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Eintracht in Mainz: Generalprobe vorm Endspiel gelungen

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Von: Thomas Kilchenstein

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Ball im Tor, Tuta hat getroffen, Borré vorgelegt. Foto: dpa
Ball im Tor, Tuta hat getroffen, Borré vorgelegt. © dpa

Tuta trifft, Knauff macht Spaß und Borré ist gut drauf. Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik.

Mainz - Vor dem Europa-League-Finale in Sevilla gegen Glasgow Rangers beendet Eintracht Frankfurt die Bundesligasaison mit einem 2:2 beim FSV Mainz. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Ansgar Knauff: Er macht Spaß und es macht Spaß, ihm zuzuschauen. Er spielt unbekümmert, nach vorne pfiffig, nach hinten seriös. Und er gibt prima Pässe in die Spitze, etwa zum 1:2 durch Borré. Weiter so.

Tuta: Wieder eine ziemlich abgezockte Partie - nach der ersten Viertelstunde. Spielt hinten wie ein Alter, trifft vorne per Abstauber. Vierter Treffer schon . Respekt

Rafael Borré: Kommt genau zum richtigen Zeitpunkt in Form: Tor zum 2:1, Vorlage beim Ausgleich. Bekam von Trainer Glasner ein Extralob. Dass er viel unterwegs ist, viel für die Mannschaft tut, ist bekannt. Der Arbeiter im Steinbruch des Trainers. Das Finale kann kommen für ihn.

Ganz okay

Kevin Trapp: Ruhiger Nachmittag, chancenlos bei den Gegentoren. Was zu halten war, hielt er, der Rest war Routinekram.

Ajdin Hrustic: Kam nach einer Stunde, und schlug gleich drei wirklich feine Pässe. Sofort im Spiel, machte einige gute Sachen, ohne Schnörkel. So ist es gut, so muss er weitermachen Selbst wenn er kurz vor Schluss das 3:2 verdaddelte.

Evan Ndicka: Schrecksekunde, als er zu Boden ging und ausgewechselt werden musste. War aber nicht so schlimm, hatte sich Blasen gelaufen. Ansonsten solide, ließ nichts anbrennen. Kam allerdings vor dem 2:2 einen Moment zu spät. Kann passieren.

Makoto Hasebe : Holte sich für seinen 30-Minuten-Einsatz ein Extra-Lob von Trainer Glasner ab. War sofort hellwach, kochte den Mainzer Jungspund Burkardt ab. Keine Überraschung, auf ihn ist halt Verlass.

So lala

Djibril Sow: Spielte souverän seinen Part herunter. Genau richtig dosiert, verteilte die Bälle, die er sich vorher geholt hat. Und das alles mit gebrochener Nase.

Almamy Touré: Wackelte anfangs bedenklich, wie viele. Die ersten Bälle landeten allesamt beim Gegner. Da war er wieder, der bekannte Schlendrian. Fing sich dann, wie die ganze Mannschaft. Klärte ein paar Mal dank seiner enormen Schnelligkeit. Muss sich immer voll konzentrieren, um gut zu sein

Sebastian Rode: 45 Minuten reichten, um auf Betriebstemperatur für Mittwoch zu kommen. Das schaffte der Kapitän, ohne sich zu verausgaben oder zu verletzen. Obwohl er bereits nach 20 Sekunden und einem harten Kopfballduell zu Boden ging.

Daichi Kamada: Ließ ein paar Mal seine Spielintelligenz aufblitzen, allerdings sehr dosiert, spielte nicht mit letzter Konsequenz. Das ist verständlich. Verpasste ein, zwei Mal den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel. Naja, war ja nicht Europa League, nur Bundesliga. Am Mittwoch wird er es besser machen.

Filip Kostic: Lief sich ein bisschen warm für Sevilla, ohne größere Impulse zu setzen. Sein Freistoß wurde abgefälscht, wäre vielleicht rein gegangen. Ein paar Flanken, eine führte zum 1:1 War seine neunte Torvorlage.

Kristijan Jakic: Aggressiv, dynamisch, giftig wie eh und je. Nutzte die 45 Minuten, um sehr vernehmlich auf sich aufmerksam zu machen. Der Terrier ist bereit.

Jens Petter Hauge: Bemüht, aber nicht sonderlich effektiv. Muss sich deutlich steigern, um Jesper Lindström auch nur halbwegs ersetzen zu können.

Stefan Ilsanker: Musste rechts verteidigen. Das gelang ihm nicht so furchtbar gut, unglücklich in manchen Aktionen. Verabschiedet sich jetzt aus Frankfurt.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Christopher Lenz kil

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