Hoffenheims Torschütze Ermin Bicakcic (2.v.r.), jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:0 gegen Bayern München.
+
Hoffenheims Torschütze Ermin Bicakcic (2.v.r.), jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:0 gegen Bayern München.

SGE

Eintracht-Gegner: Selbstbewusste TSG Hoffenheim keine leichte Aufgabe für SGE

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
    schließen

Eintracht Frankfurt trifft am 3. Spieltag auf die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer strotzen nach dem Sieg gegen Bayern vor Selbstvertrauen.

  • Eintracht Frankfurt mit starkem Start in die Saison.
  • Nächster Gegner in der Bundesliga ist die TSG Hoffenheim.
  • SGE trifft auf einen selbstbewussten Gegner.

Frankfurt/Hoffenheim - In der Bundesliga steht der 3. Spieltag an. Eintracht Frankfurt hatte mit vier Punkten aus zwei Spielen einen hervorragenden Start in die neue Saison und steht momentan auf Platz drei der Tabelle. Besonders stark präsentierte sich die SGE beim Auswärtsspiel bei Hertha BSC. Gegen die hoch gehandelten Berliner gewann das Team von Trainer Adi Hütter souverän mit 3:1 und holte Hertha nach dem 4:1-Sieg in Bremen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der nächste Gegner wird eine mindestens genauso anspruchsvolle Aufgabe wie die in der Hauptstadt.

Eintracht Frankfurt: Nächster Gegner Hoffenheim

Am Tag der Deutschen Einheit trifft Eintracht Frankfurt um 15.30 Uhr auf die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer kommen voller Selbstvertrauen an den Main, denn gerade erst wurde der deutsche Rekordmeister FC Bayern München mit 4:1 besiegt. Ein unerwarteter Erfolg für die TSG - vor allem auch in dieser Höhe. Zudem war es nach 32 Spielen ungeschlagenen Spielen in Serie die erste Niederlage für den FCB. Trainer Sebastian Hoeneß, der im Sommer vom FC Bayern München nach Hoffenheim wechselte, stellte seine Mannschaft optimal auf den amtierenden Champions League-Sieger ein. Die Leistung schmälern soll auch nicht die Tatsache, dass Hansi Flick mit Niklas Süle, Leon Goretzka und Robert Lewandowski drei Stars vorerst schonte.

In den vergangenen Jahren verließen immer wieder einige Leistungsträger die TSG Hoffenheim nach der Saison. Das war vor der aktuellen Spielzeit anders. Die Stammspieler konnten ausnahmslos gehalten werden und der Kader wurde durch den Zugang von Mijat Gacinovic, der von Eintracht Frankfurt kam, noch verstärkt. Außerdem endeten zahlreiche Leihen und die Akteure kamen in den Kraichgau zurück. Kevin Vogt, der bei Hoeneß-Vorgänger Alfred Schreuder in Ungnade gefallen war, konnte sich auf Anhieb wieder einen Stammplatz erkämpfen. Nennenswerte Abgänge hatte die TSG fast keine zu verzeichnen. Lediglich Sebastian Rudy ging nach Ende der Leihe zurück zu Schalke 04. Trainer Sebastian Hoeneß hat einen Kader zusammen, der auch in dieser Saison um die internationalen Plätze mitspielen kann.

Eintracht Frankfurt: Gegner Hoffenheim strotzt vor Selbstvertrauen

Die TSG Hoffenheim verfügt über ein homogenes und ausgeglichenes Team, ohne großen Schwachpunkt. Im Tor ist seit Jahren Oliver Baumann die unangefochtene Nummer eins und ein sicherer Rückhalt. Die Defensive führt Kapitän Benjamin Hübner, mit Ermin Bicakcic, Kevin Vogt und Stefan Posch stehen weitere gestandene Bundesligaspieler im Kader der Kraichgauer. Im talentierten Mittelfeld stechen der Däne Robert Skov und Florian Grillitsch heraus, aber auch die großen Talente Christoph Baumgartner und Dennis Geiger werden immer mehr zu festen Größen in der Mannschaft. Im Angriff überstrahlt Andrej Kramaric alles. Der Kroate ist bekannt für seinen Torinstinkt und traf auch gegen den FC Bayern München doppelt.

Der Kader der TSG Hoffenheim ist perfekt aufeinander abgestimmt, besitzt eine hohe Spielintelligenz und ist technisch äußerst versiert. Sebastian Hoeneß wird den Trend der offensiven Spielweise bei Hoffenheimer Teams fortsetzen und mit Spektakel begeistern wollen. Schwächen offenbart die Mannschaft bei eigenen Fehlern im Spielaufbau und schnellen Gegenstößen. Hier liegt der Schlüssel zum Sieg für Eintracht Frankfurt, auf die eine schwierige, aber keine unlösbare Aufgabe zukommt. (smr)

Unterdessen verpflichtet Eintracht Frankfurt Ajdin Hrustic vom FC Groningen und stattet ihn mit einem langfristigen Vertrag aus. Eintracht Frankfurt muss wochenlang auf den am Knie verletzten Filip Kostic verzichten und wird auf dem Transfermarkt nachlegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare