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Bas Dost, Torschütze.

DFB-Pokal

Eintracht Frankfurt: Mit viel Glück ins Achtelfinale

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Eintracht Frankfurt quält sich beim FC St. Pauli zu einem knappen Sieg. Überzeugen konnten die Hessen nur in der ersten Hälfte.

FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)

Voraussichtliche Aufstellung
FC St. Pauli

Müller, Kalla, Östigard, Buballa, Ohlsson, Flum, Knoll, Penney, Möller Daehli, Gyökeres, Sobota

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Rönnow - Hinteregger, Hasebe, NDicka - Kohr, Rode - Durm, Chandler - Fernandes - Dost, Kamada

Tore

0:1 Dost, 0:2 Dost, 1:2 Sobota  

Schiedsrichter

Matthias Jöllenbeck

Eintracht Frankfurt gewinnt beim FC St. Pauli: Die Spieler in der Einzelkritik

Feierabend. Eintracht Frankfurt gewinnt das Spiel beim FC St. Pauli mit viel Glück knapp mit 2:1. Nach der schnellen Führung durch den Doppelschlag von Bas Dost verwalten die Hessen nur noch, und den Gastgebern gelingt vor der Halbzeit der Anschluss. In der zweiten Halbzeit lief bei den Hessen nichts mehr. Am Ende konnte die Mannschaft von Adi Hütter froh sein, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Bas Dost sichert den Hessen den Erfolg. Am Samstag muss die SGE nun gegen den FC Bayern München in der Bundesliga ran. 

90. Minute: Vier Minuten gibt es drauf.

88. Minute: Zumindest die Einstellung stimmt. Am Einsatz mangelt es der Eintracht nicht. Paciencia kommt in die Partie.  Dost verlässt den Platz.

82. Minute: St. Pauli versucht jetzt alles und rückt immer weiter auf. Die Eintracht schafft es einfach nicht, den Zweitligisten auszukontern, weil jeder gewonnene Ball umgehend wieder beim Gegner landet. Eine ganz schwache Vorstellung in der zweiten Hälfte.

80 Minute: Das wird eine harte Endphase für die Eintracht. St. Pauli wechselt noch einmal offensiv.

75. Minute: Wir wiederholen uns: Kein geordneter Spielaufbau mehr bei Eintracht Frankfurt. Keine einzige Torchance in der zweiten Hälfte, es spielt nur noch der Gastgeber. 

71. Minute: Ein Klassenunterschied ist längst nicht mehr erkennbar. Und wenn, würde man auf St. Pauli als die Mannschaft tippen, die im Oberhaus kickt.

67. Minute: Sobald ein Spieler der Eintracht mal einen Ball erobert, ist er umgehend wieder weg. St. Pauli wittert die Chance und ist auch in der Bewegung jetzt die deutlich bessere Mannschaft. 

65. Minute: Katastrophaler Fehlpass von Hasebe im Mittelfeld, der fast den Ausgleich der Hamburger zur Folge hat. Eintracht jetzt nur noch Zuschauer.

62. Minute: Die Hessen haben den Faden verloren. Das macht die Gastgeber stärker. St. Pauli attackiert früh und erarbeitet sich Chancen. Die Hessen spielen Konter nicht sauber aus und die Abwehr gerät immer mehr unter Druck. 

58. Minute: St. Pauli macht jetzt Druck. Eintracht Frankfurt nicht mehr so sicher wie in der ersten Hälfte. Nach vorne geht im Augenblick nichts.

51. Minute: Schrecksekunde für die Eintracht. Nach einem Zweikampf bleibt Danny da Costa liegen und hält sich das Knie. Er kann aber nach kurzer Behandlung weiterspielen.

48. Minute: David Abraham ersetzt Martin Hinteregger auf der linken Innenverteidigerposition. Der Österreicher soll wohl geschont werden, war außerdem mit Gelb vorbelastet. Für den schwachen Chandler kommt Danny da Costa. Erik Durm geht auf links, da Costa übernimmt die rechte Außenbahn.

Anpfiff zweite Hälfte: Da Costa und Abraham kommen für Hinteregger und Chandler.

Halbzeit: Eintracht Frankfurt geht auf St. Pauli früh in Führung und kann durch Dost mit seinem zweiten Treffer sogar noch Nachlegen. Danach beherrschen die Hessen die Partie, kassieren aber kurz vor der Pause den Anschluss durch einen Handelfmeter. Die Eintracht war die deutlich bessere Mannschaft, konnten die Überlegenheit aber nicht in weitere Tore umsetzen. In der zweiten Halbzeit könnte das eine heiße Partie geben. Aufgegeben hat St. Pauli jedenfalls noch lange nicht. Die Eintracht stand trotz der Führung sehr hoch, was doch ab und an zu Lücken in der Abwehr führte. Der Gegentreffer war eigentlich völlig überflüssig. Schwächen hat das Team von Adi Hütter auf der linken Seite, wo Chandler überhaupt nicht ins Spiel findet. 

44. Minute: Das hat den Kiezkickern Auftrieb gegeben. Die Sache ist noch lange nicht durch.

42. Minute. Der Anschluss. Hinteregger bekommt aus 20. Zentimeter den Ball an die Hand. Elfmeter, der sitzt. Und Gelb gegen Hinteregger noch dazu. Eine harte Entscheidung, besonders die Gelbe Karte. Absicht war da nicht zu erkennen.

40. Minute: Eintracht Frankfurt beherrscht die Räume im Mittelfeld. Das sieht souverän aus, aber die ganz großen Chancen hat die Mannschaft von Adi Hütter nicht. St. Pauli versucht es immer wieder über schnelle Konter.

36. Minute: Johannes Flum flankt in den Strafraum der Gäste - kein Problem für Rönnow.

31. Minute: Eintracht Frankfurt bringt jetzt Ruhe ins Spiel. Die Gastgeber nicht mehr so aggressiv wie zu Beginn des Spiels.

29. Minute: Die Dreierkette der Eintracht steht hinten sehr breit. Aus dem Mittefleld lässt sich immer wieder Fernandes zurückfallen, um Hasebe in der Zentrale zu unterstützen. Hinteregger dabei deutlich offensiver als Ndicka rechts. Auch Durm ist besser im Spiel als sein Pendant  Chandler, der bislang kaum im Spiel ist.

24. Minute: Glück für die Eintracht. Die Gastgeber mit einem Pfostenschuss. Da wäre Rönnow machtlos gewesen.

19. Minute: Nachtrag: Der Pass auf Dost kam von Dominik Kohr, der schön sah, wie der Niederländer gestartet war.

16. Minute: Eintracht Frankfurt versucht jetzt wieder das Spiel in den Griff zu bekommen. Da das 2:0! Wieder Bas Dost nach schönem Zuspiel aus dem Mittelfeld. Der Holländer wird in die Schnittstelle geschickt und überwindet Müller.

12. Minute: St. Pauli jetzt besser im Spiel. Der frühe Rückstand hatte die Gastgeber sichtlich geschockt, jetzt gehen sie stark ins Pressing. Über die rechte Seite der Eintracht kommen immer wieder Flanken vor Rönnows Kasten.

9. Minute: Eintracht Frankfurt kontrolliert das Spiel, muss aber bei Kontern aufpassen. Ndicka klärt zur Ecke, die aber nichts einbringt.

6. Minute: Ein Start nach Maß für die Hessen. Die frühe Führung sollte Sicherheit geben.

4. Minute: Flanke von rechts von Hinteregger, Bas Dost steigt hoch und trifft mit dem Kopf. Die Eintracht führt.

20.45 Uhr: Der Ball rollt. Anpfiff in Hamburg.

20.40 Uhr: Beim letzten Spiel der beiden Teams waren die Gastgeber Sieger. St. Pauli bezwang die Eintracht im Dezember 2011 mit 2:0. Damals schon dabei: Sebastian Rode.

20.30 Uhr: Hoffentlich keine ernste Sache bei Kostic. Der Außenbahnspieler ist bei der Eintracht kaum zu ersetzen. Ein längerer Ausfall wäre fast schon tragisch für die Hessen.

20.05 Uhr: Die Eintracht meldet, dass Filip Kostic "aufgrund von Knieproblemen" ausfällt.

20.00 Uhr: Wir schalten kurz nach Wolfsburg, wo dem Gastgeber eine Schlappe de Luxe droht. Nach 70. Minuten führt Leipzig mit 5:0!

19.55 Uhr: Die Aufstellung ist da. Kostic fehlt verletzt, Dost stürmt. Trainer Hütter rotiert kräftig durch. David Abraham sitzt auf der Bank, für ihn kommt Evan Ndicka in die Startelf.

19.20 Uhr: Die Halbzeitstände der Vorspiele im Twitter-Style: #WOBRBL 0:1 #FCKFCN 1:1 #SVWFCH 4:1 #SCVKSV 1:1

18.44 Uhr: Leipzig trifft zum 1:0 in Wolfsburg. Die Emotionen kochen über. Unterdessen wird auf dem Betze gelöscht: Nürnberg gleicht aus.

18.40 Uhr: Die Vorspiele laufen schon. In Kaiserslautern führen die Gastgeber durch einen Schwalbenelfer gegen Nürnberg mit 1:0, und ein paar Kilometer weiter nördlich ziehen die Bremer nach. Ohne Schwalbe. Dafür mit 2:0 gegen Heidenheim.

18.30 Uhr: Der Boll rollt! Allerdings noch nicht in Hamburg. Dafür unter anderem beim Traditionsderby VfL Wolfsburg gegen Rasenballsport Leipzig. Ungefähr so interessant wie das Wetter.

18.00 Uhr:

Gerade kommt eine Agenturmeldung rein, die die größten Pokalsensationen der Vergangenheit nochmal in Erinnerung ruft. Darunter Saison 2000/01: VfB Stuttgart Amateure - Eintracht Frankfurt 6:1. Wir werten dies als positives Vorzeichen. Immer spielt St. Pauli eine Klasse höher als die Amateure des VfB damals.

17.20 Uhr: Es zieht sich. Noch mehr als drei Stunden bis zum Anpfiff. Was macht man in einer solchen Situation? Man schaltet um zum Wetter. Kalt ist es heute, wenn die Eintracht spielt. Die Temperaturen klettern nicht über fünf Grad, wenn es losgeht kann es sogar noch kälter werden. Interessiert natürlich nur die, die vor Ort am Millerntor sein werden. Aber jetzt ist's halt mal gesagt - und die Atmosphäre soll ja "hitzig" sein im Norden.

Update, 12.15 Uhr: Wer wird für die Eintracht am heutigen Abend auf Torejagd gehen? Andre Silva steht definitiv nicht zur Verfügung, und auch der Einsatz von Bas Dost von Anfang an scheint eher unwahrscheinlich. Viel spricht also dafür, dass Daichi Kamada und Goncalo Paciencia erneut das Duo im Angriff bilden werden. Dass der Japaner weiterhin lediglich in der ersten Pokalrunde bei Waldhof Mannheim einmal getroffen hat, bereitet Trainer Hütter noch keine Probleme: „Irgendwann wird auch bei ihm der Knopf platzen.“ Vielleicht ja heute Abend in St. Pauli.

Update, 10.55 Uhr: Ein Sieg im Pokal beim FC St. Pauli wäre natürlich auch ein schönes Geburtstagsgeschenk für alle am 30. Oktober Geborenen - so wie Fredi Bobic beispielsweise. Der Sportvorstand der Eintracht, 1971 in Maribor geboren, feiert heute seinen 48. Geburtstag. 

Update, 30.10., 09.15 Uhr: Eintracht Frankfurt erwartet im Pokalspiel beim FC St. Pauli eine heiße Kulisse. Denn es ist ja nur zu bekannt, dass das Millerntor, die Heimstätte der Paulianer, gerade bei Abendspielen seine ganz spezielle Wirkung entfaltet. 

Doch auf dem Kiez läuft derzeit nicht alles nach Wunsch. Jetzt hat Trainer Jos Luhukay mal wieder verbal seinen eigenen Klub zerlegt. Der 56 Jährige hob nach der Niederlage in Heidenheim zu einer Generalabrechnung an und nagelte seine Mannschaft an die Wand. 

Dennoch sollte die Eintracht den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer könnte das besser wissen als Alex Meier? Der Frankfurter Fußballgott, letzte Rückrunde in St. Pauli aktiv, richtete auf jeden Fall mahnende Worte an die Hessen: „Am Millerntor ist vieles möglich.“ 

Vorbericht: Eintracht Frankfurt trifft im DFB-Pokal auf den FC. St. Pauli

Die "englischen Wochen" gehen für die SGE weiter. Kaum eine Woche vergeht, an der die Eintracht nicht ein Wochenspiel zu absolvieren hat. Nachdem es letzte Woche in der Europa League gegen Standard Lüttich ging, steht nun der DFB-Pokal an. Die Eintracht hat den FC St. Pauli zugelost bekommen und muss nach Hamburg reisen.

Eintracht Frankfurt: Gegner St. Pauli nah an der Abstiegszone

Der FC St. Pauli spielt bislang eine durchwachsene Saison in der 2. Bundesliga. Aktuell steht die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay auf Platz zwölf, mit 13 Punkten auf der Habenseite. Bis zum VfL Bochum, der auf Platz 16 steht und damit den Relegationsplatz inne hat, sind es aber nur vier Zähler. 

Die Hamburger starteten ordentlich in die Spielzeit und konnten sogar das Derby gegen den HSV mit 2:0 für sich entscheiden. Seit drei Partien wartet die Mannschaft aber auf einen Sieg. Am Wochenende unterlagen die "Kiez-Kicker" mit 0:1 beim 1. FC Heidenheim. Trainer Luhukay kritisierte sein Team anschließend scharf. Er warf den Spielern vor, dass die absolute Gewinner-Qualität fehlt, wie "Bild" berichtet. Gegen die Eintracht will Pauli aber eine Überraschung schaffen und in die nächste Runde des DFB-Pokals einziehen.

Eintracht Frankfurt: Niederlage bei Borussia Mönchengladbach

Eintracht Frankfurt verlor seine Bundesliga-Partie bei Borussia Mönchengladbach mit 2:4. Dabei zeigte die SGE in der ersten Hälfte eine schwache Leistung. In Halbzeit zwei versuchte das Team von Adi Hütter den Spieß noch umzudrehen, die Gastgeber waren aber zu effektiv.

Niederlage in Mönchengladbach: Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik

Vermisst werden bei der Eintracht vor allem die beiden Stürmer Bas Dost und Andre Silva, die auch in Mönchengladbach verletzt fehlten. Ob es für eine Einsatz im DFB-Pokal reicht, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Dost leidet an Problemen an den Adduktoren, Andre Silva plagt sich mit Schmerzen an der Achillessehne herum.

(smr)

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