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Doppeltorschützin: Shekiera Martinez. Imago images
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Doppeltorschützin: Shekiera Martinez. Imago images

Frauen-Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Traumstart nach Kantersieg gegen Köln perfekt

  • VonKatja Sturm
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Die Adlerträgerinnen fertigen den Aufsteiger 1. FC Köln mit 4:0 ab und landen den dritten Sieg in der Frauen-Bundesliga. Shekiera Martinez schnürt einen Doppelpack.

Frankfurt - Bis zu diesem Sommer spielte Shekiera Martinez im Team von Eintracht Frankfurt oft die Rolle des Jokers. Die besonderen Qualitäten der 20 Jahre alten Powerfußballerin, die, in guter Verfassung, kaum zu halten und dem steten Drang zum Tor brandgefährlich ist, waren zwar schon beim Bundesliga-Debüt der treffsicheren Juniorennationalspielerin, damals noch im Trikot des 1. FFC, im Februar 2018 hinlänglich bekannt.

Doch anfangs sah Trainer Niko Arnautis das junge Talent noch nicht in der Lage, eine ganze Partie auf höchstem nationalen Niveau durchzuhalten. In der vergangenen Saison machten der gebürtigen Fuldaerin Verletzungen zu schaffen: Erst bremste sie ein Muskelfaserriss, dann ließ sich Martinez im Frühjahr ein Stück Knorpel aus dem Knie entfernen.

Eintracht Frankfurt: Aufsteiger Köln geht unter

In der aktuellen Spielzeit hat der Coach der Osthessin in allen drei bisherigen Pflichtpartien von Beginn an das Vertrauen geschenkt. Am Samstag bedankte sie sich eindrucksvoll dafür. Beim 4:0 (1:0)-Erfolg der Adlerträgerinnen gegen Aufsteiger 1. FC Köln gelang Martinez in der 56. und der 86. Minute ein Doppelpack. Es waren die ersten zählbaren Ergebnisse, die die Torjägerin seit dem Re-Start der Liga lieferte, nachdem sie unter anderem beim 2:1 gegen den SC Sand einen danach von Laura Freigang verwandelten Elfmeter herausgeholt hatte. Die Grundlage für den jüngsten Eintracht-Erfolg legte Lara Prasnikar (34.), Kölns Mittelfeldakteurin Myrthe Moorrees erhöhte mit einem Eigentor (49.) unabsichtlich.

„Ich freue mich sehr, dass wir auch durch meine zwei Tore so souverän gewonnen haben“, kommentierte Martinez den Auftritt. „Die Anweisung war, befreit aufzuspielen und mich auf meine Stärken zu konzentrieren.“

Eintracht Frankfurt: Strömender Regen im heimischen Stadion

Anfangs hemmte strömender Regen vor 1020 Zuschauer:innen im heimischen Stadion am Brentanobad nicht nur die Gastgeberinnen. Der Spielaufbau fiel beiden Mannschaften schwer; Erst als sich die dicksten Wolken verzogen hatten, übernahm die Eintracht zunehmend die Regie. Laura Freigang, die in Vertretung der am Knie verletzten Spielführerin Tanja Pawollek erstmals mit der Kapitänsbinde auflief, gelang schließlich ein schöner Pass von außen auf Prasnikar, die zur Führung verwandelte. Die Gäste zeigten sich beeindruckt, retteten sich in die Pause, konnten aber auch danach nur eine einzige wirkliche Chance herausspielen, die Alicia-Sophie Gudorf, frei vor SGE-Keeperin Merle Frohms stehend, vergab.

Für die Eintracht war es der dritte Sieg im dritten Spiel. „Wir sind überglücklich, dass uns so ein Traumstart gelungen ist“, sagte Arnautis. „Wir haben uns von Partie zu Partie gesteigert und spielen einen sehr leidenschaftlichen und aggressiven Fußball.“ Freigang ergänzte: „Ich denke, man sieht, dass wir an uns glauben.“

Nach den Triumphen gegen Sand, in Freiburg und jetzt gegen Köln wartet beim nächsten Liga-Duell die erste wirklich große Herausforderung: Am 2. Oktober geht es zum Champions-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim. Vorher steht eine Länderspielpause an, in der zehn Eintracht-Spielerinnen bei ihren Nationalmannschaften gefordert sind. Die deutsche Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg etwa hat neben Freigang und Frohms auch Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken in den Kader für die WM-Qualifikationsspiele am Samstag gegen Bulgarien und am 21. September gegen Serbien berufen. Danach wartet auf die Eintracht am 26. September das Pokalspiel beim Underdog 1. FC Nürnberg. (Katja Sturm)

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