League „,mit diesen Fans sicher nicht entgehen lassen“ wolle.

Eintracht Frankfurts Krösche: „Nicht die klügste Art und Weise“ von Hinteregger

Dass Hinteregger mit diesen internen Informationen an die Öffentlichkeit gegangen ist, gefiel Krösche offenbar nicht. „Dies so zu machen, war sicher nicht die klügste Art und Weise.“ Dennoch glaube er nicht, dass das einer weiteren Zusammenarbeit im Weg stehen könne, so Krösche. „Fakt ist: Martin ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, er hatte einen großen Anteil am Titel. Er weiß, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben.“

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche kann Hintereggers Aussagen nicht nachvollziehen, ist aber nicht nachtragend.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche kann Hintereggers Aussagen nicht nachvollziehen, ist aber nicht nachtragend. © Revierfoto / Imago Images

Eintracht Frankfurt hat schon Innenverteidiger verpflichtet

Um die letzten Unklarheiten auszuräumen, soll ein klärendes Gespräch stattfinden. „Wenn er nach der Sommerpause wieder da ist, setzen wir uns für eine klare Aussprache zusammen, die das auch auflösen wird. Dann ist das Thema durch, und es geht weiter. Da bin ich nicht nachtragend.“

Wie nachtragend Hinteregger ist, wird sich zeigen. Der Vertrag des Fanlieblings läuft 2024 aus. Eine zwischenzeitlich angedachte Vertragsverlängerung hielt Hinteregger zuletzt für „Blödsinn“. In der kommenden Saison wird er es in der Innenverteidigung mit neuen Konkurrenten aufnehmen müssen. Mit Jerome Onguene und Hrvoje Smolcic wurden zwei Spieler für die defensive Dreierreihe verpflichtet. Möglicherweise kommt noch ein weiterer Innenverteidiger hinzu. (jo)

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