Eintracht Frankfurt empfängt am nächsten Spieltag in der Bundesliga den SV Werder Bremen.
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Eintracht Frankfurt empfängt am nächsten Spieltag in der Bundesliga den SV Werder Bremen.

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Eintracht-Gegner kämpferisch: Werder Bremen heiß auf Sieg in Frankfurt

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Eintracht Frankfurt empfängt am sechsten Spieltag der Bundesliga Werder Bremen. Die Gäste kommen selbstbewusst an den Main.

  • Eintracht Frankfurt trifft in der Bundesliga auf den SV Werder Bremen.
  • Die Gäste hatten viele Abgänge im Sommer zu verzeichnen.
  • Bremen reist selbstbewusst und optimistisch zur SGE.

Frankfurt - Der nächste Spieltag in der Fußball-Bundesliga steht an und Eintracht Frankfurt empfängt in der heimischen Arena den SV Werder Bremen. Die SGE will nach der bitteren 0:5-Pleite in der Vorwoche beim FC Bayern München wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen Bremen dürften Punkte für Eintracht Frankfurt um einiges einfacher zu holen sein als gegen den Deutschen Rekordmeister. In München war die SGE chancenlos und kassierte die erste Niederlage in der noch jungen Saison.

Die vergangene Saison war für Werder Bremen wie ein Alptraum, denn die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt hing im Tabellenkeller fest und stand nahe am Abstieg in die 2. Bundesliga. Erst am letzten Spieltag sicherten sich die Werderaner durch einen Sieg gegen den 1. FC Köln und der gleichzeitigen Niederlage von Fortuna Düsseldorf die Teilnahme an der Relegation. Dort war Heidenheim der Gegner, den die Bremer in Hin- und Rückspiel knapp bezwungen konnten.

Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen: Gäste mit vielen Abgängen

Im Sommer hatte der kommende Gegner von Eintracht Frankfurt die Möglichkeit, den Kader zu verändern, damit nicht erneut eine schwierige Saison bevorsteht. Die Transferphase von Werder Bremen verlief aber enttäuschend. Verlassen haben den Verein Martin Harnik (Dassendorf), Claudio Pizarro (Karriereende), Sebastian Langkamp (Ziel unbekannt), Benjamin Goller (KSC), Johannes Eggestein (Linzer ASK), Fin Bartels (SV Meppen), Kevin Vogt (TSG Hoffenheim), Nuri Sahin (Antalyaspor) und kurz vor Ende der Transferphase auch noch Davy Klaassen (Ajax Amsterdam).

Neu im Team von der Weser sind Tahith Chong (Manchester United), Patrick Erras (1. FC Nürnberg) und Felix Agu (VfL Osnabrück). Ablöse zahlte Werder Bremen lediglich für die beiden Leihspieler Leonardo Bittencourt und Ömer Toprak, die durch eine Vertragsklausel fest verpflichtet werden mussten. Lange Zeit hielten sich Gerüchte über einen zentralen Mittelfeldspieler, es konnte aber kein Neuzugang auf dieser Position vermeldet werden - im Gegenteil, mit Klaassen verließ ein Führungsspieler den Verein kurzfristig. Der Kader ist also tendenziell eher schwächer im Vergleich zur vergangenen Saison. Trainer Kohfeldt wird kreativ sein müssen, um die Mannschaft in sicheres Fahrwasser zu führen.

Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen: Guter Start für beide Teams

Der Start für Werder Bremen verlief sehr ordentlich. Am ersten Spieltag musste der Klub zwar eine 1:4-Niederlage gegen Hertha BSC einstecken, doch seitdem ist die Mannschaft ungeschlagen. Besonders auffällig ist die stabile Defensive, die in der Vergangenheit oft die Problemzone war. Werder Bremen kassierte in den letzten vier Spielen nur drei Gegentore - Trainer Kohfeldt hat anscheinend die richtigen Stellschrauben gefunden in seiner Verteidigung.

Eintracht Frankfurt empfängt am Samstag (31.10.2020) einen Gegner, der in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt hat und gegen den die Aufgabe nicht leicht wird. Personelle Probleme hat Werder Bremen allerdings im Angriff, denn mit Yuya Osako, Davie Selke und Niclas Füllkrug fallen drei Stürmer aus für die Partie gegen die SGE. Werder-Trainer Florian Kohfeldt fährt trotzdem optimistisch nach Frankfurt. „Wichtig ist, dass wir mutig agieren. Wir wollen den spielerischen Aspekt weiter ausbauen. Aber wir nähern uns in dieser Saison andersherum an. Wir kämpfen um jeden Millimeter.“ (smr)

Unterdessen spricht Eintracht-Neuzugang Steven Zuber über das Ziel Europa, die richtige Ernährung und wie man ein besserer Mensch wird. Makoto Hasebe redet Klartext und fordert aus den nächsten beiden Spielen zwei Siege: „Wir müssen uns steigern.“

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