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Der Frankfurter Filip Kostic prüft Augsburgs Torwart Tomas Koubek.

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Kantersieg gegen Augsburg: Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

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    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt schlägt den FC Augsburg deutlich mit 5:0. Wir haben die Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt hat eine starke zweite Halbzeit gezeigt und den FC Augsburg klar mit 5:0 geschlagen. Unsere Einzelkritik zum Spiel. 

Primus

Timothy Chandler: Was, bitte schön, ist mit Timmy Chandler passiert? Ist er in einen Zaubertrank gefallen? Torgefährlich bis zum Anschlag: Hämmerte den Ball erst mit Karacho ins Netz, bewies dann erneut seinen Torriecher, als er zum 2:0 traf. Per Kopf. Natürlich. Sein dritter Treffer mit dem Schädel in der Rückrunde. Sein erster Doppelpack als Profi. Hat nun seit Wiederbeginn in vier Bundesligaspielen schon vier Tore für Eintracht Frankfurt erzielt. Unglaublich.

Gut dabei

Filip Kostic: Vieles lief wieder über ihn, er ist und bleibt der Fixpunkt im Angriffsspiel. Bereitete das zweite und dritte Tor vor mustergültig vor, das vierte und fünfte schoss er selbst. Unersetzlich. Und jetzt auch noch beim Torjubel als Hobby-Barista unterwegs.

Kevin Trapp: In einem Wort: überragend. Hielt sein Team mit katzenartigen Reflexen im Spiel, rettete alleine in der ersten Halbzeit dreimal herausragend. Mit Sprechchören gefeiert. Zu Recht.

Dominik Kohr: Machte ein richtig gutes Spiel, nicht nur am Zerstören, sondern auch mit dem Ball am Fuß mehr als passabel. Kein Zufall, dass er den Pass in die Tiefe auf Chandler zum 1:0 spielte.

Martin Hinteregger: Nicht zu bezwingen, räumte konsequent auf. An ihm zerschellen die Gegenspieler förmlich. Vielleicht immer noch ein paar lange Bälle zu viel.

Ganz okay

Evan Ndicka: Ganz routinierte Vorstellung des jungen Burschen, auch mit mehr Offensivpower, gute Flanke auf Chandler (37.).

Stefan Ilsanker: Für den verletzten Abraham nach hinten beorderte, ließ sich einmal austanzen, sonst aber sicher. Im zweiten Abschnitt mit zwei resoluten Grätschen, die ihn den Fanherzen ein bisschen näher bringen.

André Silva: Hatte es lange schwer da vorne alleine, steckte aber nie auf – und belohnte sich mit dem Treffer zum 3:0 (56.).

Makoto Hasebe: Kam für Abraham und übernahm gleich dessen Kapitänsbinde. Gibt dem Team mit seiner bloßen Anwesenheit Halt. Anfangs klappte nicht alles, arbeitete sich aber hinein.

Mijat Gacinovic: Anfangs unglücklich, offenbar mit Magenproblemen ins Spiel gegangen, musste sich in der Pause fast übergeben. Merkte man im Spiel dann nicht, drehte auf, leitete den dritten Treffer ein. Stark verbessert.

Almamy Touré: Lange unauffällig, aber doch sehr solide. Machte seine Seite dicht.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu früh gegangen

David Abraham: Musste nach einer halben Stunde runter, die Leiste zwickte. Ließ sich an diesem Abend verschmerzen.

Zu spät gekommen

S. Rode, G. Paciencia 

dur/kil

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