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Klassenbuch von Eintracht Frankfurt: Hinti schwach, Lindström ohne Fortune

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Erwischte wahrlich keinen guten Tag: Martin Hinteregger. Foto: dpa
Erwischte wahrlich keinen guten Tag: Martin Hinteregger. © dpa

Eintracht Frankfurt lässt jede Zielstrebigkeit vermissen, bleibt harmlos vor dem Tor und driftet langsam ins Nirgendwo der Tabelle.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kein Eintrag

So lala

Jesper Lindström: Der Einzige, von dem wenigstens eine Spur Gefahr ausging. Versuchte einiges, dank seiner Schnelligkeit ein Aktivposten. Hatte natürlich auch die einzige echte Torchance (41.), scheiterte mit links an Casteels. Ließ sich aber zu leicht abkochen, zu viele einfache Ballverluste.

Kevin Trapp: Undankbares Spiel, zwei Schüsse aufs Tor, zwei Gegentore. Ließ sich beim 0:2 wie einst Ersatzmann Diant Ramaj den Ball in die kurze Ecke schießen. War aber auch schon egal.

Tuta: Eigentlich eine ordentliche Partie, aufmerksam, bissig, immer auf der Höhe. Aber auch er konnte die Abwehr nicht entscheidend stabilisieren. Ließ sich vor dem 0:1 von Kruse düpieren.

Evan Ndicka: Solide, aber noch lange nicht gut. Verrichtete Routinearbeiten, ohne groß aufzufallen. Hätte einmal aus aussichtsreicher Position schießen können, traute sich nicht mit rechts. Wirkte ein wenig gehemmt.

Djibril Sow: Konnte das Spiel nicht an sich reißen, versuchte es zwar, aber wenig gelang. Viele Querpässe wieder. Das hat er schon deutlich besser gemacht.

Christopher Lenz: Früh mit einem wunderbaren Hackentrick, sehr auffällig, dann baute er mehr und mehr ab. Nach vorne ging so gut wie nichts, einmal trat er in bester Schussposition ein riesiges Luftloch. Immerhin: seine Seite war dicht.

Schwächelnd

Kristjan Jakic: Brauchte sehr lange, um im Spiel zu sein. Anfangs gelang ihm wenig. Im zweiten Abschnitt präsenter, mehr am Ball, aber auch seine technischen Defizite traten da zu Tage. Sehr zappelig, unstrukturiert. Schoss am häufigsten aufs Tor (5), aber nie gefährlich.

Danny da Costa: Defensiv ging es noch, aber nach vorne viel zu wenig und zu umständlich. Und wenn, dann verpufften seine unpräzisen Hereingaben. Auch er spielte, als trüge er eine zusätzliche Bleiweste.

Filip Kostic: Kam nach einer Stunde, als das Spiel längst zerfahren war. Konnte dann überhaupt keine Impulse setzen, kaum ins Spiel eingebunden. Fast wirkte er lustlos. Trainer Glasner begründete seine Nichtberücksichtigung von Anfang an mit Trainingsrückstand. So spielte er auch.

Daichi Kamada : Konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken, fand auch zu wenig Spielpartner. Verzettelte sich zuweilen, auch ihm fehlte der letzte Punch, der Wille, sich durchzusetzen. Kaum torgefährlich. Enttäuschend.

Rafael Borré: Chancenlos gegen die Wolfsburger Hünen. Zerschellte förmlich an den Kanten, dabei war er viel unterwegs, versuchte viel, lief noch mehr, aber seine Versuche blieben brotlos. Kommt einfach nicht in torgefährliche Zonen. Schoss kein einziges Mal aufs Tor. Das ist nicht gut für einen Stürmer. Jedwede Zielstrebigkeit ging ihm ab.

Martin Hinteregger: Was ist nur mit dem Hinti los? Komplett neben den Schuhen. Verschuldete beide Gegentore, checkte Kruse elfmeterreif hart an der Strafraumgrenze, legte vorm 0:2 Lukebakio den Ball vor. Alle Souveränität ist weg, bolzt die Bälle oft nach vorne. Spielte zwischenzeitlich Mittelstürmer. So ist er der Mannschaft keine Hilfe.

Zu spät gekommen

Ansgar Knauff, Ajdin Hrustic, Jens Petter Hauge . (Thomas Kilchenstein/Ingo Durstewitz)

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