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Andre Silva scheitert vor dem Tor.

6. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Eintracht Frankfurt siegt durch Treffer von Dost und Silva

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Eintracht Frankfurt ist am sechsten Spieltag bei Union Berlin zu Gast. Der Live-Ticker zum Nachlesen. 

Endlich wieder mal ein Sieg für Eintracht Frankfurt auf fremden Platz in der Bundesliga. Das Team von Adi Hütter gewinnt beim Aufsteiger Union Berlin nicht unverdient mit 2:1. Nach eher schwachem Beginn hatten die Hessen besonders im Sturm die bessere Qualität auf dem Platz. 

Nach der Pause traf Dost schnell zur Führung, die André Silva dann ausbauen konnte. Einen Schönheitspreis hat man an der Alten Försterei sicher nicht gewonnen, aber die Punkte waren - natürlich - wichtig. Am Ende wurde es noch einmal eng, aber Kevin Trapp hielt die Eintracht im Spiel. Nach dem Punkt gegen Dortmund ein wichtiger Erfolg für die Eintracht, die sich jetzt in der Tabelle nach oben orientieren kann. 

Union Berlin - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

Aufstellung Union Berlin

Gikiewicz - Trimmel , Friedrich , Subotic , Reichel - Schmiedebach , Gentner , Andrich , Gogia , Bülter - Andersson

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Trapp - Toure, Hasebe, Hinteregger - Durm, Sow, Kamada, Fernandes, Kostic - Silva, Dost

Tore

0:1 Dost, 0:2 Silva, 1:2 Ujah

Schiedsrichter

Sascha Stegemann (Niederkassel)


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95. Minute: Schluss! Eintracht schaukelt das Ding über die Zeit.

93. Minute: Noch eine Ecke für die Eintracht.

92. Minute: Bringt die Eintracht das Spiel über die Zeit? Klare Aktionen gibt es jetzt keine mehr.

90. Minute: Vier Minuten werden nachgespielt. 

88. Minute: Das darf nicht passieren. Eigentlich hatte die Eintracht das Spiel im Griff. Die letzten Minuten werden zur Zitterpartie.

86. Minute: Da ist es passiert. Union kommt zum Anschluss durch Ujah, Trapp ist ohne Chance. Jetzt beginnt das Zittern. 

83. Minute: Bas Dost verlässt den Platz - Goncalo Paciencia kommt für den Holländer.

81. Minute: Obwohl es nicht regnet, plätschert es jetzt an der Alten Försterei. Es ist das Spiel, so vor sich hin.

77. Minute: Wechsel bei der Eintracht. Chandler kommt für Durm. Hütter will offensichtlich wieder mehr Druck über rechts machen.

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76. Minute: Trapp mit Glanzparade! Der Frankfurter Keeper kratzt einen Ball aus der langen Ecke. Union macht jetzt Dampf.

74. Minute: Die letzte Viertelstunde bricht an. Jetzt hinten sauber stehen und nach vorne Stiche setzen. 

72. Minute: Jetzt viel mehr Platz für die Hessen, die die Konter aber nicht sauber ausspielen.

71. Minute: Kohr kommt für Kamada.

70. Minute: Muss ja auch mal gesagt werden: Starke Partie von Fernandes, der im defensiven Mittelfeld die Räume eng macht und vieles abläuft.

67. Minute: Jetzt nur nicht nachlässig werden. Kamada vertändelt im Mittelfeld, aber Union kann nichts draus machen.

64. Minute: Eine super Aktion von Sow, genauso souverän von Silva in der Mitte verwandelt. Das sollte Sicherheit geben.

63. Minute: Tor für die Eintracht! Sow geht auf dem rechten Flügel steil, und schlägt eine tolle Flanke auf Silva, der mit dem Kopf trifft. 2:0!

60. Minute: Chance für die Berliner: Flach kommt der Ball vor's Tor, aber die Eintracht kann klären. Kostic war zurück geeilt. 

55. Minute: Ecke für die Eintracht. Und schon rollt der Konter... ebenfalls ins Nichts.

54. Minute: Jetzt wird es kurz brenzlig. Nach einer Ecke für Union kann der Ball zunächst nicht geklärt werden. Die Eintracht kontert und holt einen Freistoß 25. Meter vor dem Tor.

50. Minute: Besser kann man natürlich nicht in eine Halbzeit reinkommen. Jetzt ist es immer wieder Kostic, der Dampf über links macht.

48. Minute: Tor für die Eintracht! Kostic zieht ab, Gikiewicz kann nur abklatschen, Dost steht goldrichtig und staubt ab. Eintracht Frankfurt führt.

46. Minute: Der Ball rollt wieder. Beide Mannschaften treten unverändert an.

Halbzeit in Berlin: Nach schwachem Beginn findet Eintracht Frankfurt zur Hälfte der ersten Halbzeit langsam in die Partie und kann sich nach und nach ein paar Chancen erarbeiten. Das letzte Quäntchen Glück fehlt aber noch. Das Spiel ist geprägt  von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Im Sturm überzeugt Silva, und auch Kostic kann am linken Flügel Akzente setzen. Hinten Steht Hasebe nicht immer sicher, Hinteregger hat aber starke Szenen in der Verteidigung.  

44. Minute: Jetzt hat die Eintracht die klareren Chancen - alleine mit der  Verwertung hapert's. 

42. Minute: Gestocher im Strafraum von Union: Sow schießt, wird aber geblockt. Dann eine Ecke, Silva steigt hoch, aber Gikiewicz rettet. Wieder eine Chance für die Eintracht.

36. Minute. Die erste gelbe Karte. Aber nicht für Fernandes, sondern für Sow.

36. Minute: Jetzt mal Silva über links - der Portugiese passt scharf herein und alle laufen vorbei.

32. Minute: Eintracht Frankfurt macht jetzt etwas Druck. Hinteregger versucht es ein, zweimal aus der Distanz. Die Schüsse werden aber abgeblockt.

28. Minute: Wieder ein Angriff über Kostic... wieder niemand in der Mitte, der verwertet. 

24. Minute: Von einem guten Bundesligaspiel zu sprechen wäre gelogen. Also sparen wir uns das. Die Eintracht jetzt mit der besseren Spielanlage - aber immer noch zu hektisch im Spiel nach vorne.

22. Minute: Erste Ecke für die Eintracht. 

19. Minute: Die Eintracht ist jetzt besser im Spiel. André Silva hatte die Chance zur Führung auf dem Fuß, scheiterte aber. Trotzdem kommen die Hessen so langsam rein in die Partie. Union jetzt nicht mehr so stark wie in den ersten 15 Minuten.

17. Minute: Silva läuft alleine auf den Keeper zu - vertändelt dann aber. Das war die dicke Chance für die Eintracht.

15. Minute: Endlich mal ein sauberer Angriff über Kostic - aber dessen flache Hereingabe findet keinen Abnehmer.

12. Minute: Noch immer keine klare Linie bei der Eintracht, die sichtlich beeindruckt vom Pressing der Eisernen ist.  

10. Minute: Techtelmechtel im Mittelfeld. Gelson Fernandes mittendrin, aber noch kein Gelb für den Schweizer.

7. Minute: Mal wieder schlafen die Hessen zu Beginn einer Partie. Die Anfangsphase gehört klar den Gastgebern, die wesentlich wacher und aggressiver zu Werke gehen.  

6. Minute: Ecke für Union und Trapp klärt auf der Linie mit dem Fuß. Das war eng!

20.35 Uhr: Berlin geht ins Pressing. Kein geordneter Aufbau bisher bei der Eintracht.

20.35 Uhr: Gleich ein Freistoß für die Union auf Höhe der linken Eckfahne. Trapp klärt.

20.33 Uhr: Endlich. Es geht los in Berlin.

20.30 Uhr: Ein wenig Pyro in Berlin. Der Anpfiff verzögert sich - bis sich der Nebel verzogen hat.

20.00 Uhr: In einer halben Stunde geht's los. Adi Hütter stellt durchaus offensiv gegen die Eisernen auf. Mit Dost und Silva bringt er zwei Stürmer, Kamada und Sow im Mittelfeld sind auch eher nach vorne orientiert. Dazu noch Kostic über die Außen... man will endlich mal wieder einen Dreier in der Ferne holen. 

19.45 Uhr: Vier Wechsel gibt es bei den Gastgebern. Statt Lenz, Keven Schlotterbeck, Becker und Ingvartsen (alle Bank) beginnen Subotic, Reichel, Schmiedebach und Gogia.

19.40 Uhr: Zwei Wechsel also bei Eintracht Frankfurt gegenüber der Partie gegen Dortmund. Kohr und Paciencia nehmen auf der Bank platz, dafür kommen Kamada und Dost.

19.35 Uhr: Als Auswechselspieler bei der Eintracht werden gemeldet: Rönnow (Tor), Chandler, Falette, Ndicka, Gacinovic, Kohr, Torro, Joveljic, Paciencia

19.30 Uhr: David Abraham und Danny da Costa sind verletzungsbedingt nicht im Kader. Erik Durm und Almamy Toure spielen von Anfang an. Im Sturm beginnt Bas Dost. Goncalo Pacienca ist zumächst auf der Bank.

19.20 Uhr: Die Aufstellung lässt noch etwas auf sich warten, aber ein Blick in die Kabine verrät: Simon Falette ist nach langer Zeit mal wieder im Kader bei einer Bundesligapartie.

19.05 Uhr: So langsam finden sich die ersten Fans in Köpenick ein. Die Eintracht jedenfalls grüsst mit einem kernigen hessischem "Gude".

17.35 Uhr: Wen bringt Trainer Adi Hütter? Wird Kapitän David Abraham wieder in die Startelf zurückkehren? Dann müsste Touré seinen Platz räumen. Im Mittelfeld dürfte Sebastian Rode noch keine Alternative sein. Möglich also, dass Adi Hütter dort auf die vertraut, die schon gegen Dortmund gespielt haben. Gegen 19.30 Uhr wird die Mannschaftsaufstellung bekannt gegeben.

15.00 Uhr: Beim Spiel der Eintracht gegen Arsenal waren Banner und Flyer zu sehen, auf denen sich die Ultras gegen eine Verpflichtung von Andreas Möller als Leiter des Leistungszentrums der Eintracht ausgesprochen haben. Jetzt stellt sich Sportvorstand Fredi Bobic hinter Möller: Was die Ultras sagen, interessiere ihn nicht.

Update vom Freitag, 27.09.2019, 11.11 Uhr: Eine schöne Geschichte zu Anfang unseres Tickers. Martin Hinteregger hat nach dem Spiel der Eintracht gegen Borussia Dortmund am vergangenen Sonntag einen Fan zum Hauptbahnhof Frankfurt gefahren. Damit hat er mal wieder bewiesen, dass er ein cooler Typ ist. 

+++ Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker zum Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin. Anstoß ist am Freitag, 27.09.2019, um 20.30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei in Berlin. 

Vorbericht: Eintracht Frankfurt spielt bei Union Berlin

Premiere für die Eintracht: Zum ersten Mal spielt das Team von Adi Hütter eine Partie in der 1. Bundesliga in der "Alten Försterei". Bislang gab es lediglich Duelle in der 2. Liga und dem DFB-Pokal zwischen der SGE und Gastgeber Union Berlin. Von sieben Aufeinandertreffen verlor Eintracht Frankfurt kein einziges. Vier Siegen stehen drei Remis gegenüber.

Nach bisher zwei Auswärtsniederlagen will Adi Hütter endlich den ersten Sieg in der Fremde feiern. „Dazu müssen wir von der ersten Minute an den Kampf annehmen. Es gibt für uns keinen Grund, jemanden zu unterschätzen,“ so der Trainer. Verzichten muss er dabei wohl auf Mittelfeldspieler Sebastian Rode, der zwar wieder trainiert, aber erst im Europa League-Spiel bei Vitoria Guimaraes sein Comeback geben soll.

Eintracht Frankfurt: Qual der Wahl im Angriff

Im Angriff hat Hütter die Qual der Wahl. Andre Silva zeigte gegen den BVB eine starke Vorstellung und sein Landsmann Goncalo Paciencia ist aktuell sowieso in bestechender Form. Sturmtank Bas Dost, der an seiner Fitness arbeiten musste, wird sich wohl erst einmal hinter den beiden Portugiesen anstellen müssen. 

Union Berlin verlor die letzten beiden Spiele und wird alles daran setzen, die Punkte in der Hauptstadt zu behalten. Dass die „Eisernen“ ein unangenehmer Gegner sein können, musste Borussia Dortmund Ende August erfahren, als die Gastgeber einen 3:1-Heimsieg einfahren konnten.

von Sascha Mehr

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