V.l. Jetro Willems, Evan Ndicka NDicka und Almamy Toure von Eintracht Frankfurt.
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V.l. Jetro Willems, Evan Ndicka NDicka und Almamy Toure von Eintracht Frankfurt.

SGE

Langzeitverletzter zurück im Mannschaftstraining - Zukunft in Frankfurt aber ungewiss

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Eintracht Frankfurt kann zwei Profis zurück im Mannschaftstraining begrüßen. Mit der Rückkehr des Duos hat Adi Hütter wieder mehr Optionen.

  • Nationalspieler kehren zurück von den Länderspielen.
  • Eintracht Frankfurt bereite sich auf Auswärtsspiel in Köln vor.
  • SGE begrüßt zwei Rückkehrer ins Mannschaftstraining.

Frankfurt - Die Länderspielpause ist vorbei und der 4. Spieltag der Saison 2020/21 steht in der Bundesliga an. Eintracht Frankfurt muss auswärts beim 1. FC Köln ran. Die Domstädter hatten einen klassischen Fehlstart und bisher alle drei Partien verloren. Die SGE kommt mit sieben Punkten aus drei Spielen im Gepäck nach Köln und will den nächsten Erfolg feiern. Trotz der Ausgangsposition darf Eintracht Frankfurt den Gegner nicht unterschätzen, denn der FC wird alles versuchen, um die ersten Zähler der noch jungen Saison auf dem Konto verbuchen zu können.

Eintracht Frankfurt: Nationalspieler kehren zurück

Die vielen Nationalspieler von Eintracht Frankfurt sind von ihren Reisen mit der jeweiligen Landesauswahl unversehrt zurückgekommen. Keiner hat sich verletzt, keiner ist angeschlagen. Trainer Adi Hütter kann also aus dem Vollen schöpfen, was die Aufstellung gegen den 1. FC Köln betrifft. Positive Nachrichten gibt es auch von zwei Verletzten, die wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Ein Einsatz am Sonntag kommt aber für beide zu früh.

Evan Ndicka war durch eine Syndesmoseverletzung für vier Wochen außer Gefecht gesetzt. Zugezogen hatte er sich die langwierige Verletzung beim DFB-Pokalspiel gegen 1860 München, das die Adler mit 2:1 gewinnen konnten. Wie Eintracht Frankfurt über Twitter bekannt gab, ist der Verteidiger am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Durch die lange Ausfallzeit wird er aber frühstens kommende Woche, beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München, eine Option im Kader der SGE sein.

Zweiter Rückkehrer ins Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt ist Jetro Willems. Für den Niederländer geht damit eine lange Leidenszeit zu Ende, denn nach seinem Kreuzbandriss im Januar, musste er ganze neun Monate mit dem Training im Team aussetzen. Die schwere Verletzung zog sich der Außenverteidiger während seiner Leihe zu Newcastle United zu. Durch den Kreuzbandriss rückte der englische Klub davon ab, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen. Dabei schien die Zukunft von Willems rosig zu sein in England. Er hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und sicherte sich gleich zu Beginn einen Stammplatz. Dann kam aber die schlimme Verletzung und der 26-Jährige kehrte zurück zu Eintracht Frankfurt, wo er seine Reha fortsetzte.

Eintracht Frankfurt: Hat Willems eine Zukunft am Main?

Bis Willems wieder in einem Pflichtspiel für Eintracht Frankfurt auf dem Platz stehen wird, werden noch einige Wochen vergehen. Durch die neun Monate, die er fehlte, ist der Rückstand enorm und dieser muss erst einmal aufgeholt werden. Unklar ist zudem, wie Trainer Adi Hütter mit dem Außenverteidiger plant. Zu Beginn der vergangenen Spielzeit hatte er keine Verwendung für den 26-Jährigen, der dann, wie bereits erwähnt, nach Newcastle wechselte.

Willems hat auf der linken Seite mit Neuzugang Steven Zuber und vor allem Filip Kostic enorme Konkurrenz, gegen die es schwer wird, sich entscheidend durchzusetzen. Zudem läuft sein Vertrag nur noch bis zum Ende der laufenden Saison und eine Verlängerung des Arbeitsverhältnisses scheint derzeit kein Thema zu sein. (smr)

Unterdessen wollte Tottenham Bas Dost von Eintracht Frankfurt gen London lotsen. Doch der SGE-Stürmer blieb. Jetzt hat er seine Beweggründe verraten. David Abraham ist fit für die Partie in Köln. Tuta lauert auf seine Chance.

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