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Basels Silvan Widmer (l) und Frankfurts Filip Kostic kämpfen um den Ball.

Klassenbuch

Frankfurt verliert gegen Basel: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Ingo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt verliert deutlich gegen den FC Basel und zeigte eine schwache Leistung. Die Bewertung der Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

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Ganz okay

Kein Eintrag

So lala

Sebastian Rode: Sehr spielfreudig, wollte was bewegen in diesem traurigen Spiel. Viel am Ball, versuchte die Partie zu ordnen. Schoss als einziger in der ersten Halbzeit gefährlich aufs Tor (8.).

Makoto Hasebe: Sehr konzentriert, ruhig am Ball, mit kleinen Kabinettstückchen. Ab und an mit einer guten Idee fürs Spiel nach vorne. Aber nicht der Spielgestalter, der notwendig gewesen wäre.

David Abraham: Solide, rustikal, unspektakulär. Wenn er gebraucht wurde, war er zur Stelle. Hätte fast ein sehr kurioses Eigentor erzielt (55.).

Kevin Trapp: An den Gegentoren ohne Schuld. Ansonsten wenig gefordert. Das Wenige erledigte er routiniert.

Evan Ndicka: Solide, unspektakulär. Er wirkt zuweilen immer noch ein bisschen verschüchtert. Mit Wacklern nach hinten.

Almamy Touré: Besser als gegen Leverkusen, aber das war nicht schwer. War sehr bemüht, bot sich an, war präsent. Allerdings missriet ihm ziemlich viel. Traf nach 65 Minuten nur die Latte.

Schwächelnd

Martin Hinteregger: Begann bärenstark, mit zwei, drei klasse Diagonalpässen. Dann vertändelte er einen Ball, riss sich zu einem Foulspiel hin und der fällige Freistoß schlug zum 0:1 ein. Wirkte nicht so stabil wie sonst.

André Silva: Eine rabenschwarze erste Halbzeit, da nahm er praktisch gar nicht am Spiel teil. Im zweiten Abschnitt deutlich präsenter, da deutete er Torgefahr an.

Filip Kostic: Hatte wohl am meisten unter der gespenstigen Atmosphäre zu leiden. Kam nicht richtig ins Spiel, hatte es aber auch oft mit zwei Gegenspielern zu tun. Viele seiner Flanken blieben im Baseler Abwehrverbund hänge

Djibril Sow: Gegen seine Landsleute hochmotiviert, doch ihm wollte wenig gelingen. Hatte wenige Szenen, lief nur mit. Blieb zur Pause in der Kabine.

Daichi Kamada: Vom „Mister Europacup“, mit bereits sechs Toren in diesem Wettbewerb, war nichts zu sehen. Tauchte viel zu häufig völlig ab, sein Zweikampfverhalten ist zuweilen grenzwertig.

Goncalo Paciencia: Sollte nach der Pause für Torgefahr sorgen. Das gelang ihm nicht, zwei harmlose Kopfbälle, mehr war nicht.

Zu spät gekommen

S. Ilsanker, M. Gacinovic.

kil/dur

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