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Könnte eine Option sein: Rückkehrer Martin Hinteregger.

Vaduz - Eintracht

Eintracht Frankfurt: Hütter hofft auf Rebic und Hinteregger

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Eintracht-Trainer Adi Hütter warnt vor Vaduz.

Ob er spielen wird, Ante Rebic, der kroatische Vizeweltmeister mit dem leicht maladen Rücken? Eintracht-Trainer Adi Hütter hat sich noch nicht entschieden, aber der 25 Jahre alte Stürmer war zumindest an Bord der Maschine, die die Frankfurter Bundesligamannschaft samt Delegation nach St. Gallen gebracht hat, von wo es per Bus direkt nach Vaduz ins Hotel ging.

Beim Abschlusstraining am Abend im schnuckeligen Rheinpark Stadion war Rebic dabei, ob er im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League zwischen dem FC Vaduz und Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr/live bei RTL Nitro) mittun kann, ließ Coach Hütter offen. Das will er erst im Laufe des Tages entscheiden. Dass der wuchtige Angreifer aber nach zehn Tagen Pause überhaupt eine Alternative ist, sagt einiges über den hohen Stellenwert des Nationalspielers aus. Und auch darüber, dass die Eintracht nichts dem Zufall überlassen und den in der zweiten Schweizer Liga antretenden Kontrahenten nicht auf die leichte Schulter nehmen will. Dazu steht zu viel auf dem Spiel.

Eintracht Frankfurt ist gewarnt

Auch Verteidiger Martin Hinteregger krabbelte gestern aus der Chartermaschine, er ist ebenfalls ein Kandidat für die Startelf, sicher noch eher als Ante Rebic. „Er ist fit, der Rippe geht es gut, er ist eine Option“, befand Hütter, der indes auf Marco Russ, Sebastian Rode und Erik Durm verzichtete, allesamt stehen nicht im Aufgebot für die Begegnung in Liechtenstein. Auch der am Mittwoch verpflichtete Torwart Kevin Trapp wird noch nicht den Kasten hüten, er soll für das Rückspiel in einer Woche nominiert werden. Felix Wiedwald, der in dieser Runde auf europäischer Ebene stets im Tor stand, wird sich dann nach einem neuen Verein umsehen – genauso wie der vor einem Jahr ursprünglich als Nachfolger von Lukas Hradecky geholte Frederik Rönnow. Die Eintracht wird sich erneut nach einem Ersatzmann für die auf Jahre hinweg unumstrittene Stammkraft Trapp umsehen.

Für den Vorarlberger Hütter ist die heutige Begegnung unweit seines Heimatortes zwar nicht ein großes Highlight, hat aber dennoch seinen Reiz, weil er auch als Trainer von Young Boys Bern viermal in Vaduz antrat, relativ erfolglos übrigens. „Ich habe hier dreimal Unentschieden gespielt und einmal verloren.“ Eine Bilanz, die ausbaufähig ist.

Sein Pendant, Vaduz-Trainer Mario Frick, freut sich ungemein auf die Partie. „Für uns ist das ein absolutes Traumlos. Es ist das größte Spiel in der Geschichte des Klubs“, sagt er. Adi Hütter, dessen Scoutingteam den FC Vaduz mehrfach beobachtet hat, ist gewarnt. „Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner, der versuchen wird, uns ein Bein zu stellen.“ Mal sehen, wie hoch die Stolpergefahr sein wird.

(Ingo Durstewitz)

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