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Eintracht: Trotz Geldregen kein „kein Harakiri“ auf Transfermarkt

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Von: Sascha Mehr

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Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Harald Bremes

Eintracht Frankfurt wird trotz der Mehreinnahmen durch den Europapokal die Strategie auf dem Transfermarkt nicht ändern.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt wird durch den Sieg in der Europa League und die damit verbundene Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison einen wahren Geldregen erleben. Risiko-Aktionen wird es aber keine geben auf dem Transfermarkt, wie SGE-Präsident Peter Fischer nach dem Erfolg in Sevilla gegen die Glasgow Rangers klarstellte.

„Wir werden nicht, nur weil wir uns einmal für die Champions League qualifiziert haben, alle Kredite einreißen und einfach mal kaufen. Es wird kein Harakiri auf dem Transfermarkt geben“, so Fischer. Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt teilt die Meinung des Präsidenten: „Natürlich sind das finanzielle Einnahmen, die uns nach zwei Jahren Corona extrem gut tun. Das hilft uns extrem für die Zukunft. Doch es gehe noch in erster Linie darum, clever und vorgelagert zu arbeiten“, sagte der SGE-Sportchef.

Eintracht Frankfurt plant kein „Harakiri“ auf Transfermarkt

Peter Fischer ist sich der verbesserten Ausgangsposition auf dem Transfermarkt aber durchaus bewusst. Mit der Champions League kann man unter Umständen Spieler bekommen, die ansonsten nicht zu Eintracht Frankfurt gewechselt wären. „Es ist ein bisschen einfacher in der Akquisition, wenn du sagen kannst, dass du nicht weißt, ob du gegen Liverpool oder Real Madrid spielst, aber vielleicht hast du Bock dabei zu sein. Das hört sich besser an als Greuther Fürth. Ich sehe uns im berühmten Kaufhaus der Spielerangebote nun vielleicht eine Etage höher“, sagte der SGE-Präsident.

Eintracht Frankfurt: Mehrere Neuzugänge bereits fix

Eintracht Frankfurt hat bereits einige Kader-Veränderungen für die Saison 2022/23 vorgenommen. Die Neuzugänge Randal Kolo Muani (FC Nantes), Marcel Wenig (U19 des FC Bayern München), Faride Alidou (Hamburger SV) und Jerome Onguene (RB. Salzburg) sind fix, verlassen werden die SGE Aymen Barkok, Danny da Costa (beide FSV Mainz 05) und Stefan Ilsanker (Ziel unbekannt).

Unterdessen haben selbst Eintracht-Ersatzleute wie Hauge, Paciencia, Lammers und Co. haben ihren (kleinen) Anteil am Frankfurter Titelgewinn. Mit dem Europapokal-Sieg gegen die Glasgow Rangers ist Oliver Glasner in den Olymp Frankfurter Trainer eingezogen – und bleibt dabei angenehm bescheiden. (smr)

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