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Berlins Dodi Lukebakio (l) und Frankfurts Martin Hinteregger kämpfen um den Ball

Klassenbuch

Aufholjagd gegen Hertha BSC: Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt bleibt das vierte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg. Gegen Hertha BSC gibt es ein 2:2. Die Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt hat nach einem 0:2-Rückstand Moral gezeigt und kam spät zum verdientenAusgleich gegen Hertha BSC. Unsere Einzelkritik zum Spiel.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Daichi Kamada: Mit Witz und Ideen, drehte im ersten Abschnitt mächtig auf, wuselig und trickreich. Traf auch zum 1:1-Ausgleich, zählte aber nicht (38.). Wäre sein erster Bundesligatreffer gewesen, hätte er sich verdient gehabt.

Sebastian Rode: Kam für Fernandes und brachte noch mal neuen Schwung, mit Dampf in den Füßen. Kein Wunder, dass er das 2:2 machte. Warum saß er anfangs eigentlich nur auf der Bank?

Martin Hinteregger: Hinten oft mit Langholz, aber er spielt mit Herz und Leidenschaft. Ihn zieht es häufig nach vorne, Pech mit einem satten Schuss, den Kraft parierte (28.). Machte dann das 1:2 per Kopf, schon sein fünfter Saisontreffer.

Frederik Rönnow: Denkbar undankbarer Abend, kaum geprüft, aber doch zweimal bezwungen. Dumm gelaufen.

Filip Kostic: Unermüdlich auf links, setzte immer wieder zu seinen flinken Flankenläufen an – obwohl nicht alles klappte. Perfekte Hineingabe für Kamada, der zum 1:1 vollendete, doch da bremste ihn der Videoassistent aus. Kostic selbst hatte zuvor Stark umgerissen. Mit der Ecke vor dem 1:2.

André Silva: Umsichtig und mit feiner Klinge, kicken kann er ja. Machte gute Sachen, verlor allerdings vor dem 0:1 den Ball im Mittelfeld. Stieß Torwart Kraft vor dem vermeintlichen 2:2 in den Rücken, ein leichter Schubser, der aber ausreichte, um den Keeper aus der Balance zu bringen (71.).

So lala

Makoto Hasebe: Um Struktur bemüht, mit ansehnlichen Seitenwechseln. Aber auch er konnte im Verbund das 0:1 nicht verhindern, kam einen Schritt zu spät.

Goncalo Paciencia: Bemüht, viel unterwegs, aber so richtig zwingend und durchschlagskräftig ist das alles nicht mehr.

Gelson Fernandes: Kämpft, läuft, macht und tut. Darum bemüht, weniger Foul zu spielen. Ansonsten nimmt er kaum am Spiel teil, schiebt die Bälle immer nur zum Nebenmann.

Schwächelnd

Djibril Sow: Defensiv klaute er einige Bälle, da ist er aggressiv und schnell. Aber im Spiel nach vorne zu ungenau, nicht mutig genug, zu viel Quergeschiebe. Immerhin: Mit zwei Torschüssen, einer ging knapp vorbei, ein anderer drüber.

Danny da Costa: Über seine Seite kommen deutlich weniger Angriffe als über links, und die nicht mehr so zwingend und powervoll. Das Zusammenspiel mit Hintermann Touré ist stark ausbaufähig. Seine Flanken sind nach wie vor verbesserungswürdig.

Almamay Touré: Anfangs völlig von der Rolle. Da spielte er so gut wie jeden Ball dem Gegenspieler in die Füße. Fing sich mit zunehmender Spielzeit, ohne echt überzeugen zu können. Beim 0:1 auch nicht konsequent genug. Vorne bei hohen Bällen gefährlich. Immerhin.

Zu spät gekommen

Dejan Joveljic 

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