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Gelson Fernandes will Dortmund das Leben am Samstag schwer machen.

Gelson Fernandes

„Ich bin zu nett zu den Spielern“

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Gelson Fernandes will seinen Torwart Kevin Trapp arbeitslos machen.

Gelson Fernandes, der defensive Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt, hat der Mannschaft am Samstag in Bremen mehr gefehlt als gedacht. Die Partie hat der Schweizer zu Hause am Fernsehen gesehen und sich arg aufgeregt. Gelson Fernandes sagt...

...zum 2:2 in Bremen:Ich bin der falsche Ansprechpartner. Ich bin immer zu nett zu den Spielern. Bremen war besser als wir. Insgesamt sind die Mannschaften inzwischen sehr gut vorbereitet gegen uns. Das ist ein Signal. Für uns dürfte es jetzt schwieriger werden als in der Hinrunde.

. ..zu einer möglichen Änderung der Spielidee:„Nein, nein. Es ist nicht so, dass wir genauso spielen wie früher und die Gegner haben ein Rezept gegen uns gefunden, das nicht. Momentan ist es nur so, dass nicht alles so gut klappt. Wir spielen derzeit weniger gut als im Oktober.

....zur fehlenden Kompaktheit:Viele Sachen müssen besser werden. Wir dürfen dem Gegner nicht so viele Chancen geben. Ich habe es nicht gerne, wenn unser Torwart so viel Arbeit hat. Er findet das gut, hat er mit gesagt. Nichts zu tun zu haben und ein Gegentor zu kassieren, mag er nicht, aber ich - wenn wir gewinnen. Wir müssen wieder mehr gemeinsam als Mannschaft auftreten und weniger locker sein.

...zum kommenden Gegner Borussia Dortmund, dem Branchenführer:Jetzt kommt die beste Mannschaft der Liga, darauf freuen wir uns. Gegen Dortmund darfst du keinen Millimeter an Konzentration nachlassen. Wir haben im Februar sowieso ein hartes Programm vor uns.

....zu BVB-Trainer Lucien Favre, seinen Landsmann:Ich kenne den Trainer Lucien Favre gut, obwohl ich nie unter ihm gespielt habe, nur zweimal fast (lacht). Er studiert uns gut, er wird seine Mannschaft gut vorbereitet haben und uns nicht unterschätzen. Die Dortmunder sind gut, keine Frage, aber wenn wir unser Spiel durchbekommen, haben sie auch Probleme. Wir müssen uns nicht verstecken. Es darf kein einfaches Spiel für sie werden.

...dazu, dass Ex-Eintrachtler Marius Wolf so selten zum Einsatz kommt:Er hat noch keinen Rhythmus, er braucht mal fünf, sechs Spiele am Stück. Er ist ein Diesel, er muss ins Laufen kommen. Er braucht Geduld, aber er wird es schaffen.

...wie die BVB-Stars Reus, Sancho oder Alcacer auszuschalten sind:Du darfst ihnen keinen Raum geben, musst ganz nah dran sein und ihnen klar machen, dass es für sie schwer wird. Sie sind gute Spieler, aber sie haben auch manchmal weniger gute Momente.

Aufgezeichnet: Thomas Kilchenstein

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