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Eintracht Frankfurt: Glasner knüpft eigene Zukunft an „Perspektiven“

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Von: Niklas Kirk

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Eintracht Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner
Der bisherige Höhepunkt: Oliver Glasner nach dem Gewinn der Euro-League © IMAGO/Patrick Scheiber

Seit seinem Amtsantritt treibt Oliver Glasner die Entwicklung von Eintracht Frankfurt weiter voran. Für eine lange Partnerschaft fordert er Perspektiven.

Frankfurt – Eine Parallele zwischen Eintracht Frankfurt und seinem Trainer Oliver Glasner dürfte im stetigen Aufwärtstrend der letzten Jahre liegen. Hier die Eintracht, die sich seit 2018 mit dem Pokalerfolg und den darauffolgenden europäischen Festspielen nachhaltig zu einer sportlichen und wirtschaftlichen Größe entwickelte. Auf der anderen Seite der Österreicher, der von der zweiten Liga der Alpenrepublik den Weg ins deutsche Oberhaus fand und mit beiden Klubs, die er bisher in Deutschland trainierte, die Champions League erreichte.

Mit dem Saisonbeginn 2021/2022 kreuzten sich die Wege, was für beide Seiten bislang zum Glücksfall wurde und mit dem Gewinn der Europa-League seinen bisherigen Höhepunkt fand. Wie Glasner nun im Interview mit der Frankfurter Rundschau durchblicken ließ, ist es genau diese stetige Perspektive zur Weiterentwicklung, die eine Vertragsverlängerung voraussetzen würde.

Eintracht Frankfurt – Glasner will um internationale Plätze mitspielen

Auf seine Vertragslaufzeit bis 2024 angesprochen, entgegnet der 48-Jährige, dass er bisher noch nicht an eine Verlängerung denke, denn er „habe wirklich noch lange genug Vertrag, die Zeit drängt nicht“. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass Glasner ewig bei Eintracht Frankfurt verbleiben würde, wenn die Ansprüche wieder bescheidener werden und der Fußball-Lehrer kein Umfeld vorfindet, um seine Kenntnisse zu vermitteln: „Mir ist wichtig, dass es eine Perspektive gibt, die es zulässt, nachhaltig um die internationalen Plätze zu spielen.“

Dazu bedarf es für Glasner auch eines intakten Mannschaftsgerüsts, und somit auch, dass der Verein in der Lage bleibt, Leistungsträger zu halten, auch wenn er realistisch einschätzt, dass die finanzielle Elite der Liga woanders sitzt. „Nehmen Sie nur Bayern, Dortmund, Leipzig oder Leverkusen, im Normalfall. Sie stehen mit ihren Möglichkeiten so weit über den anderen, dass vier Plätze theoretisch fast schon belegt sind.“

Eintracht Frankfurt - Glasner sieht gute Chance sich unter den „Top-Sechs“ festzusetzen

Seiner aktuellen Belegschaft spricht er indes das Vertrauen aus: „Wenn wir es schaffen, unseren Stamm zu behalten, dann sehe ich eine große Chance für die Eintracht, sich nachhaltig unter den Top-Sechs bis Acht festzusetzen“. Allgemein sei die Eintracht auf einem „sehr guten Weg“, wenn es darum gehe „immer denselben Weg zu gehen, an einem Strang ziehen“. Denn nur so könne es auch den „maximalen Erfolg“ geben. (nki)

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