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Das Ergebnis der Auslosung des Viertelfinales der Europa League: Eintracht Frankfurt trifft auf Benfica Lissabon.

Europa League

Frankfurts nächster Gegner: Benfica Lissabon

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Eintracht Frankfurt trifft im Viertelfinale der Europa League auf den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon. 

13:38 Uhr - Axel Hellmann nennt Benfica Lissabon „ein grandioses Los“. Der SGE-Finanzvorstand freut sich auf „ein starkes Team, einen großen Klub und eine tolle Stadt“.

13:33 Uhr - Leider trifft die Eintracht nicht erst im Endspiel auf Benfica Lissabon. Der Sieg wäre dann vorprogrammiert. Dafür sorgt der legendäre „Guttmann-Fluch“. Trainer Béla Guttmann führte den Verein 1962 zur erfolgreichen Titelverteidigung im Pokal der Landesmeister. Anschließend stritt er sich mit der Führungsriege des Vereins und verfluchte ihn. Benfica solle „die nächsten 100 Jahre keinen Europapokal gewinnen“. Seitdem stand Lissabon in acht Endspielen - alle gingen verloren.

13:23 Uhr - Der kommende Superstar im Team von Benifca Lissabon ist Joao Felix. 19 Jahre alt ist der Stürmer und mit einer festgeschrieben Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro versehen. Halb Europa bemüht sich um den jungen Portugiesen, vor allem Juventus Turin ist interessiert.

13:20 Uhr - Übrigens kennt ein Eintrachtler den portugiesischen Rekordmeister besonders gut: Luka Jovic wechselte 2017 von Benfica zur SGE.

13:19 Uhr - Benfica Lissabon ist nicht nur ein klangvoller Name mit großer Vergangenheit oder eine wunderschöne Hafenstadt, es ist auch die neue Heimat von Ex-Eintracht-Stürmer Haris Seferovic.

13:17 Uhr - Und in Baku genießt die Eintracht Heimrecht. Das ist jetzt nicht so überraschend, haben die Fans doch jedes Auswärtsspiel, an dem sie teilnehmen durften, zum Heimspiel gemacht.

13:16 Uhr - Jetzt geht es direkt noch um das Halbfinale. Sollte die Eintracht eine Runde weiterkommen, würde sie auf den Sieger aus dem Duell Prag gegen Chelsea treffen.

Pierre van Hooijdonk hält die Eintracht in seinen Händen und stellt sie gleich neben Benfica Lissabon.

13:16 Uhr - Slavia Prag trifft auf Chelsea London.

13:15 Uhr - Und da ist der Zettel mit der Eintracht drauf. Es geht gegen Benfica!

13:14 Uhr - Benfica Lissabon wird gezogen.

13:13 Uhr - Villareal spielt gegen Valencia.

13:11 Uhr - Neapel trifft auf Arsenal London.

13:10 Uhr - Das erste Los ist gezogen: der SSC Neapel!

13:08 Uhr - Es gibt keine Limits bei der Auslosung. Alles ist möglich. Außer das die Eintracht auf ein anderen deutschen Club trifft.

13:06 Uhr - Die Losfee ist Pierre von Hooijdonk, niederländerischer Nationalstürmer und zweifacher Torschütze im Finale des UEFA-Cups 2002 gegen Borussia Dortmund.

13:05 Uhr: Es gibt drei Töpfe: Einer für das Viertelfinale, einer für das Halb- und einer für das Finale. Sie denken sich jetzt sicherlich: Hä? Wieso losen die das Finale? Bevor Sie jetzt aber denken, dass Sie einem riesigen Manipulationsskandal auf die Schliche gekommen sind, warten Sie noch kurz, bevor sie Wikileaks anrufen: Gelost wird hier nur, wer formal in Baku das Heimteam ist.

13:03 Uhr - Vorgeplänkel a la UEFA. Langweilige Rückblicke auf Chelsea (gähn!) und Valencia (schnarch!) - und dann die Eintracht! Gänsehaut pur.

13:00 Uhr - Es geht los. Pedro Pinto moderiert. Nach unseren Informationen nicht vewandt oder verschwägert mit Serge da Silva Pinto, ehemals Hannover 96.

12:58 Uhr - Das Gute ist: Diesmal frühstücken wir Viertel- und Halbfinale gleich zusammen ab und der Kram geht nicht in zwei Wochen von vorne los.

12:55 Uhr - Wir haben ein Bild. Wie immer sieht es aus in Nyon. Man kennt das als Eintracht-Fan ja mittlerweile. Diese Europa League Auslosungen werden echt langsam zur Routine.

12:51 Uhr - Der Ton ist schon mal da, das Bild noch nicht. Kann aber nicht mehr allzu lange dauern.

Das Hauptquartier der UEFA im schweizerischen Nyon. Hier wird gelost.

12:50 Uhr - Aber so lange die Milch noch nicht verschüttet ist, lohnt es sich nicht, sich darüber aufzuregen. Deshalb werfen wir lieber einen Blick auf die möglichen Gegner und teilen sie dabei gleich in Kategorien auf: „Hochattraktiv“ und „muss man mal hin“:

Hochattraktiv: FC Chelsea London. Spätestens seit dem „Finale Dahoam“ haben sich die Blues in die Herzen deutscher Fußballfans gespielt. Der Spitzenclub aus der Premier League kommt mit Superstars wie Eden Hazard, Gonzalo Higuain und N’golo Kanté daher und ist einer der Favoriten auf den Sieg in Baku.

Hochattraktiv: FC Arsenal London. Der andere Klub aus London ist der andere Topfavorit auf den Titel. Mesut Özil, Pierre-Emerick Aubameyang, Henrich Mkhitaryan – ein Ensemble aus Spitzenfußballern.

Hochattraktiv: Der SSC Neapel. Mit Trainer Carlo Ancelotti scheiterte die zweitbeste italienische Mannschaft knapp in der Gruppenphase der Champions League. Ein echter Brocken.

Muss man mal hin: In die Kategorie fallen dann einfach alle anderen. Also Villareal und Valencia, vor allem aber Slavia Prag und Benfica Lissabon. Das muss man mal gesehen haben.

12:47 Uhr - Die Nervosität der Eintracht-Fans ist förmlich zu spüren – und das liegt leider nur zum Teil an den klangvollen Namen, die im Topf liegen. Denn ob der Eintracht-Anhang überhaupt auf Reisen geht in diesem Viertelfinale, das ist noch nicht entschieden. Mit dem Abbrennen von Pyrotechnik haben die Fans gegen Auflagen der UEFA verstoßen, die eine Bewährungsstrafe von einem Zuschauerausschluss bei einem Auswärtsspiel ausgesprochen hatte. Nach aller Logik müsste die Bewährung jetzt futsch und die Strafe rechtskräftig werden.

12:45 Uhr - Herzlich willkommen zum FR-Liveticker zur Auslosung der restlichen Spiele in der UEFA Europa League. Alles schaut auf die Eintracht, wir natürlich auch.

Wohin die Europa-Reise von Eintracht Frankfurt wohl noch führen mag? Vielleicht bis hin nach Baku, wo am 29. Mai das Finale der Europa League auf dem Programm steht? Kann nach den bisher gezeigten Leistungen eigentlich gar nicht anders sein, denn kaum ein zweiter Verein ist bisher so dermaßen durch den europäischen Wettbewerb gefegt wie die Eintracht. Die Zahlen sprechen ja eindeutig für sich: Das 1:0 im Achtelfinale bei Inter Mailand war der achte Saisonsieg in der laufenden Europa-League-Spielzeit, das hat vor den Hessen noch kein anderes deutsches Team geschafft. 

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen. Denn nachdem einige Anhänger aus dem Eintracht-Block in Mailand Pyrotechnik gezündet haben, droht Eintracht Frankfurt im nächsten Auswärtsspiel der Europa League mindestens ein Fan-Ausschluss. Die Europäische Fußball-Union hatte die Frankfurter nach Fan-Ausschreitungen im letzten Gruppenspiel bei Lazio Rom mit einem Zuschauerausschluss für das nächste Auswärtsspiel in der Europa League belegt - zunächst aber nur für zwei Jahre auf Bewährung. Zudem musste die Eintracht 80.000 Euro Geldstrafe zahlen. Nun droht erneut ein bitteres Nachspiel.

Doch wer könnte im Viertelfinale, das am 11. und 18. April ausgespielt wird, auf die Eintracht warten? Folgende sieben Mannschaften sind außer der Eintracht im Lostopf: FC Villarreal, FC Valencia (beide Spanien), FC Chelsea, FC Arsenal (beide England), Benfica Lissabon (Portugal), Slavia Prag (Tschechien), SSC Neapel (Italien).

Nach der Auslosung weiß die Eintracht auch, wer der potentielle Gegner im Halbfinale wäre - sollte die Büffelherde von Trainer Adi Hütter weiter durch Europa ziehen.

Champions League Partien gelost

Kurz vor der Auslosung der Europa League wurden bereits die Paarungen der Champions League gezogen. Ajax Amsterdam trifft auf Jventus Turin, Liverpool auf den FC Porto. Tottenham Hotspur duelliert sich im England-Derby mit Manchester City. Stadtrivale Manchester United trifft auf den FC Barcelona.

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