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Goncalo Paciencia und Eintracht Frankfurt verlieren gegen Union Berlin.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt verliert gegen Union Berlin: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt erleidet einen Rückschlag in der Bundesliga. Wir haben die Einzelkritik zum Spiel.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt zeigt eine insgesamt schwache Leistung gegen Aufsteiger Union Berlin und verliert das Heimspiel in der Bundesliga mit 1:2. Wir haben die Einzelkritik der SGE-Spieler.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Martin Hinteregger: Nicht so gefordert wie Nebenmann Abraham, dennoch abgezockte Darbietung. Auffällig darum bemüht, nicht so viele hohe Bälle zu spielen. Im ersten Abschnitt mit fünf, sechs scharfen Zuspielen aus der Abwehr heraus ins Mittelfeld. Fast alle kamen an. Geht doch.

David Abraham: Lange Zeit der bester Frankfurter, räumte erbarmungslos auf. Mit seiner Schnelligkeit ein Faustpfand. Gute Vorstellung – bis zu diesem Missverständnis in der 49. Minute, als er den Ball nicht wegschoss, sondern auf Durm wartete, der sich auf ihn verließ – die Unioner Lenz und Andersson erledigten den Rest, 0:1. Eine groteske Szene.

André Silva: Belebendes Element nach seiner Einwechslung, machte das 1:2 per Hackentrick (79.), legte schon vorher für Paciencias Chance auf (69.). Sehr ordentlich.

So lala

Makoto Hasebe: In der Anfangsphase mit einem Zuckerpass auf Durm, selbst wenn da nichts heraussprang. Verteilte die Bälle, aber auch mit mancher Unachtsamkeit, zwei leichtfertige Ballverluste, bei einem wurde es brandgefährlich, da musste Kapitän Abraham in letzter Sekunde gegen Bülter retten (34.).

Dominik Kohr: Wuselte umher, störte und piesackte, aber so wirklich überzeugend war das trotzdem nicht. Die Linie fehlt.

Schwächelnd

Kevin Trapp: Wenig geprüft, bei hohen Bällen von den turmhohen Berlinern oft genug hart attackiert. Erwehrte sich seiner Haut tapfer. Wollte vor dem 0:1 retten, was nicht mehr zu retten war, und eilte aus dem Tor – wäre besser im Kasten geblieben. Sah auch beim 0:2 nicht gut aus. Nicht so sicher wie zuletzt immer.

Filip Kostic: Mit einem sehr zurückhaltenden, fast schon lethargischen Auftritt. Da fehlte wohl die rechte Spannung. Schlechte Körpersprache.

Evan Ndicka: Ließ hinten wenig viel anbrennen, dann mit dem Eigentor (68.). In der Offensive mit einer Menge Stückwerk, das ist alles nicht stringent irgendwie.

Daichi Kamada: Konnte sich als Spielmacher nicht durchsetzen, wenig bis gar nichts wollte gelingen. Dürftig.

Timothy Chandler: Bis auf einen Lupfer quasi unsichtbar, wenige Ballkontakte. Das ist so zu wenig.

Goncalo Paciencia: Anfangs mit einem sinnlosen Hackentrick, so ähnlich ging es weiter. Konnte sich selten durchsetzen, lamentierte dafür umso häufiger. Vergab die große Chance zum Anschluss (69.). Freundlich ist er: Half Union-Keeper Gikiewicz beim Schuhebinden. Daumen hoch dafür.

Erik Durm: Enttäuschende Leistung, nur auf Sicherheit bedacht. Rutschte vor dem 0:1 weg, dann folgte das kolossale Missverständnis mit Abraham – nicht sein Tag.

Zu spät gekommen

Sebastian Rode 

dur/kil

Eintracht Frankfurt muss Union Berlin durch die Niederlage vorbeiziehen lassen. Das nächste Spiel der SGE ist am Donnerstag in Salzburg.

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