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Oliver Glasner rechnet fest mit Kostic-Verbleib

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Von: Sascha Mehr

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Trainer Oliver Glasner rechnet fest mit dem Verbleib von Leistungsträger Filip Kostic bei Eintracht Frankfurt. 

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat es geschafft. Als Rafael Borré im Elfmeterschießen um kurz vor Mitternacht den entscheidenden Strafstoß in den Winkel beförderte, brachen auf dem Platz und in der Kurve der SGE-Fans alle Dämme. Es folgte grenzenlose Freude, Jubel, Tränen des Glücks. Eintracht Frankfurt ist Sieger der Europa League 2022 und ist somit für die Champions League in der kommenden Saison qualifiziert.

Könnte die Qualifikation für die Königsklasse etwas an der Kaderplanung oder der Planung einzelner Spieler ändern? Der Vertrag von Filip Kostic läuft 2023 aus und eine Verlängerung gab es bislang nicht. „Ich will grundsätzlich bei keinem Spieler in das letzte Vertragsjahr gehen. Verlängern sie nicht, tritt automatisch die Situation ein, dass wir verkaufen müssen“, sagte Sportvorstand Markus Krösche vor ein paar Wochen zur Bild-Zeitung. Sollte Kostic seinen Vertrag also nicht verlängern, ist ein Verkauf die wahrscheinlichste Lösung.

Eintracht Frankfurt: Verlängert Filip Kostic seinen Vertrag?

Im vergangenen Sommer war das Ziel Italien, doch ein Transfer zu Lazio Rom scheiterte kurz vor Ende der Transferphase am deutlich zu geringen Angebot der Italiener. Kostic, der weg wollte, entschuldigte sich damals bei Verantwortlichen, Teamkollegen und Fans und zeigte die Saison starke Leistungen – vor allem in der Europa League. Nun, da Eintracht Frankfurt sich für die Champions League qualifiziert hat, könnte der Mittelfeldspieler womöglich doch an einer Vertragsverlängerung interessiert sein.

Filip Kostic von Eintracht Frankfurt
Filip Kostic von Eintracht Frankfurt. © Florian Ulrich/Imago Images

Eintracht Frankfurt: Glasner äußert sich zu Filip Kostic

Nach dem Triumph gegen die Glasgow Rangers äußerte sich Trainer Oliver Glasner auf der Pressekonferenz zur Personalie Filip Kostic. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass Kostic sein letztes Spiel für die Hessen gemacht habe, sagte er grinsend: „Nein, ich denke nicht. Er hat noch ein Jahr Vertrag. Wir haben auf dem Feld gesprochen, aber ich sage Ihnen nicht, was. Ich denke, das war nicht sein letztes Spiel.“ Die SGE war durch die finanziellen Verluste in der Corona-Pandemie auf Transfereinnahmen angewiesen, dieser Bedarf könnte durch den Geldregen aus Europa- und Champions League nun womöglich um einiges geringer ausfallen.

Unterdessen hat Rafael Borré ein persönliches Elfer-Trauma überwunden und die Eintracht ins Glück geschossen. (smr)

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