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Europa League: Das wäre der Weg ins Finale für Eintracht Frankfurt

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Von: Sascha Mehr

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Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt.
Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Jan Huebner

Eintracht Frankfurt steht im Achtelfinale der Europa League: Wir erklären den Weg der SGE ins Endspiel nach Sevilla.

Frankfurt/Sevilla – Eintracht Frankfurt trifft im Achtelfinale der Europa League auf den spanischen Klub Betis Sevilla und steht vor einer schwierigen Aufgabe. Der Verein aus der südspanischen Region Andalusien spielt eine überzeugende Saison und kann Historisches schaffen. In der Liga rangiert Betis auf Platz fünf und hat die Chance sich für die Champions League in der kommenden Spielzeit zu qualifizieren. Zudem konnte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Pellegrini für das Finale des spanischen Pokals qualifizieren und kann erstmals in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale der Europa League einziehen.

„Betis ist ein starker Gegner. Wir werden alles dafür tun, in die kommende Runde zu kommen“, sagte Markus Krösche, Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt. Kevin Trapp forderte, weiter konzentriert zu arbeiten und auch in Sevilla zu siegen. „Gegen die Hertha sind wir hinten sehr stabil gestanden, auch bei den zweiten Bällen und haben vorne vier Tore gemacht. An diesen Dingen gilt es weiter zu arbeiten. Wir müssen versuchen, so wenig wie möglich zuzulassen, um dann als Sieger vom Platz zu gehen.“ Optimistisch zeigte sich auch Neuzugang Ansgar Knauff, der seinen ersten Treffer für die SGE erzielen konnte. „Wir müssen das in Selbstvertrauen umwandeln und mit einem gewissen Selbstverständnis nach Sevilla fahren“, so der Offensivspieler zu Eintracht TV.

Eintracht Frankfurt: 60.000 Karten für Europa League-Partie in Sevilla verkauft

Im Stadion Estadio Benito Villamarín werden 60.000 Fans dabei sein, darunter auch 3000 mitgereiste Anhänger von Eintracht Frankfurt. Die SGE will bei Betis Sevilla den Grundstein für ein Weiterkommen und die Qualifikation fürs Viertelfinale der Europa League legen.

Im Viertelfinale, das am 7. und 14. April ausgetragen wird, wäre ein Gegner aus dem eigenen Verband möglich – anders als im Achtelfinale. Eintracht Frankfurt könnte also beispielsweise auf RB Leipzig oder Bayer Leverkusen treffen, falls sich diese Teams für die nächste Runde qualifizieren. Zudem wird es bei der Auslosung keine gesetzten und ungesetzten Klubs mehr geben. Der als erstes gezogene Verein hat automatisch zunächst Heimrecht und muss im Rückspiel auswärts antreten.

Eintracht Frankfurt: Der Weg ins Finale der Europa League

Sollte Eintracht Frankfurt nach dem Achtelfinale auch das Viertelfinale überstehen, stünden die beiden Halbfinalpartien am 28. April und am 5. Mai an. Bei einem Erfolg würde die SGE ins große Finale einziehen, das für den 18. Mai angesetzt ist. Ort ist das Estadio Ramón Sánchez Pizjuán in Sevilla, das allerdings nicht die Heimspielstätte von Eintracht-Achtelfinalgegner Betis ist, sondern von Stadtrivale FC Sevilla, der ebenfalls noch im Wettbewerb vertreten ist.

Der Sieger der Europa League 2022 erhält neben der Trophäe übrigens auch einen Startplatz in der Champions League für die Saison 2022/23: Ein weiterer großer Anreiz, alles dafür zu geben, den Titel in diesem Wettbewerb zu holen. Unterdessen steht Adi Hütter, ehemaliger Trainer von Eintracht Frankfurt, bei Borussia Mönchengladbach offenbar kurz vor dem Aus. Eintracht Frankfurt verbreitet derweil vorsichtigen Optimismus vorm Trip nach Sevilla, weil Leistungsträger ihre Form finden. (smr)

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