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Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, lächelt während einer Trainingseinheit im Emirates Stadium.

SGE

Eintracht in London unter Zugzwang - Die Fakten zum Match

Eintracht Frankfurt will in der Europa League überwintern. Dazu wird zumindest ein Punktgewinn im vorletzten Gruppenspiel beim FC Arsenal notwendig sein.

London - Der nach zuletzt drei Niederlagen angeschlagene Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht im Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (21.00 Uhr/RTL und DAZN und bei uns im Live-Ticker) unter Druck. Sollten die Hessen in London verlieren, ist das Aus in der Gruppe F zwar noch nicht besiegelt, doch ein Weiterkommen wäre nur schwer möglich.

Eintracht Frankfurt: Drei Niederlagen in Serie

AUSGANGSLAGE: Weder bei der Eintracht noch bei Arsenal läuft es derzeit gut. Nach dem grandiosen 5:1 gegen Bayern München riss der Erfolgsfaden. Nacheinander verloren die Hessen beim SC Freiburg (0:1), bei Standard Lüttich (1:2) und gegen den VfL Wolfsburg (0:2). „Nach dem 5:1 gegen Bayern haben alle gedacht, wie einfach es gehen könnte“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. „Wir müssen uns schleunigst auf unsere Prinzipien besinnen.“ Bereits seit sechs Pflichtpartien ist der FC Arsenal sieglos. Die Gunners liegen 19 Punkte hinter Tabellenführer FC Liverpool.

RECHENSPIEL: In der Gruppe F haben Tabellenführer FC Arsenal (10 Punkte), Standard Lüttich, Eintracht Frankfurt (je 6) und sogar Vitoria Guimaraes (1) in der Theorie noch die Chance auf ein Weiterkommen. Dem Premier-League-Club aus London würde ein Remis gegen Frankfurt zum Einzug in die nächste Runde genügen; mit Niederlagen gegen die Hessen und Lüttich könnte er auch noch auf Platz drei abrutschen. Die Frankfurter müssen in den Spielen bei Arsenal und gegen Guimaraes (12.12.) einen Punkt mehr holen als Standard oder bei Punktgleichheit nach der letzten Partie ein besseres Torverhältnis aufweisen, um Gruppenzweiter zu werden.

Eintracht Frankfurt: Hütter wird rotieren

PERSONAL: Nach dem wohl schwächsten Saisonspiel gegen Wolfsburg wird Hütter rotieren. Denn Mittelfeldspieler Sebastian Rode (Knieblessur) und Stürmer Bas Dost (muskuläre Probleme) konnten die Reise in Englands Hauptstadt nicht antreten. Als sicher gilt, dass der in der Bundesliga gesperrte Kapitän David Abraham in die Startelf zurückkehrt. Ebenso ist der zuletzt ebenfalls gesperrte defensive Mittelfeldspieler Gelson Fernandes ein Kandidat für die erste Elf. Der dänische Torwart Frederik Rönnow hat einen Infekt auskuriert und wird wieder zwischen den Pfosten stehen. Bei Arsenal wird wohl Verteidiger Shkodran Mustafi von Beginn an auflaufen. Nationaltorwart Bernd Leno dürfte wie stets in der Europa League wohl Emiliano Martinez Platz machen. Fraglich ist, ob Coach Unai Emery Ex-Nationalspieler Mesut Özil und den einstigen Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang aufbieten wird.

FANS: Die Eintracht-Fans haben auch in London keinen Zutritt zum Stadion. Nach den Ausschreitungen in der Begegnung beim portugiesischen Verein Vitoria Guimaraes hatte die Europäische Fußball-Union einen Ausschluss der Frankfurter Fans für die Partien bei Standard Lüttich und in London verfügt. Dennoch werde eine „beträchtliche Zahl“ hessischer Anhänger ohne Tickets an der Themse erwartet, teilte der FC Arsenal mit. (dpa)

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