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Filip Kostic von Eintracht Frankfurt

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt gewinnt gegen RB Leipzig: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt hat RB Leipzig mit 3:1 geschlagen und zieht ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Die Einzelkritik.

Gut dabei

Kevin Trapp: Ist ja mittlerweile für alles zuständig: Bälle halten, aus allen Entfernungen, jeglicher Schärfe, und das Spiel machen. Hatte im ersten Abschnitt gefühlt die meisten Ballkontakte und spielte klug nach vorne. Reife Vorstellung.

Filip Kostic: Natürlich führte seine Flanke zum Handspiel von Halstenberg. Der einzige bei den Hessen mit Zug nach vorne, bei dem man das Gefühl hatte, es könnte etwas passieren. Natürlich auch Schütze des 2:0 nach feinem Konter (51.). Und zum guten Schluss besorgte er auch noch das 3:1. Besser geht es kaum noch.

Martin Hinteregger: Begann komplett unkonzentriert, traf kaum einen Ball. Dann steigerte er sich, fand wieder zur gewohnten Form, konsequent, rustikal. Spielte gerne auf seinen Torwart zurück, das muss so abgesprochen gewesen sein. Hatte die ganz große Chance zum 3:1 (72.).

André Silva: Wie verwandelt, kein Vergleich zur Nicht-Leistung in Düsseldorf. Wirkte spritzig, engagiert, hatte nach zehn Minuten mehr Bälle am Fuß als am vergangenen Samstag in 45 Minuten. Ging die weiten Wege. Und erzielte die Führung per Handelfmeter. Wie schon im Training.

David Abraham: Solide Leistung, seine Schnelligkeit ist Gold wert. Fegte bei Bedarf dazwischen, Gerade als Leipzig drückte ein Turm in der Schlacht. So muss ein Kapitän sein.

Ganz okay

Makoto Hasebe: Erstes Spiel in der neuen Formation, spielte vor der Abwehr. Er tat dem Frankfurter Spiel gut. Leistete sich einen katastrophalen Bock vor dem eigenen Strafraum, hatte Glück, dass Trapp auf der Hut war.

Sebastian Rode: Arbeitsbiene im Mittelfeld, rackerte viel. Darunter litt sein Spiel nach vorne. Allerdings: Brillant seine gedankenschnelle Vorarbeit vor dem 2:0 durch Kostic. Mit Gesichtsverletzung raus.

So lala

Almamy Touré: Begann recht verhalten, sehr bemüht, keinen Fehler zu machen. Hatte seine liebe Mühe mit Angelino, dem er eigentlich zu viel Raum ließ. Biss sich mit Fortdauer des Spiels immer besser in die Partie.

Evan Ndicka: Fand zunächst überhaupt keine Bindung zum Spiel, schläfrig, nicht richtig da. Steigerte sich dann. Seine klasse Grätsche bereitete das 2:0 vor.

Mijat Gacinovic: Einsatzwillen kann man ihm nun wahrlich nicht absprechen. Dazu enorm fleißig und laufstark, aber das ist ja gewohnt vom Serben mit dem großen Herzen. Dann aber auch wieder zögerlich, peinlich zudem sein Versuch, mittels Schwalbe einen Strafstoß zu schinden. Zu Recht mit Gelb geahndet.

Djibril Sow: Spulte die meisten Kilometer ab, stopfte Löcher. Das war okay. Fußballerisch lief beim Schweizer nicht viel zusammen.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

T. Chandler, D. Kohr, G. Paciencia 

kil/dur

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