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Lüttich-Fans unterstützen ihre Mannschaft. 

Europa League

Eintracht gegen Lüttich: Fans attackierten Polizei

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Nach Angaben der Polizei wurden nach dem Spiel der Eintracht gegen Standard Lüttich vier Beamte durch Gästefans mit Steinen verletzt.

Bei Ausschreitungen nach dem Europapokalspiel der Eintracht gegen Standard Lüttich sind vier Polizisten verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, warfen Fans der Belgier Steine auf die Polizei und attackierten die Beamten mit Fahnenstangen. Die vier Beamten wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Vier Fans wurden festgenommen.

Die Gästefans waren nach dem Spiel von der Polizei zum Parkplatz P9 eskortiert worden, wo 41 Reisebusse zur Abfahrt bereitstanden. Kurz vor dem Einsteigen in die Busse begann die Randale eines kleinen Teils der 2600 belgischen Anhänger. Ein Auslöser dafür könnte gewesen sein, dass sich gewaltbereite Fans auf die Auseinandersetzung mit Eintracht-Anhängern gefreut hatten, aber den ganzen Tag über nicht zum Zuge gekommen waren.

Eintracht-Boss Hellmann lobt die Einsatzkräfte

Die Polizei hatte am Donnerstag ein Konzept der strikten Fantrennung verfolgt. So durften Gästefans nicht auf den Römer, weil dort gewaltbereite Eintracht-Fans herumlungerten. Auch ein geplanter Fan-Marsch wurde abgesagt. Im Laufe des Tages nahm die Polizei 20 Fans der Eintracht und 15 von Lüttich fest. In vielen Fällen habe es sich aber um Vorsichtsmaßnahmen gehandelt, betonte ein Polizeisprecher. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppierungen gab es nicht. Eintracht-Vorstand Axel Hellmann lobte die Polizeiarbeit ausdrücklich: „Das Konzept ging auf, es hat funktioniert, es gab kaum Zwischenfälle.“ (ote)

Nach dem Spiel: Eintracht Frankfurts Trainer-Adi Hütter freut sich auch über nicht souverän herausgespielte Siege.

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