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Eintracht-Kapitän kündigt Karriereende an

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Von: Sascha Mehr

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Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt.
Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Ulrich Wagner

Sebastian Rode, Kapitän von Eintracht Frankfurt, hat sein Karriereende angekündigt. Nach der nächsten Saison soll Schluss sein.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt wird nach der Saison 2023/24 höchstwahrscheinlich seinen Kapitän verlieren. Sebastian Rode kündigte in einem Interview mit der Bild sein Karriereende 2024 an. „Ich gehe aktuell davon aus, dass dann voraussichtlich Schluss ist“, sagte Rode. Er wird aber womöglich in anderer Position bei der SGE bleiben. Welche das sein wird, steht aber noch nicht fest. „Markus Krösche hat mich kurz angesprochen, ob ich mir vorstellen kann, etwas bei der Eintracht zu machen. Aber außer einem ‚Ja‘ wurde nichts konkret besprochen“, so Rode im Bild-Interview.

Eintracht Frankfurt: Rode geht spätestens 2024 von Bord

Direkt im Anschluss an sein Karriereende wird Rode aber erst einmal abschalten und Abstand vom Fußball gewinnen, wie er verriet. Sein Ziel ist es, einfach mal in den Tag zu leben - das war in seiner Profikarriere meistens nicht möglich. Außerdem freut er sich auf die Freizeit, die er nach dem Karriereende haben wird und die Zeit mit seinen Kindern, wie er sagte.

Der Kapitän von Eintracht Frankfurt schließt aber nicht aus, dass er bereits vor dem Ende der Saison 2023/24 die Fußballschuhe an den Nagel hängen wird. „Du merkst ja schon im Laufe der Rückrunde, wie es funktioniert. Oder auch jetzt, wenn du mal mehrere Wochen nicht gespielt hast. Es ist schwierig, wieder reinzukommen. Da tut einiges weh“, so Rode zur Bild. Der 32-Jährige hatte in seiner Karriere mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen, vor allem die Knie wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Eintracht Frankfurt: Viele Verletzungen in Rodes Karriere

Sebastian Rode wechselte 2010 von Kickers Offenbach zu Eintracht Frankfurt. Nach starken Leistungen sicherte sich der FC Bayern München die Dienste des Mittelfeldspielers 2014 ablösefrei. In München wurde er 2014/15 deutscher Meister und holte ein Jahr später sogar das Double. 2016 zog er weiter zu Borussia Dortmund, wo er ebenfalls den Sieg des DFB-Pokals feiern konnte. Wegen vieler Verletzungen konnte er sich aber weder an der Säbener Straße, noch beim BVB durchsetzen und kehrte 2019 zur SGE zurück. Mit den Adlern gewann er dann 2021/22 die Europa League in Sevilla.

Unterdessen gibt Trainer Glasner tiefe Einblicke in das Konstrukt Eintracht Frankfurt und würde Stürmer Randal Kolo Muani höchstens für 100 Millionen verkaufen. (smr)

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