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Mutmacher: Eintracht-Torwart Kevin Trapp.

Eintracht-Torwart

Kevin Trapp: „Wir haben viel Qualität“

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Eintracht-Keeper Kevin Trapp ist vor dem schweren Gang nach München nicht angst und bange.

Die Vorbereitung auf das Knallerspiel am Samstag beim Tabellenführer FC Bayern München begann für die Fußballprofis von Eintracht Frankfurt mit einer Rückschau. „Wir haben viel gesprochen“, gewährte Torhüter Kevin Trapp einige Einblicke in das am gestrigen Dienstag abgehaltene Mannschaftsmeeting des hessischen Bundesligisten, bei dem das Trainerteam um Chef Adi Hütter allerhand bewegte Bilder zur Fehleranalyse vorführte. Man habe bei der am Wochenanfang üblichen Videoanalyse aber nicht nur die schlechten Dinge der 1:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach aufgezeigt bekommen, sondern auch das, „was wir gut gemacht haben“, verriet Trapp in einem Kurzinterview mit dem vereinseigenen Medienmitarbeiter Bartosz Niedzwiedzki, der im Übrigen dem Bundesliga-Neustart nach der Corona-Pause als Stadionsprecher eines (fast) leeren Stadions live beigewohnt hatte. Freilich ein Randaspekt.

Trapp also befand aufgrund der ihm und seinen Kollegen gezeigten Sequenzen, „dass wir wieder mehr als Mannschaft agieren müssen“. Gegen Gladbach, vor allem in ersten 20 Minuten, nach denen die Hessen schon mit 0:2 zurücklagen, habe man dagegen „viel Einzelarbeit“ verrichtet. Und außerdem, so der deutsche Nationalkeeper, sei man zu mutlos und nicht aggressiv genug gewesen. Das müsse man nun alsbald wieder ändern.

Grundsätzlich müsse sich die Mannschaft in dieser Phase der Saison, in der „wir noch ein paar Punkte brauchen“, vor allem die eigenen Stärken wieder in Erinnerung rufen: „Wir müssen uns bewusst werden, dass wir viel Qualität haben. Wir müssen mutiger sein.“ Dass das Auswärtsspiel gegen den Münchner Branchenführer am Samstagabend (18.30 Uhr) der Auftakt einer Englischen Woche mit dem so wichtigen Heimduell am darauffolgenden Dienstag gegen den SC Freiburg ist, macht Trapp indes keine Angst. „Englische Wochen sind ja nichts Ungewöhnliches für uns.“

Laut Trapp gilt für die kommenden Wochen also: Hauptsache den Glauben an die eigene Stärke nicht verlieren. Ein sicher nicht ganz schlechter Ansatz. 

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