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Londons Bukayo Saka (r) scheitert bei einem Torschuss an Frankfurts Torwart Kevin Trapp.

Klassenbuch

Eintracht gegen Arsenal: Die Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Die SGE verliert das Heimspiel gegen den FC Arsenal mit 0:3. Die Bewertung der Spieler im Klassenbuch.

Gut dabei:

Kein Eintrag

Ganz okay

Makoto Hasebe: Libero mit großer strategischer Gabe. Eröffnete das Spiel, lenkte es. Wenn nur ein paar seiner Nebenleute den Bruchteil seiner Fähigkeiten hätten, wäre dem Team geholfen. Beim 0:2 zu weit weg von Saka.

Filip Kostic: Wenn etwas ging im ersten Abschnitt, dann über den Serben auf links, mit guten Chancen, einmal hämmerte er ans Außennetz (18.), das andere Mal hielt Torwart Martinez (24.), dann verzog er (69.). Aktivposten.

Kevin Trapp: Umsichtige Partie, mit guten Rettungstaten gegen Rowe (32.) und Willock (68.), einmal bei einem Lattenschuss im Glück. Trotzdem dreimal bezwungen.

André Silva: Deutlich agiler als Sturmpartner Dost, setzte nach, holte sich die Bälle, war auch torgefährlich, viermal vergab er aussichtsreich (12., 45., 49., 59.), legte einmal gekonnt auf Kostic auf (18.). Vielversprechend.

So lala

Dominik Kohr: Spiel mit Licht und Schatten, gute Pässe auf Silva (45., 49.), rettete einmal in höchster Not (36.), dann wieder mit einem Hackentrick ins Nichts und schlappen Torschüssen. Malochte rechtschaffen, doch seine Gelb-Rote Karte (80.) war den Aufholbemühungen nicht zuträglich.

Danny da Costa: Mit viel Einsatz und Engagement. Aber die Präzision und die letzte Konsequenz fehlt, dennoch rieb er sich auf.

Daichi Kamada: Fand schwer ins Spiel, da gelang ihm nicht viel, steigerte sich dann aber, steckte immer wieder mal Bälle durch.

Martin Hinteregger: Durchaus Probleme mit dem flinken Rowe, seine Spieleröffnung ist auch ausbaufähig, zu viele lange Schläge. Gute Rettungstat gegen Aubameyang (51.). Dafür mit „Hinti“-Sprechchören gebührend gefeiert. Am Ende mal wieder von Krämpfen gepeinigt.

Goncalo Paciencia: Kam für Dost, doch auch er konnte das Ruder nicht mehr herumreißen.

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Schwächelnd

Bas Dost: Pech bei einem Kopfball, der vorbeistrich (37.). Aber ansonsten kaum torgefährlich und auch merkwürdig träge. Ein Pressingspieler ist er eher nicht.

David Abraham: Wieder nichts. An seine wilden Schläge von hinten heraus hat man sich ja gewöhnt, doch seine Zweikampfschwäche fällt weit mehr ins Gewicht. Ließ sich von den schnellen Aubameyang und Saka mehrmals austanzen, auch bei zwei Gegentreffern, dem ersten und dritten, sah er denkbar schlecht aus. Sollte sich schleunigst steigern.

Djibril Sow: Der Junge konnte einem fast schon leidtun, er würde der Mannschaft so gerne helfen, sich einbringen, gute Aktionen initiieren – doch ihm gelang fast nichts, die Verunsicherung war sein steter Begleiter. Das führte dann zu teilweise schon grotesken Ballverlusten, nach denen es jeweils lichterloh brannte (13., 32.). Biss sich aber im zweiten Abschnitt in die Partie hinein. Das ist wichtig für ihn.

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Zu spät gekommen

Timothy Chandler

(dur/kil)

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