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Wolfgang Steubing: „Wer Peter Fischer kennt, der weiß, dass er sehr emotional ist.“

Polizeieinsatz gegen Eintracht-Ultras

Steubing kritisiert mangelnde Kommunikation

Eintracht-Chef Steubing: Dialogfähigkeit der Polizei vor der Partie gegen Donezk war gestört.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Eintracht Frankfurt hat Kritik am Polizeieinsatz vor dem Europa-League-Siel gegen Schachtjor Donezk geübt. „Ich habe in den letzten Tagen Kontakt mit meinem Vorstand aufgenommen und vernommen, dass von Seiten der Polizei die Dialogfähigkeit im Vorfeld der Aktion sehr, sehr gestört war“, sagte Wolfgang Steubing am Montag in der hr-Fernsehsehsendung „Heimspiel“.

„Wenn man intensiver Kontakt aufgenommen hätte, wären all diese Maßnahmen vielleicht nicht notwendig gewesen“, sagte der Aufsichtsratschef des Fußball-Bundesligisten. „Dann hätten die Beamten gemerkt, dass das Spiel so sicher gewesen sei wie vielleicht kein anderes.“ Bei der Durchsuchung sei auch nichts gefunden worden. Die Polizei hatte vor dem Europapokalspiel gegen die Ukrainer am vergangenen Donnerstag Stadionbereiche nach Pyrotechnik abgesucht.

Eintracht-Präsident Peter Fischer zu unterstellen, er habe zum Einsatz von Pyrotechnik aufgerufen, sei „dummes Zeug“. Angesprochen auf Fischers Wortwahl in dem umstrittenen Interview räumte Steubing ein: „Wer Peter Fischer kennt, der weiß, dass er sehr emotional ist. Und wenn man das 50. Interview gibt und immer zur selben Geschichte gefragt wird, dann kommt auch mal so ein Flop raus. Natürlich ist das ein bisschen überzogen.“ Fischer wurde mit der Aussage zitiert: „Wenn ich sage, dass das Stadion morgen brennt, dann brennt das morgen. Und zwar so, dass Ihr kaputtgeht, weil Ihr viel zu viel Licht habt, und deshalb wird das Spiel vielleicht ein bisschen neblig für Euch.“ (dpa)

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