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Eintracht-Kolumne Ballhorn: Rotieren geht über studieren

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Von: Thomas Stillbauer

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Eintracht Frankfurt siegte gegen Union Berlin.
Eintracht Frankfurt siegte gegen Union Berlin. © Kessler-Sportfotografie/Imago

Die Bayern haben vorgelegt. Da musste die Eintracht natürlich dranbleiben und den Tabellenführer besiegen. Ist ja klar. Unsere Kolumne Ballhorn.

Kommt eine sieglose Mannschaft zur Eintracht, helfen die Adlerträger traditionell gern mit drei Punkten aus. Kommt eine Mannschaft ohne Niederlage – auch da helfen wir gern. Ballhorn, der einzige Liveticker, der erst nach dem Spiel mit seinen schlauen Sprüchen erscheint, ist mit der Fußballwelt (Schiedsrichter ausgenommen) heute mal ganz zufrieden.

-30 Minuten: Servas.
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-29 Minuten: Gude.
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-28 Minuten: Und hallo.
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-26 Minuten: Die Bayern haben vorgelegt. Da müssen wir heute natürlich dranbleiben.
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-25 Minuten: Mit Pelle in der Startelf. Djibi nur auf der Bank.
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-24 Minuten: Ok. Rotieren geht über studieren.
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-23 Minuten: Pelle hat allerdings recht lange Liegezeiten.
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-22 Minuten: Das könnte gegen Union ein Faktor sein.
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-20 Minuten: Die sind auf Platz 1. In der Foul-Tabelle.
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-17 Minuten: Mal sehen, was Henni Nachtsheim dazu sagt. Der ist heute auf Eintracht FM am Mikro.

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-13 Minuten: Und findet, die Tabelle sieht geil aus mit Union Berlin da oben.
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-12 Minuten: Dann müssen wir heute dafür sorgen, dass sie etwas weniger geil aussieht.
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-9 Minuten: Henni: „Oh, da läuft grad ein total wichtiger Song.“
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-7 Minuten: Und der Song so: „Erbarme!“ 
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-4 Minute: Jetzt: „Wir schwören auf die Eintracht auch mit unserm Ehrenwort.“ Eintracht FM im Moment absolut lippensynchron.
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Anpfiff: Sascha Stegemann („Hallo? Sascha? Köln hier! Sascha? Saaaaschaaaa?“)
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1.Minute: Am geilsten sieht die Tabelle aus, wenn die Eintracht sehr weit oben steht.
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2. Minute: Meine Meinung.
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4. Minute: Jubiläum: der gefühlt 150. Einwurf in diesem Spiel.
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5. Minute: Torszenen bisher dementsprechend … dezent.
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8. Minute: Der Rasen sieht nach den drei Ed-Sheeran-Konzerten im Stadion aber erstaunlich gut aus.
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10. Minute: Fast besser als Ed Sheeran eigentlich.
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11. Minute: Das ästhetisch ansprechende Ballhorn-Viertelhalbzeit-Fazit: 
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12. Minute: TOOOOOOOOR!!!! Beziehungsweise: JAAAAAA! (Henni)
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13. Minute: Wahnsinn. Kolo Muani zieht unaufhaltsam davon, legt von der Grundlinie zurück – und Goethe formuliert ihn ganz edel rein!
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16. Minute: Wie wir in Frankfurt zu sagen pflegen: Gott und Goethe.
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19. Minute: War Pelle eigentlich schon mal am Ball?
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20. Minute: Ah, jetzt ja. Blutgrätsche des Tages gegen Sheraldo Sheraldini.
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22. Minute: Und Kolo macht weiter Kolo-Dinge. Unfassbar, der Mann. Pelle versemmelt die Chance leider am Ende.  
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28. Minute: Die Pässe in die Tiefe von Deitschi und Goethe … Zucker. Wenn jetzt Onkel Kostic noch da wäre ...
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30. Minute: Und der Herr Tuta müsste mal längere Stollen an die Schuhe schrauben.
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32. Minute: Rangers-Gedächtnis-Ausrutscher gerade, diesmal mit glimpflichem Ausgang.
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34. Minute: Die Eintracht aber insgesamt … ich will ja nix sagen …
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37. Minute: Uuuuiii! Pelle an die Latte! Also insgesamt, ohne unken zu wollen …
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39. Minute: … ist das, was die auf dem Platz zeigen, durchaus …
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40. Minute: Sascha Stegemann übrigens bisher auch nicht schlecht. Lässt das Gefoule und „Ball! Ball!“-Gejammer der Eisenfüße nicht durchgehen. (Wird nachher noch relativiert, Anm. d. Ballh.)
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42. Minute: WAAAAAAAA!!!!
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43. Minute: Jesper! Tanzt! Ganz! Berlin! Aus! und …
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44. Minute:  … erwischt Renault auf dem falschen Reifen!
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45. Minute: 2:0. Ist ja nur der Tabellenführer.
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HZP: Aber was ich sagen wollte:
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INHZP: Ja, so kann man Fußball spielen.
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46. Minute: Keine Wildwechsel. Jetzt flach kontern und hoch gewinnen.
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48. Minute: *Schnalz* Goethe mit einem Wahnsinnslupfer aus größter Bedrängnis. Was für ein Fußballer.
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50. Minute: Reporter sagte gerade: „Pellegrino bringt die Ecke.“
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51. Minute: Daran merkt man, dass versehentlich noch der Sky-Ton läuft. Schnell zurück zu Eintracht FM.
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53. Minute: Oh. Hase verletzt? Das wäre … nein. Er läuft wieder. Wie ein Hase eben.
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55. Minute: Tschuljung.  
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57. Minute: Union stellt um auf Eishockeyregeln. Schiri offenbar auch. Kolo übel gecheckt – keine Zwei-Minuten-Strafe.
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60. Minute: Foul! Eine Kollegin auf der Pressetribüne hat offenbar Henni Nachtsheim eine Bratwurst vor die Nase gehalten und ist dann mit der Wurst verschwunden.
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62. Minute: Lügenimbiss!
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64. Minute: Aber jetzt mal bitte nicht leichtsinnig werden da in der Abwehr.
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65. Minute: So ein Zu-null macht sich nämlich sehr schön.
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67. Minute: Djibi Sow kommt für Goethe rein. Union foult und erhält keine Gelbe Karte.
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68. Minute: Aber Gelb-Rot für Kolo. What?
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70. Minute: Jetzt ruhig bleiben. Kolo trifft den Ball (ok, und den Knöchel, aber danach) und fliegt vom Platz. Muss man wollen, sowas.
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72. Minute: Lenzer und Ebimbe sind drin. Pelle und Seppel raus.
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74. Minute: Ebimbe kriegt direkt einen Schultercheck ans Kinn.
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75. Minute: Hui – dafür gibt es endlich Gelb für den Berliner.
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80. Minute: Ich sach mal: Gelbe Karten für Union sind ok, aber …
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82. Minute: Ein Tor für die Eintracht würde dem Spiel jetzt noch mehr guttun.
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85. Minute: Jesper wird’s nicht erzielen, der geht gerade gefeiert in die Kabine.
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87. Minute: Porree wird’s folglich schießen. Oder Djibiiiiiii – nein.
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89. Minute: Aber wir haben mal wieder eine Torchance. Auch das tut dem Spiel jetzt gut.  
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90. Minute: Oder Offensivfouls von Union.
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91. Minute: „Ein Offensivfoul ist das Beste, was dir passieren kann.“ (Henni Nachtsheim, Adlerträgerphilosoph)
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94. Minute: Vier Minuten druff übrigens. Drei sind schon rummmmm – TRAPPO!
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Abpfiff: Was für eine Parade.
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96. Minute: Der Arme. Jetzt wird ihm Katar definitiv nicht erspart bleiben.  
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98. Minute: Aber als nächstes erst mal Champions League. Da darf der Kolo mitmachen.
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100. Minute: Und in Bochum schießt Porree dann drei Tore, denn wie gesagt:
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102. Minute: Rotieren geht über studieren. (Thomas Stillbauer)

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