Frankfurts Andre Silva (r) versucht den Ball per Hacke an Bielefelds Torwart Stefan Ortega Moreno ins Tor zu schießen.
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Frankfurts Andre Silva (r) versucht den Ball per Hacke an Bielefelds Torwart Stefan Ortega Moreno ins Tor zu schießen.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt gegen Bielefeld: Von „ganz okay“ bis „schwächelnd“ - Die Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt muss sich gegen Arminia Bielefeld mit einem Remis begnügen. Da fällt die Bewertung der Spieler im Klassenbuch entsprechend durchschnittlich aus.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Makoto Hasebe: Sucht Mitstreiter, die den Ball haben wollen, verarbeiten können und ihn nicht sofort wieder zurückspielen. Ist nicht leicht. Musste oft in direkte Zweikämpfe und Laufduelle, das war sicher nicht geplant, löste er aber souverän.

André Silva: Spielfreudiger und gefährlicher als die anderen Offensiven, Pech mit einem Hackentrick (32.), schmerzhafter Kopftreffer beim Tor zum 1:1.

Martin Hinteregger: Anfangs mit seltsamer Körpersprache, trabte nach Ausflügen nach vorne langsam zurück. Dann drehte er auf, mit wichtiger Grätsche gegen Soukou (62.), senste kurz darauf sogar Mitspieler Kostic von den Beinen (66.). Pech mit einem Kopfball an die Unterkante der Latte (48.). 

Kevin Trapp: Kaum geprüft, das, was kam, hielt er, einmal chancenlos – beim Gegentor.

Aymen Barkok: Brachte frischen Wind, gute Flanken und Freistöße, probierte einiges, auch wenn nicht alles klappte, ab und an nicht zielstrebig genug. In der Rückwärtsbewegung muss er sich steigern.

So lala

Sebastian Rode: Großes Pensum, wie immer, doch mit einigen Fehlpässen, versuchte zu häufig, den komplizierten Ball zu spielen. Ganz am Anfang übel umgemäht, hat er aber in bester Seppl-Rode-Manier weggesteckt.

Filip Kostic: Wirkte zuweilen lustlos, auch ausgepumpt, haderte. Nicht mit sich im Reinen. Und doch mit sehr vielen Flankenläufen, blieb aber oft hängen. Immerhin mit der Hereingabe vor dem Ausgleichstreffer. Für seine Klasse dennoch zu wenig. 

David Abraham: Nicht so zweikampfstark wie am Ende der letzten Saison. Selbst die Einwürfe hatten eine gewisse Streuung. Mit zunehmender Spieldauer besser.

Schwächelnd

Danny da Costa: Um Standfestigkeit bemüht, vergab die Riesenchance zur Führung (22.), fabrizierte im Gegenzug einen Querschläger und dann fast ein Eigentor. Nicht richtig drin im Spiel, und dann, nach 45 Minuten, auch schon wieder raus.

Dominik Kohr: Spielte zu oft quer oder zurück, in der Offensive nicht zwingend genug. Deshalb war für ihn nach dem ersten Abschnitt Schluss.

Steven Zuber: Am rechten Flügel eher suboptimal, ohne Wirkung, ihm fehlt die Wucht.

Bas Dost: Bereitete den Ausgleich vor, einmal vertändelte er aussichtsreich (42.). Machte zu wenige Bälle fest, nicht spritzig und dynamisch genug.

Daichi Kamada: Wenig bis gar nichts wollte gelingen, sehr unglücklicher Auftritt, einmal nahm er Abraham in guter Position sogar den Ball weg – obwohl er blöderweise im Abseits stand (78.).

Zu spät gekommen

S. Ilsanker, T. Chandler dur

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