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Adi Hütter will gegen Leverkusen nach vorne spielen lassen.

Eintracht Frankfurt

Adi Hütter: „Das 1:6 war die bitterste Klatsche“

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Eintracht Frankfurt hat nicht die besten Erinnerungen an Bayer Leverkusen. Im Heimspiel am Freitag will man gerade deshalb auf Sieg spielen.

Vor dem Spiel von Eintracht Frankfurt am Freitag gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr, im Liveticker und im Stream bei DAZN) gibt es noch einige Fragezeichen beim Team von Adi Hütter. Wer wird im defensiven Mittelfeld den Abräumer geben? Spielt Fernandes, der unter der Woche teilweise nicht mit der Mannschaft trainiert hatte? Trifft Dominik Kohr auf seine alten Mannschaftskameraden? Oder wird die Eintracht eher eine offensivere Variante mit mit Sow und Rode in der Zentrale wählen? 

Der Japaner Daichi Kamada dürfte nach seinen Einsätzen für die japanische Nationalmannschaft wohl noch keine Option für die erste Elf sein. Der offensive Mittelfeldmann ist erst am späten Mittwochabend von der Länderspielreise zurückgekehrt. Trainer Adi Hütter will erst abwarten, wie sich Kamada im Abschlusstraining präsentiert, und dann kurzfristig über einen möglichen Einsatz entscheiden.

Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen: Respekt vor dem Gegner

Gegner Bayer Leverkusen gehört sicher nicht zu den Leichtgewichten der Liga. Bei der Werkself könnte Demirbay den verletzten Aranguiz auf der Doppelsechs ersetzen und neben Baumgartlinger auflaufen. Auch Alario ist eventuell ein Thema für die Startelf. Die Gäste vom Niederrhein liegen mit 14 Punkten auf Platz sieben der Tabelle - drei Punkte und zwei Positionen vor der SGE. 

Die Partie ist also mal wieder das, was im allgemeinen Sprachgebrauch gerne ein Schlüsselspiel genannt wird. Der Sieger der Partie kann sich in der Tabelle erst einmal nach oben orientieren, für den Unterlegenen geht es vorläufig Richtung Niemandsland. Bayer Leverkusen will die Chance gegen Eintracht Frankfurt unbedingt nutzen. Das Team von Trainer Peter Bosz sieht sogar eine Titelchance.

Eintracht Frankfurt vor Mammutprogramm

Nach der Länderspielpause wird das Stadion im Stadtwald ausverkauft sein. Auf die Eintracht wartet in den nächsten 24 Tagen ein Mammutprogramm mit sieben Pflichtspielen national und international. Deshalb betont Hütter, dass es in den kommenden gut drei Wochen sicher vermehrt zu einer Rotation innerhalb des Teams kommen wird. 

Gegen Leverkusen jedenfalls stehen Hütter bis auf den noch immer verletzten Jonathan de Guzman und Stammkeeper Kevin Trapp alle Profis zur Verfügung. Kapitän David Abraham ist theoretisch wieder eine Option, wenn Hütter auch einschränkt: „David weiß, dass er noch nicht ganz bei 100% ist. Aber er arbeitet sich zurück.“ Der Konkurrenzkampf auch in der Verteidigung sei groß, was dem Fußballlehrer sichtlich gefällt.

Auch im Sturm sind alle Mann an Bord. Stürmer Bas Dost ist natürlich wieder ein Thema. Adi Hütter über den Holländer: „Das Wichtigste ist, dass er sich in einer anderen Verfassung präsentiert als noch vor ein paar Wochen. Er drängt in die Startelf. Fakt ist, dass er in keinem guten Zustand zu uns gekommen ist. Er präsentiert sich körperlich jetzt auf einem ganz anderen Niveau.“

Einer Offensive mit Dost, Silva und Paciencia in der Startelf erteilt der Coach aber eine klare Absage. Das werde man nicht sehen: „Morgen auf jeden Fall nicht, das kann ich jetzt schon verraten.“

Das letzte Heimspiel in gegen Bayer Leverkusen war für Hütter war das beste zuhause in der letzten Saison. „Daran müssen wir uns orientieren. Aber wir vergleichen die Spiele nicht. Wir spielen zu Hause, wir müssen unser Heil nach vorne suchen. Wir werden sicher nicht nur Beton anrühren, das sind wir nicht, das wollen wir nicht. Das 1:6 in Leverkusen war jedenfalls die bitterste Klatsche. “

Eine solch heftige Schlappe will Eintracht Frankfurt natürlich vermeiden. Vor allem im eigenen Wohnzimmer. 

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