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Adi Hütter und Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt

SGE

Medien: Eintracht zeigt Interesse an Torjäger aus Frankreich

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Eintracht Frankfurt sucht nach Verstärkungen für alle Mannschaftsteile. Jetzt soll ein Angreifer aus Frankreich in den Fokus gerückt sein.

Frankfurt - Die Eintracht hält nach der schwachen Hinrunde und den langfristigen Ausfällen von Daichi Kamada und Gelson Fernandes die Augen nach potenziellen Verstärkungen offen. Neben Ersatz im Mittelfeld für die beiden Verletzten steht auch ein neuer Stürmer ganz oben auf der Prioritätenliste. 

Eintracht Frankfurt: Interesse an Tino Kadewere 

Angreifer Tino Kadewere vom französischen Zweitligisten Le Havre soll den Verantwortlichen aufgefallen sein, wie die Tageszeitung „L‘Equipe“ berichtet. Der in Simbabwe geborene Stürmer steht seit Beginn der Saison 2018/19 im Kader von Le Havre. Zuvor spielte er in Schweden bei Djurgarden und überzeugte die Scouts des französischen Zweitligisten so sehr, dass für ihn eine Ablöse in Höhe von 2 Mio. Euro gezahlt wurde. Die Investition scheint sich gelohnt zu haben, denn in Frankreich dreht Tino Kadewere richtig auf. In der laufenden Spielzeit ist er mit 17 Toren in 19 Spielen der erfolgreichste Torschütze in der Ligue 2. Insgesamt war der 24-Jährige bei 72 Prozent aller Treffer seines Teams beteiligt. 

Seine Stärken liegen in seiner Robustheit und seinem explosiven Antritt. Vor dem Tor gilt er als eiskalter Vollstrecker, der nur wenig Chancen für einen Treffer benötigt. Eintracht Frankfurt ist aber nicht der einzige Verein, dem der Angreifer ausgefallen ist. Laut der englischen „DailyMail“ haben die Premier League-Clubs AFC Bournemouth und FC Southampton ebenfalls Interesse an einer Verpflichtung des 24-Jährigen. In Frankreich gelten die beiden Top-Clubs Olympique Lyon und Olympique Marseille als mögliche Abnehmer. 

Eintracht Frankfurt: Kadewere kostet etwa 10 Mio. Euro

Die „L‘Equipe“ berichtet, dass Le Havre eine Ablöse in Höhe von 10 Mio. Euro für Kadewere verlangt. Fraglich ist, ob ein Stürmer aus der französischen zweiten Liga der Eintracht in der Bundesliga auf Anhieb weiterhelfen würde. Dass das der Fall sein kann zeigt das Beispiel von Evan N‘Dicka. Der Innenverteidiger kam ebenfalls aus der Ligue 2 und konnte bei der SGE seine Qualitäten von Beginn an unter Beweis stellen.

Von Sascha Mehr

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