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Eintracht hat Kostic-Nachfolger im Visier - Glasner lobt Lenz

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Von: Sascha Mehr

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Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt.
Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Jan Huebner

Eintracht Frankfurt wird nach dem Kostic-Abgang mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal aktiv auf dem Transfermarkt.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat den Supercup gegen Real Madrid mit 0:2 verloren. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner enttäuschte dabei aber keineswegs, sondern zeigte eine ansprechende Leistung gegen den Champions League-Sieger. „Wir haben uns verbessert gezeigt gegenüber dem Bayern-Spiel. Real kriegt immer Chancen, das ist ihre Qualität. Das Team hat es gut gemacht, aber der Sieg von Real ist verdient. Sie waren die bessere Mannschaft, wir waren nicht gut genug. Wir haben sehr viel investiert, aber gegen Teams auf diesem Niveau musst du wenige Möglichkeiten nutzen“, sagte der SGE-Coach nach dem Spiel.

Eintracht Frankfurt: Lob für Lenz

Ein Lob hatte Glasner auch für seinen Spieler Christopher Lenz übrig, der Filip Kostic auf der linken Seite ersetzte: „Lenz hat es heute sehr gut gemacht. Weil er in der letzten Saison sehr viel verletzt war, hat er wenig gespielt. Dafür war das ein guter Auftritt von ihm, er ist defensiv sehr stabil gewesen, hat sich immer wieder mit eingeschaltet und in der ersten Halbzeit eine tolle Flanke hinter die Kette gebracht.“

Trotzdem wird sich Eintracht Frankfurt auf dieser Position verstärken. „Ich gehe davon aus, dass wir noch einen externen Zugang bekommen, weil Lenz nicht 22 Spiele über 90 Minuten machen kann und wir sonst keinen Linksfuß für diese Position haben“, bestätigte Glasner nach der Partie gegen Real Madrid. Wer der Neuzugang sein wird, ist unklar, er soll aber zeitnah am Main aufschlagen, so der SGE-Coach.

Eintracht Frankfurt: Kostic-Nachfolger soll kommen

Christopher Lenz wird sich dann mit dem neuen Mann um den Platz im linken Mittelfeld duellieren. In der Vergangenheit hatte der Ex-Spieler von Union Berlin viel Pech mit Verletzungen, die ihn immer wieder zurückwarfen im Kampf um einen Stammplatz. In den nächsten Partien dürfte er die Nase vorne haben, danach scheint das Rennen offen zu sein auf die Nachfolge von Filip Kostic.

Unterdessen verfolgt die Eintracht-Führung verfolgt die Entwicklung der Fanszene mit Sorge. Eintracht Frankfurt hakt die Supercup-Pleite gegen Real Madrid schnell ab und fokussiert sich voll auf Hertha BSC. (smr)

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