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Drittes Saisontor aus kurzer Distanz: Bas Dost trifft zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung für Eintracht.
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Drittes Saisontor aus kurzer Distanz: Bas Dost trifft zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung für Eintracht.

Klassenbuch

Trapp patzt, Silva netzt: Die Spieler in der Einzelkritik

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt spielt bei Union Berlin unentschieden - mal wieder. Stürmer André Silva trifft doppelt, Torwart Kevin Trapp patzt – und Stefan Ilsanker schießt den eigenen Trainer ab.

Gut dabei

André Silva: Traf doppelt, erst mit links, dann mit dem Hinterkopf. Es waren seine Saisontore sechs und sieben, seit dem Re-Start im Frühjahr kommt er auf 15 Buden, nur der weltbeste Mittelstürmer, Robert Lewandowski, ist in der Bundesliga treffsicherer. Chapeau, Herr Silva. Hatte zudem die meisten Abschlüsse aller Spieler auf dem Feld (5),

Ganz okay

Bas Dost: Gewann Kopfballduelle, ließ Bälle prallen, litt Schmerzen, als Andrich ihm den Ellenbogen in den Rücken rammte. Der Lohn für all die Bemühungen: sein dritter Saisontreffer, jener zum zwischenzeitlichen 3:2 (79.).

Evan Ndicka: Fasste sich 20 Minuten vor dem Ende ein Herz, dribbelte sich dann von links hinten bis nach rechts vorne durch. Sah gewagt aus, brachte wenig ein, beschreibt aber das Selbstvertrauen des Abwehrmannes. Sein zweiter, sehr ordentlicher Auftritt nacheinander, defensiv stabil. Sollte weiterhin in der Startelf bleiben.

David Abraham: Verabschiedete sich vom großen Landsmann, Diego Maradona, mit spezieller „Adios“-Armbinde. Kam einmal zu spät gegen Awoniyi (11.), war den Rest des Spiels jedoch auf dem Posten. Der Kapitän wird fehlen im kommenden Jahr, ganz klar.

Daichi Kamada: Verlor in den ersten 15 Minuten gefühlt jeden Ball, hatte auch insgesamt recht viel Leerlauf in seinem Spiel. Einerseits. Andererseits servierte er seinen Teamkameraden zwei Tore piekfein auf den Fuß – erst Silva, später Dost. Es waren seine Vorlagen fünf und sechs in dieser Runde. Ließ vor dem 3:3 den Berliner Kunstschützen Kruse ziehen.

Filip Kostic: Schoss die Freistoßflanke vor dem 2:2 präzise aufs Silvas Schädel. Hatte zwei, drei gute Läufe auf seiner linken Seite, ließ defensiv wenig anbrennen. Von seiner Bestform ist er dennoch deutlich entfernt. Er hatte gewiss schon Spiele, denen er größere Stempel aufdrückte.

So lala

Djibril Sow: Lief viel, das kennt man von ihm. Verdichtete defensiv die Räume, auch soweit in Ordnung. Bemühte sich diesmal auch ab und an mehr Risiko bei seinen Offensivaktionen zu nehmen, funktionierte halbwegs. Baute nach der Pause ab.

Stefan Ilsanker: Gefährlich für Freund und Feind, auch für den eigenen Co-Trainer. Hämmerte Armin Reutershahn die Kugel aus kurzer Distanz an die Schulter. Ansonsten nicht immer ganz so treffsicher, kam anfangs oft zu spät, kämpfte sich dann rein, leitete mit einem langen Ball gar die 3:2-Führung ein. Vor dem Tor zum Endstand besetzte er den Raum vor der Abwehr nicht, ein Fehler. Von dort feuerte Traumtorschütze Kruse den Ball in den Winkel.

Erik Durm: Auf dem rechten Flügel defensiv solide, offensive kaum existent. Macht insgesamt: so lala.

Martin Hinteregger: Die erste Viertelstunde völlig von der Rolle, immer zu spät, auch zu ungestüm, beim Elfmeter vor dem 0:2 ließ er das Bein stehen. Danach wurschtelte er sich allmählich in die Partie, die zweite Hälfte war besser. Dann war er enger am Gegenspieler und riss dem Berliner Awoniyi gar die Hose kaputt.

Kevin Trapp: Anfangs fehlte den giftgrünen Handschuhen offenbar die Haftung. Trapp lud mit seinem Fehlgriff nach 99 Sekunden den Berliner Andrich zum Toreschießen ein, „super ungünstig“ sei der Start ins Spiel für ihn gewesen, aber: „Das gehört dazu.“ Hat er Recht, der Kevin, der danach einmal den Ball unsicher abprallen ließ (15.), dafür aber auch glänzend gegen Awoniyi (11.) parierte. Er habe mit Mentalität weitergemacht, sagte der Nationaltorsteher nach dem Spiel nicht zu unrecht. Das hat er wirklich. Was aber am ehesten in Erinnerung bleibt, ist nun mal der Patzer vor dem 0:1. Das manchmal doofe Leben eines Torhüters.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

D. da Costa, S. Rode.

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