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Eintracht-Einzelkritik: Kolo Muani quirlig, Smolcic treffsicher

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Zum ersten Mal in der Startelf und gleich Torschütze: Eintracht-Verteidiger Hrvoje Smolcic.
Zum ersten Mal in der Startelf und gleich Torschütze: Eintracht-Verteidiger Hrvoje Smolcic. © dpa

Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik nach dem mühevollen 2:0-Erfolg im DFB-Pokal beim Fünftligisten Stuttgarter Kickers.

Gut dabei

Randal Kolo Muani: Der Unruhestifter. Wenn er das Tempo anzog, kamen die Fünftklässler nicht mehr mit. Kein Zufall, dass er den Führungstreffer machte (11.). Im zweiten Abschnitt lange nicht mehr so spritzig.

Ganz okay

Kristijan Jakic: Stand seinen Mann in der Zentrale, lief viele Bälle ab, versuchte das Spiel von hinten mit Vertikalbällen durchs Mittelfeld anzukurbeln. Gelang nicht immer, aber er versuchte es zumindest. Ordentlich.

Kevin Trapp: Direkt aus Paris von der Ballon-d’Or-Zeremonie ins Degerloch gekommen. Machte ihm nichts aus, immer auf der Höhe, sicher, fing ein paar Bälle locker ab, strahlte Ruhe aus. Wirklich zu tun hatte er nicht.

Sebastian Rode: Leitete das 1:0 mit einem Volleyzuspiel ein, da war er sehr aufmerksam. Brachte aber nicht die große Linie ins Spiel, verzettelte sich nicht selten.

Tuta: Kochte die Kickers-Stürmer zumeist ab, da sah man einen Klassenunterschied, ab und an aber auch gegen die Oberligisten einen Schritt zu spät.

Hrvoje Smolcic: Anfangs sehr wackelig, mit einigen Abspielfehlern. Dann aber zur Stelle per Kopf, machte das frühe 2:0 (17.). Erstes Tor beim Startelfdebüt. Das kann sich sehen lassen. Ansonsten aber schwankend. Und: Ob sein Tempo ausreicht für höchste Aufgaben?

So lala

Faride Alidou: Durfte gut 30 Minuten mitmachen, sehr engagiert und powervoll. Aber selten gut in Szene gesetzt, und die gute Ansätze verpufften meist im Nichts.

Mario Götze: Bereitete das 2:0 mit einem gut getimten Eckball vor, zudem mit der Verlagerung vor dem 1:0, das war gut. Ansonsten mit Mühe, nichts wollte so richtig klappen, blieb häufiger mal hängen oder passte zum Gegner.

Christopher Lenz: Unauffällig am linken Flügel, machte seine Sache solide, ließ zumindest wenig anbrennen.

Schwächelnd

Lucas Alario: Halbe Stunde Spielzeit, aber wirkungslos. Sehr dürftig.

Rafael Borré: Wieder keine wirkliche Empfehlung. Okay, er bereitete Kolo Muanis Führungstreffer klug vor, aber ansonsten sehr überschaubare Darbietung. Überhastet bei den Abschlüssen, auch, als er einmal völlig freistehend an den Pfosten schoss (25.). So einer muss halt einfach rein.

Eric Dina Ebimbe: Fand gar keine Einstellung zum Spiel, ohne Power nach vorne und nennenswerte Aktion. Etwas dünn.

Djibril Sow: Reihte einen Fehlpass an den anderen, lief nur hinterher, konnte das selbst nicht fassen. Entnervt vom eigenen Tun. Macht er ja nicht mit Absicht, der untadelige Sportsmann. Nicht mit der richtigen Spannung, offenbar spielte ihm das Unterbewusste einen Streich.

Zu spät gekommen

Daichi Kamada, Luca Pellegrini, Marcel Wenig. (dur/kil)

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